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Mitglieder von Kaffee-Familie Darboven in Sorge

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Kaffee-Familie Darboven  

Streit um Macht über Kaffee-Imperium

08.07.2018, 12:29 Uhr | dpa

Mitglieder von Kaffee-Familie Darboven in Sorge. Das Logo und der Schriftzug von J.J. Darboven GmbH & Co. KG

Das Logo und der Schriftzug des Unternehmens J.J. Darboven GmbH & Co. KG. Foto: Lukas Schulze/Archiv (Quelle: dpa)

Über die Frage, wer im Kaffee-Imperium "Idee Kaffee" künftig das Sagen haben soll, gibt es Streit in der Familie Darboven. Albert Darboven will offenbar die Verantwortung aus der Hand der Familie geben.

Mehrere Mitglieder der Familie Darboven bangen um die Zukunft des Hamburger Kaffee-Herstellers. "Wir sind in tiefer Sorge um dieses Unternehmen, an dem wir zusammen 42,5 Prozent der Anteile halten", schreibt Arthur Darboven – Sohn von Firmenchef Albert Darboven (82) – mit seinen Cousins Arndt und Behrendt Darboven sowie deren Mutter Helga Darboven in einem gemeinsamen offenen Brief. Sie warnen darin, es könne zu einem "Bruch mit den Werten des Unternehmens und der Familie" kommen. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zuvor hatte auch "Bild" darüber berichtet.

Andreas Jacobs soll Führung übernehmen

Kern des Problems ist laut dem Schreiben die Frage, wer in dem Betrieb ("Idee Kaffee") künftig das Sagen haben wird. Dabei soll es auch um die Rolle von Andreas Jacobs (54) gehen, Spross der Bremer Kaffeeunternehmer-Familie Jacobs. "Es ist für uns überhaupt nicht nachvollziehbar, dass Albert Darboven, unser Vater beziehungsweise Onkel, die Führung des Familienunternehmens an Dr. Andreas Jacobs übertragen will", erklären die jüngeren Darbovens.

Eine Sprecherin von Darboven bestätigte am Wochenende den Inhalt des Briefes. Von der Jacobs-Holding in Zürich war auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Bislang darf die Führung der Firma Darboven nur innerhalb der Familie weitergegeben werden. Jacobs habe jedoch "keine enge Bindung an unser Haus", argumentieren die Autoren.

Arthur Darboven hatte das heute über 150 Jahre alte Unternehmen 2009 verlassen, er handelt inzwischen selbst mit Rohkaffee. Schon früher hatte sein Vater Albert angedeutet, dass er eines Tages einen Nachfolger adoptieren oder Teile des Vermögens in eine Stiftung geben könnte. Darboven ist derzeit der kleinste unter den fünf großen deutschen Kaffeeherstellern. 2016 wies die Bilanz der Albert Darboven Holding GmbH & Co. KG einen Verlust von rund 4,6 Millionen Euro aus.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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