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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Zu viel Arbeit kann Haarausfall bei Männern fördern

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 10.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Geheimratsecken sind bei Männern oft die ersten Stellen, an denen sich Haarausfall zeigt.
Geheimratsecken sind bei Männern oft die ersten Stellen, an denen sich Haarausfall zeigt. (Quelle: becon/getty-images-bilder)
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Haarausfall kann viele Ursachen haben. In den meisten Fällen ist er genetisch bedingt. Doch nun fanden Forscher heraus: Auch Stress und lange Arbeitszeiten können zu kahlen Stellen führen. Wer besonders gefährdet ist.

Wenn die Haar dünner werden und ausfallen, kann das viele Gründe haben. Die bekanntesten sind:


Sechs Ursachen für Haarausfall bei Männern

Mann im mittleren Alter mit Haarausfall sieht sich im Spiegel an: Bei etwa 80 Prozent der Männer ist ein Haarausfall genetisch bedingt. Ursache dafür ist eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT). Bei dieser Veranlagung schrumpfen und verkrümmen die Blutgefäße, die die Haarwurzeln mit Nährstoffen versorgen. Unter anderem wird ihre Wachstumsphase beeinträchtigt, so dass die Haare kürzer und weniger nachwachsen.
Mann fasst wegen Entzündung an Mittelscheitel seinen Kopf an: Bei einer Störung des Immunsystems infolge einer Autoimmunerkrankung können die Haarwurzeln vom eigenen Körper angegriffen werden. Innerhalb kurzer Zeit kann ein kreisrunder Haarausfall entstehen. Aufgrund der Autoimmunreaktion entstehen an den betroffenen Stellen Entzündungen, die ein neues Haarwachstum verhindern.
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  • genetische Faktoren
  • Infektionskrankheiten wie wie Typhus und Tuberkulose
  • Stoffwechselerkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion und Schilddrüsenunterfunktion
  • bestimmte Medikamente – zum Beispiel Zytostatika im Rahmen einer Chemotherapie bei Krebs
  • längerfristige Mangelernährung
  • Drogenkonsum

Nun konnten Forscher der südkoreanischen Sungkyunkwan-Universität in einer aktuellen Studie eine weitere Ursache feststellen: Zu viel Arbeit kann Haarausfall bei Männern begünstigen.

Von Haarausfall (Effluvium capillorum) sprechen Mediziner, wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen und das Verhältnis von ausfallenden zu nachwachsenden Haaren nicht mehr ausgeglichen ist.

Studie mit über 13.000 Männern

Für die Studie wurden im Zeitraum von 2013 bis 2017 insgesamt 13.391 Männer im Alter zwischen 20 und 59 Jahren untersucht.

Die Probanden wurden in drei Gruppen unterteilt:

  • Die erste Gruppe bestand aus Männern, die 40 Stunden pro Woche arbeiteten.
  • Die zweite Gruppe war bis zu 52 Stunden pro Woche beruflich tätig.
  • Die dritte Gruppe hingegen arbeitete mehr als 52 Stunden pro Woche.

Zu viel Arbeit kann Haarausfall bei Männern begünstigen

Das Ergebnis der Untersuchung: Längere Arbeitszeiten hingen signifikant mit der Entwicklung von Haarausfall und Glatzenbildung zusammen.

Während bei Männern, die eine 40-Stunden-Woche hatten, die Haarausfalllquote bei zwei Prozent lag, litten drei Prozent derer, die bis zu 52 Stunden pro Woche arbeiteten, an Haarverlust. Die Gruppe der Männer, die noch mehr Wochenstunden aufbrachten, lag bei rund vier Prozent.

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Hormone hemmen das Wachstum von Haarfollikeln

Hinter dem erhöhten Haarausfall scheint vor allem Stress zu stehen, der durch zu viel Arbeit und fehlende Erholungszeiten verursacht wird, erklärten die Forscher.

Hormone, die durch Stress ausgeschüttet werden, greifen die Haarfollikel auf der Kopfhaut an und hemmen ihr Wachstum. Fallen die Haare dann aus, können sie nicht mehr nachwachsen und es kommt zu kahlen Stellen auf dem Kopf.

Die Studienergebnisse wurden in der englischsprachigen Fachzeitschrift "Annals of Occupational and Environmental Medicine" veröffentlicht.

Betroffene von Haarausfall können sich auf der Seite der "Selbsthilfe Haarausfall Interessengemeinschaft" über Kliniken, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen informieren.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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