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"Stiftung Warentest" kritisiert Riester-Rente

"Stiftung Warentest" kritisiert Riester-Rente

18.09.2012, 12:18 Uhr | dpa-tmn, AFP, dapd, t-online.de, sky

"Stiftung Warentest" kritisiert Riester-Rente. Die Riester-Rente steht weiter in der Kritik (Quelle: imago images)

Die Riester-Rente steht weiter in der Kritik (Quelle: imago images)

Hartes Verdikt zur Riester-Rente: Die private Altersvorsorge über Riester-Rentenverträge lohnt sich laut "Stiftung Warentest" häufig nicht. Dies berichtet die Stiftung in der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift "Finanztest".

Nur fünf Angebote "gut"

In einem aktuellen Vergleich hätten nur fünf von 29 untersuchten Versicherungsangeboten mit der Note "gut" abgeschnitten.

Bei für den Versicherten vorteilhaften Angeboten falle die garantierte Mindestrente um 17 Prozent besser aus als bei eher ungünstigen Versicherungsverträgen.

Tausende Euro Unterschied bei Riester-Rente

Im Fall eines 37-jährigen Modellkunden etwa habe der Unterschied zwischen der höchsten und niedrigsten Garantierente mehrere Tausend Euro betragen, berichtete "Finanztest". Der kinderlose Modellkunde zahlte 30 Jahre lang jährlich einen Eigenbeitrag von 1046 Euro eint. Dazu kommt die staatliche Grundzulage von 154 Euro, insgesamt also 1200 Euro.

Das Ergebnis: Je nach Anbieter bekommt der Modellkunde eine garantierte Monatsrente zwischen 138 Euro und 161 Euro. Der Unterschied zwischen der höchsten und niedrigsten Garantierente beträgt also 23 Euro pro Monat. Im Laufe der Jahre summiert sich das: Nach 15 Jahren beträgt der Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Angebot 4140 Euro.

Verwaltungskosten fressen die Rendite auf

Die Garantierente sei aber , um die Rente realistisch planen zu können, schrieb die Zeitschrift weiter. Zwar erwirtschafteten Versicherer von Fall zu Fall auch Überschüsse, die dann mitunter auch an die Versicherten ausgeschüttet würden. Doch darauf könnten sich die Kunden nicht verlassen, schrieb "Finanztest".

Und weiter: Versicherer, die hohe Abschluss- und Verwaltungskosten verlangten, könnten ihren Kunden bei Vertragsabschluss keine ordentliche Mindestrente zusagen.

Fonds verlangen beim Kauf erst einmal eine Gebühr, die gleich am Anfang die Rendite schmälert.

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