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Inflation in Argentinien steigt über 100 Prozent – Bank druckt ständig Geld


Schwere Wirtschaftskrise
Inflation in Argentinien steigt über 100 Prozent

Von afp, dpa
Aktualisiert am 15.03.2023Lesedauer: 1 Min.
Menschen stehen in Buenos Aires Schlange vor einer Metzgerei: Menschen stehen in Buenos Aires Schlange vor einer Metzgerei: Argentinien hat eine der höchsten Inflationsraten weltweit.Vergrößern des BildesMenschen stehen in Buenos Aires Schlange vor einer Metzgerei: Argentinien hat eine der höchsten Inflationsraten weltweit. (Quelle: Pepe Mateos/dpa)
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Die Inflationsrate in Argentinien ist eine der höchsten der Welt – und steigt immer weiter. Die Regierung findet bislang keine Antwort auf die Krise.

In der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise in Argentinien ist die jährliche Inflationsrate auf 102,5 Prozent gestiegen. Allein im Februar stiegen die Preise in dem südamerikanischen Land um 6,6 Prozent, wie die Statistikbehörde (Indec) am Dienstag mitteilte. Vor allem die Preise für Lebensmittel und Getränke sowie die Gebühren für Internet und Telefon legten demnach kräftig zu.

Im vergangenen Jahr betrug die Inflation demnach 94,8 Prozent im Vorjahresvergleich. Für dieses Jahr hat sich die Regierung ein Ziel von 60 Prozent gesetzt.

Die Inflationsrate in Argentinien ist eine der höchsten der Welt. Um das Haushaltsdefizit zu finanzieren, druckt die Zentralbank ständig frisches Geld. Die zweitgrößte Volkswirtschaft Südamerikas leidet unter einem aufgeblähten Staatsapparat, geringer Produktivität der Industrie und einer großen Schattenwirtschaft, die dem Staat viele Steuereinnahmen entzieht.

Mehr als ein Drittel lebt in Armut

Die Landeswährung Peso wertet gegenüber dem US-Dollar immer weiter ab, der Schuldenberg wächst ständig. Zusätzlich befeuert wurde die Inflation in Argentinien nun von der globalen Lage wie dem Krieg in der Ukraine und den Störungen in den Lieferketten.

Mehr als in Drittel (36,5 Prozent) der 47 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des Landes leben in Armut, darunter 2,6 Millionen Menschen in extremer Armut. Die Regierung erreichte zuletzt Vereinbarungen mit der Nahrungsmittelindustrie und Herstellern von Hygieneprodukten zu Preisgrenzen für rund 2.000 Produkte.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP
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