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Experte: Kein Grund zur Corona-Panik - auch auf Reisen

Von dpa
Aktualisiert am 24.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Prof.
Prof. Oliver Witzke ist Direktor der Klinik fĂŒr Infektiologie und des Westdeutschen Zentrums fĂŒr Infektiologie der UniversitĂ€tsmedizin Essen sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Infektiologie (DGI). (Quelle: www.frankpreuss.de/UniversitĂ€tsklinikum Essen/dpa-tmn./dpa)
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Essen (dpa/tmn) - Die Zahl der Betroffenen steigt, ganze StÀdte werden abgeschottet: Die Auswirkungen des Coronavirus erscheinen teilweise dramatisch.

In Deutschland gibt es aber keinen Grund zur Panik - auch nicht fĂŒr Reisende, sagte der Infektiologe Prof. Oliver Witzke am Freitag im Interview mit dem dpa-Themendienst.

Herr Witzke, es gibt immer neue Meldungen ĂŒber das Coronavirus, in China und teils auch in anderen LĂ€ndern. MĂŒssen Menschen in Deutschland deswegen beunruhigt sein?

Prof. Oliver Witzke: Nein. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass es in China sehr gut gelingt, solche FĂ€lle einzudĂ€mmen - wenn auch mit relativ wirksamen, uns radikal erscheinenden Maßnahmen. Trotzdem haben wir natĂŒrlich weltweit FĂ€lle, das sind aber zurzeit alles Reisende aus dem primĂ€r betroffenen Gebiet in China.

Es gelingt bisher auch sehr gut, diese FĂ€lle schnell zu erkennen und einzudĂ€mmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in Europa oder Deutschland eine grĂ¶ĂŸere Menge an FĂ€llen gibt, halte ich deshalb fĂŒr sehr gering.

Ganz auszuschließen ist es aber auch nicht?

Witzke: Ich gehe schon davon aus, dass wir auch in Deutschland VerdachtsfĂ€lle haben werden - von Reisenden zum Beispiel, die jetzt zum Neujahrsfest in China sind und danach zurĂŒckkehren.

Die entsprechenden Ämter und infektionsmedizinischen Kliniken und Zentren sind darauf aber sehr gut vorbereitet, die entsprechenden PlĂ€ne stehen. Unser virologisches Institut wird zum Beispiel ab Anfang nĂ€chster Woche in der Lage sein, das Virus sofort zu entdecken und dann entsprechend zu reagieren.

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Wie gefĂ€hrlich ist das Coronavirus ĂŒberhaupt?

Witzke: Ein neues Sars ist das offensichtlich nicht. Bei Sars gab es damals eine relativ hohe Todesrate, mit TodesfĂ€llen auch bei jungen und gesunden Menschen. Das ist bei dem aktuellen Coronavirus bisher nicht der Fall - die schweren und sehr schweren VerlĂ€ufe gibt es eher bei Älteren und bei Menschen mit Vorerkrankungen.

Und im Vergleich zu Sars scheint das aktuelle Coronavirus auch weit weniger aggressiv. Das muss man sich dabei immer vor Augen fĂŒhren.

Was mĂŒssen Reisende wissen - auf dem Weg nach China oder anderswo hin?

Witzke: Wir haben hier an der UniversitĂ€tsmedizin in Essen eine ganz enge Kooperation mit Wuhan. Da waren auch Austausch- und Delegationsreisen geplant, die wir jetzt erst einmal abgesagt haben. Das halte ich fĂŒr absolut vernĂŒnftig.

Es wĂ€re aber falsch, ganz China oder sogar ganz Asien ĂŒber einen Kamm scheren. Gerade außerhalb von China wĂŒrde ich mir zurzeit gar keine Sorgen machen. Man muss sich natĂŒrlich auf dem Laufenden halten, auch als Tourist - aber das gilt ja grundsĂ€tzlich.

Zur Person: Prof. Oliver Witzke ist Direktor der Klinik fĂŒr Infektiologie und des Westdeutschen Zentrums fĂŒr Infektiologie der UniversitĂ€tsmedizin Essen sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Infektiologie (DGI).

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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