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Diese Faktoren verursachen jeden zehnten Krebsfall in Europa

Von dpa-afx, rtr
Aktualisiert am 28.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Äußere Faktoren: Rund jede zehnte Krebserkrankung in Europa lässt sich nach Ansicht von EU-Experten auf Luftverschmutzung und Schadstoffe zurückführen.
Äußere Faktoren: Rund jede zehnte Krebserkrankung in Europa lässt sich nach Ansicht von EU-Experten auf Luftverschmutzung und Schadstoffe zurückführen. (Quelle: Philippe Desmazes/dpa-bilder)
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Mehr als eine Million Menschen sterben jedes Jahr in der EU an Krebs. Jede zehnte Krebserkrankung lässt sich auf äußere Faktoren wie Schadstoffe zurückführen.

Schadstoffe und weitere äußere Einflüsse sind laut einem Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) für rund jede zehnte Krebserkrankung in Europa verantwortlich. Luftverschmutzung, bestimmte Chemikalien, das für Materialien zum Bau von Wohnräumen verwendete Edelgas Radon, natürliche ultraviolette Strahlung, Asbest und andere Schadstoffe führten zu mehr als zehn Prozent aller Krebsfälle, erklärte die EUA am Dienstag. Viele dieser Fälle ließen sich aber verhindern.


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In der Europäischen Union wird jährlich bei 2,7 Millionen Menschen Krebs diagnostiziert, Jahr für Jahr gibt es rund 1,3 Millionen Todesfälle. Zwar leben in Europa weniger als zehn Prozent der Weltbevölkerung. Der Kontinent steht aber für fast jeden vierten Krebsfall und jeden fünften krebsbedingten Todesfall weltweit.

Diese Faktoren sind für die Erkrankungen verantwortlich

Laut der Europäischen Umweltagentur ist Luftverschmutzung für rund ein Prozent der Krebserkrankungen und für zwei Prozent der durch Krebs verursachen Todesfälle verantwortlich. Radon steht mit bis zu zwei Prozent der Krebsfälle in Verbindung, bei Lungenkrebs gar mit jedem zehnten Fall.

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Die natürliche UV-Strahlung könnte dem Bericht zufolge für vier Prozent aller Krebserkrankungen verantwortlich sein. Ultraviolette Strahlung kann zu Hautkrebs führen. Das Passivrauchen kann laut der EUA bei Menschen, die nie Raucher waren, das Gesamtrisiko für Krebs um 16 Prozent erhöhen. Asbest wiederum ist laut der Agentur für 55 bis 88 Prozent der arbeitsbedingten Lungenkrebsfälle verantwortlich.

Was kann man dagegen tun?

Die meisten dieser Krebsrisiken könnten den Angaben zufolge deutlich vermindert werden, etwa durch die Vermeidung von Verschmutzung oder durch veränderte Verhaltensweisen. Die EUA befasste sich für den Bericht erstmals mit der Verbindung zwischen Umwelt und Krebserkrankungen.

Die Umweltagentur wies darauf hin, dass die Daten unvollständig und die damit verbundenen Unsicherheiten groß seien. "Es gibt eine Menge, was wir nicht wissen. Aber was wir wissen, ruft nach viel mehr Handeln", sagte der EEA-Experte Gerardo Sanchez. Die einzelnen Bürger könnten nicht viel tun, um zu verhindern, Schadstoffen ausgesetzt zu sein. Vielmehr brauche es mehr politische Maßnahmen, Regularien und einen Schub zur Umsetzung. Lösungsvorschläge gebe es genug.

Auch andere Faktoren beeinflussen das Erkrankungsrisiko

Mit fast 2,7 Millionen Neudiagnosen und 1,3 Millionen Todesfällen pro Jahr ist die EU stärker vom Krebs betroffen als andere Weltregionen. Obwohl weniger als 10 Prozent der Erdbevölkerung in Europa leben, gibt es hier nach EEA-Angaben fast 23 Prozent der Neuerkrankungen und 20 Prozent der Todesfälle weltweit. Häufigere Todesursache sind nur Kreislauferkrankungen.

Diese hohe Krebsverbreitung lässt sich der EEA zufolge durch mehrere Faktoren erklären, darunter unter anderem der Lebensstil einschließlich Rauchen, Alkoholkonsum und Ernährung, aber auch mit der Alterung – und eben auch damit, dass die Menschen dauerhaft Schadstoffen ausgesetzt sind.

"Das Leben von fast allen Europäern ist zwangsläufig in irgendeiner Weise von Krebs betroffen, ob sie selbst oder ihre Familie, Freunde oder ihre Gemeinschaft", schreibt die EEA. Hinzu kommen erhebliche wirtschaftliche Kosten: Einer Studie zufolge lagen sie 2018 bei schätzungsweise 178 Milliarden Euro, wie die Agentur anführte.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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