Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Zecken: Schnelles Entfernen senkt das Borreliose-Risiko

Zecken  

Schnelles Entfernen senkt das Borreliose-Risiko

07.07.2020, 12:40 Uhr | dpa

Zecken: Schnelles Entfernen senkt das Borreliose-Risiko. Am besten ist, man erwischt die Zecke, bevor sie in die Haut sticht.

Am besten ist, man erwischt die Zecke, bevor sie in die Haut sticht. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) – Wer eine Zecke an sich entdeckt, sollte sie möglichst umgehend entfernen. Saugt sie länger als zwölf Stunden, steigt das Risiko einer Infektion mit Borrelien. Darauf weist die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Claudia Schmidtke, hin. Je nach Region in Deutschland sind bis zu einem Drittel der Zecken mit Borrelien befallen.

Schmidtke betont zugleich: Nicht jeder Stich einer befallenen Zecke führt zur Ansteckung, also zu einer Borreliose. Und häufig verlaufen Infektionen auch unbemerkt. Entwickelt man aber Beschwerden, ist ein rascher Arztbesuch ratsam: Je früher die Behandlung mit Antibiotika starte, desto größer seien die Heilungschancen, damit es nicht zu schweren Krankheitsverläufen oder Spätfolgen komme.

Typisches Anzeichen für eine Borreliose ist die Wanderröte - eine ringförmige Hautrötung, die in der Mitte blasser ist als am Rand und sich langsam nach außen verbreitet. Diese entwickle sich 3 bis 30 Tage nach dem Zeckenstich im Bereich der Einstichstelle. Weitere Symptome sind vergleichbar mit denen einer Grippe: Kopf- und Gliederschmerzen und erhöhte Temperatur zum Beispiel.

Im Gegensatz zur ebenfalls von Zecken übertragenen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es gegen Borreliose keine Impfung. Umso wichtiger ist es, sich bei Ausflügen in die Natur mit festem Schuhwerk und idealerweise langer Kleidung zu schützen und danach den Körper gründlich nach den kleinen Tieren abzusuchen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal