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Ryanair kündigt Ende der Ultra-Billigflieger an

Von afp
Aktualisiert am 11.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Ryanair-Chef Michael O'Leary bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Der Spielraum für Billigflüge wird aufgrund der steigenden Ölpreise immer geringer.
Ryanair-Chef Michael O'Leary bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Der Spielraum für Billigflüge wird aufgrund der steigenden Ölpreise immer geringer. (Quelle: Nicolas Maeterlinck)
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Ryanair-Chef Michael O'Leary bereitet Kunden darauf vor, dass Flüge seiner Airline künftig teurer werden. Grund dafür seien die gestiegenen Ölpreise.

Der Chef der irischen Airline Ryanair hat das Ende der Billigtickets eingeläutet: Er glaube nicht, dass es künftig noch Zehn-Euro-Tickets für Flüge geben werde, sagte Michael O'Leary am Donnerstag in der BBC. "Unsere wirklich günstigen Tarife, die Ein-Euro-Tarife, die 0,99-Euro-Tarife und sogar die 9,99-Euro-Tarife, ich glaube, die werden Sie in den kommenden Jahren nicht sehen."

Grund seien die seit der Ukraine-Invasion nochmals gestiegenen Ölpreise, führte der Airline-Chef aus. Im Verlauf der kommenden fünf Jahre könnten die durchschnittlichen Ticketpreise von derzeit 40 Euro auf rund 50 Euro steigen, prognostizierte O'Leary. Er glaube aber dennoch nicht, dass die Menschen dann weniger fliegen werden.

Auch der Fachkräftemangel belastet Ryanair

Ryanair und andere Billiganbieter wie Easyjet hatten sich in den vergangenen 20 Jahren gegenseitig mit günstigen Flugreisen unterboten. Salonfähig wurde dabei etwa der Wochenendtrip zu nahe gelegenen Städtezielen. Jonglieren konnten die Airlines dabei mit einer Reihe von Zusatzkosten etwa für Gepäck und Boarding-Zeiten.

Die derzeit hohen Energiepreise belasten nicht nur die Airlines, sondern auch die Haushalte. Die hohe Inflation führt zunehmend zu Arbeitskämpfen und hohen Lohnforderungen, die auch den Flugverkehr und insbesondere die Flughäfen betreffen.

Hinzu kommt der Fachkräftemangel, der ebenfalls die europäische Luftfahrtbranche beherrscht. O'Leary machte im Interview mit der BBC am Donnerstag auch den Brexit dafür verantwortlich. Dieser sei ein "Desaster" für die Arbeitnehmerfreizügigkeit gewesen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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