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Rückruf wegen Salmonellen: Belgische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ferrero


Salmonellen-Ausbruch
Belgische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ferrero

Von dpa-afx
Aktualisiert am 11.04.2022Lesedauer: 1 Min.
Süßigkeiten von Ferrero in einem Supermarktregal (Symbolbild): Verschiedene Produkte wurden in den vergangenen Tagen zurückgerufen, nun wird sogar gegen den Konzern ermittelt.Vergrößern des BildesSüßigkeiten von Ferrero in einem Supermarktregal (Symbolbild): Verschiedene Produkte wurden in den vergangenen Tagen zurückgerufen, nun wird sogar gegen den Konzern ermittelt. (Quelle: FedericoPestellini/Panoramic/imago-images-bilder)
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Nach einem Salmonellen-Ausbruch in einem belgischen Werk von Ferrero, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Zuvor war dem Werk bereits die Produktionslizenz entzogen worden.

Die belgische Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Salmonellen-Ausbruch beim Süßwarenriesen Ferrero gegen das Unternehmen. Die Ermittlungen stehen in Verbindung zu einer Fabrik in Arlon, die Ferrero vergangene Woche auf Behördenanweisung schließen musste, wie die Nachrichtenagentur Belga und andere Medien am Montag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der belgischen Provinz Luxemburg berichteten. Zuvor waren Hunderte Salmonellen-Fälle in ganz Europa mit dort produzierten Süßigkeiten in Verbindung gebracht worden.

Die Aufsichtsbehörde Afsca hatte Ferrero am Freitag die Produktionslizenz für das Werk in Arlon vorübergehend entzogen, bis alle Regeln und Anforderungen der Lebensmittelsicherheit erfüllt seien. Außerdem wurden alle "Kinder"-Schokoladenprodukte, die in Arlon gefertigt wurden, zurückgezogen (Lesen Sie hier, welche Produkte betroffen sind).

Ferrero hatte zuvor bekannt gegeben, dass Salmonellen bereits am 15. Dezember 2021 in dem Werk entdeckt wurden. Salmonellen seien in einem Sieb am Auslass von zwei Rohstofftanks festgestellt worden. Die daraus gefertigten Produkte seien daraufhin zurückgehalten worden. Der Filter sei ausgetauscht und Kontrollen der unfertigen und fertigen Produkte seien gesteigert worden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX
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