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Dax startet stabil in die neue Handelswoche

Von dpa-afx, rtr, fls

Aktualisiert am 09.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Das Frankfurter Börsenparkett: Am Freitag ging der Dax 1,6 Prozent tiefer aus dem Handel.
Das Frankfurter Börsenparkett: Am Freitag ging der Dax 1,6 Prozent tiefer aus dem Handel. (Quelle: Reuters-bilder)
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Anleger und Investoren bleiben nervös: An der Frankfurter Börse startet der Dax am Montag seitwÀrts in die neue Woche.

Am deutschen Aktienmarkt bleibt die Lage zu Wochenbeginn angespannt. In einem international nervösen Börsen-Umfeld zeigte sich der Dax in den Anfangsminuten aber robuster als gedacht, nach schwÀcherem Start holte er sein Minus schnell auf. Zuletzt lag er knapp mit 0,01 Prozent im Plus bei 13.675,12 Punkten.

Andere Indizes bewegten sich aber im Minus: Der MDax fiel im frĂŒhen Handel um 0,52 Prozent auf 28.616,09 ZĂ€hler, der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 gab um 0,32 Prozent auf 3617,55 Punkte nach. Als große Unsicherheitsfaktoren bleiben der Ukraine-Krieg und die Auswirkungen der Pandemie-EinschrĂ€nkungen in China. Von dort kamen am Montag schwache Handelszahlen.

Spekulationen auf mehr Tempo bei der geldpolitischen Straffung der US-Notenbank hatten den Index bereits am Freitag um 1,6 Prozent auf 13.674 Punkte gedrĂŒckt. Mit den jĂŒngsten Zahlen dĂŒrfte die Hoffnung der Anleger auf wieder bessere Börsenzeiten perdu sein.

Zuletzt hatten Experten fĂŒr die kommenden Tagen noch auf positive Nachrichten gesetzt. Zahlreiche neue Konjunkturdaten stehen auf der Agenda und auch weitere Quartalsberichte von bedeutenden Dax-Konzernen.

US-Inflation könnte ihren Zenit erreicht haben

Grund zur Hoffnung gibt es. Unternehmensseitig könnten – die aktuelle Tendenz fortschreibend – die Berichte zum ersten Quartal weiter die Erwartungen der Analysten ĂŒbertreffen, auch wenn sich mehr Unternehmen als im frĂŒhen Jahr ĂŒblich, wegen hoher Produktionskosten und einem Mangel an Vorprodukten vorsichtiger zum restlichen Jahr Ă€ußern.

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In den USA sollte die hohe Inflation ihren Zenit ĂŒberschritten haben, wie Experten von Helaba und Commerzbank erwarten. In Deutschland dĂŒrften sich zudem die ZEW-Konjunkturerwartungen stabilisieren, wenn auch auf einem tiefen Niveau.

"An den FinanzmĂ€rkten könnte sich daher wieder etwas mehr Optimismus breitmachen", hofft Helaba-Experte Christian Apelt. FĂŒr einige Aktienindizes sei dies nach den jĂŒngsten RĂŒckschlĂ€gen auch durchaus vonnöten, "da ansonsten neue zyklische Tiefs drohen". Der Dax etwa, der in der letzten April-Woche noch um die psychologisch wichtige Marke von 14.000 Punkten pendelte, war vor dem Wochenende einmal mehr an den 21- und 50-Tagelinien nach unten abgedreht. Sie gelten als charttechnische Indikatoren fĂŒr den kurz- und mittelfristigen Trend des Börsenbarometers.

Putins Krieg und Chinas Anti-Corona-Kurs belasten die MĂ€rkte

Zugleich bereiten aber nach wie vor Putins Krieg gegen die Ukraine und die Konsequenzen daraus den Anlegern große Sorgen. Außerdem drĂŒcken die zunehmend negativen Auswirkungen von Chinas Null-Covid-Politik auf die Weltwirtschaft auf die Stimmung.

Und die Absage der US-Notenbank (Fed) an einen Zinsschritt von 0,75 Prozentpunkten, der zunĂ€chst fĂŒr Erleichterung an den Börsen und Verlusten am Anleihemarkt gesorgt hatte, verunsichert nun so, dass sich das Bild "komplett gedreht" hat, wie Apelt außerdem schreibt.

"Speziell nach der Fed-Sitzung am vergangenen Mittwoch ist das Thema Inflationsdynamik durch die Marktteilnehmer mit einer höheren PrioritÀt versehen worden", konstatiert auch Marktexperte Andreas Lipkow von Comdirect. Denn die Renditen von US-Staatsanleihen und deutschen Bundesanleihen stiegen im Wochenvergleich krÀftig, Aktien fielen und der Euro-Dollar-Kurs notiert wieder nahe an einem Mehrjahrestief.

Dax-Konzerne in der Berichtsaison

Quartalsbilanzen stehen in der neuen Woche gleich am Montag vom Halbleiterhersteller Infineon an, dessen Wachstumstempo sich im zweiten GeschĂ€ftsquartal verlangsamt haben dĂŒrfte. Am selben Tag wird zudem auch nervös in Richtung Russland geschaut, denn dort stehen die alljĂ€hrlichen Feierlichkeiten zum "Tag des Sieges" im Zweiten Weltkrieg an.

"Trotz mancher Spekulationen wird Wladimir Putin keinen dramatischen Kurswechsel – in welche Richtung auch immer – verkĂŒnden", glaubt jedoch Apelt von der Helaba mit Blick auf die Entwicklungen im Ukraine-Krieg, der nunmehr schon fast drei Monate tobt.

Mit Bayer und Munich Re am Dienstag sowie im weiteren Wochenverlauf mit den Versorgern Eon und RWE , dem Versicherer Allianz und der Deutschen Telekom stehen noch zahlreiche weitere spannende Berichte aus der ersten Börsenliga an.

Der Pharma- und Agarchemiekonzern Bayer dĂŒrfte stark ins Jahr gestartet sein, und das wird unter anderem auch von RWE und der Telekom erwartet. Letztgenannte ist laut JPMorgan -Analyst Akhil Dattani von makroökonomischen Schocks weitgehend abgeschirmt, sollte breitgefĂ€chert gewachsen sein und profitiere von der jĂŒngsten Dollar-StĂ€rke.

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Nachrichtenagenturen dpa-AFX und Reuters

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