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Gasembargo würde Arbeitsmarkt rapide einbrechen lassen

Von dpa, neb

Aktualisiert am 03.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Auszubildende in einem Betrieb (Symbolbild): Hunderttausende Lehrstellen bleiben unbesetzt.
Auszubildende in einem Betrieb (Symbolbild): Hunderttausende Lehrstellen bleiben unbesetzt. (Quelle: Rupert Oberhäuser/imago-images-bilder)
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Warnende Worte trotz guter Zahlen. Die Arbeitslosigkeit sinkt im April weiter – doch das könnte nur von kurzer Dauer sein. Würde das russische Gas nicht mehr fließen, drohte eine Vielzahl an Jobverlusten.

Eigentlich hätte die Bundesagentur für Arbeit (BA) Grund zur Freude: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt im April weiter und liegt einen Prozentpunkt hinter dem Vorjahreswert. Endlich spürt der Arbeitsmarkt die ersten Erholungszeichen. Und das in Zeiten, in denen die Stimmung in vielen Betrieben bereits aufgrund der nächsten Krise wieder dunkler wird.

Doch genau hier ruht die Ursache für die eigentliche Freude, die doch keine ist. Die positiven Zahlen könnten eventuell nicht lange halten. Der schwelende Konflikt mit Russland macht der Bundesagentur für Arbeit Sorgen.

Sollte kein Gas aus Russland mehr nach Deutschland fließen, würde die Arbeitslosigkeit stark nach oben steigen, warnt daher BA-Chef Detlef Scheele am Dienstag. Besonders ein Einbrechen der chemischen Industrie beunruhigt Scheele.

Kettenreaktion droht am Arbeitsmarkt

Sollte die Gasversorgung unter ein gewisses Niveau fallen, müssten Chemiekonzerne ihre Anlagen herunterfahren, um sie vor Schäden zu bewahren. Bei manchen Branchen, etwa der Glasindustrie, ist das nicht möglich. Hier könnten im schlimmsten Fall Anlagen in Millionenhöhe zerstört werden.

Zudem würden viele andere Branchen die Konsequenzen spüren. Wenn etwa ein Chemiekonzern wie BASF nicht produzieren könne, fehlten Grundstoffe für die pharmazeutische Industrie und auch beispielsweise für Farben und Lacke.

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"Das ist anders, als wenn im Gastgewerbe eine Gaststätte schließt. Das kann eine Kettenreaktion auslösen, die man mit Kurzarbeit alleine nicht auffangen kann", warnt der BA-Chef am Dienstag.

Aktuell führen viele Jobangebote und die typische Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt dazu, dass die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt. Im April waren 2,309 Millionen Menschen ohne Job. Das sind 53.000 weniger als im März und 462.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Die Quote sank um 0,1 Punkte auf 5,0 Prozent. Im Vergleich zum April 2021 sank sie sogar um einen kompletten Prozentpunkt.

Fast 300.000 unbesetzte Lehrstellen

Auf dem Ausbildungsmarkt herrscht nach wie vor Unzufriedenheit. Von Oktober 2021 bis April 2022 hatten sich bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern 339.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Lehrstelle gemeldet – 6.000 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von ihnen hatten im April noch 182.000 junge Menschen weder einen Ausbildungsplatz noch eine Alternative gefunden, berichtete die Bundesagentur. Gemeldet waren 466.000 Ausbildungsstellen, 33.000 mehr als vor einem Jahr. 291.000 blieben bisher unbesetzt.

Bei den aktuellen Zahlen spüre man die Konsequenzen des Krieges noch nicht. Auch wenn das Gas weiter fließt, arbeitet die EU momentan an einem Ölembargo (mehr dazu hier). Hier drohen der Wirtschaft und den Verbrauchern allerdings ebenfalls deutliche Einbußen.

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