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Mit diesen Ausgaben vergeuden Sie leicht 10.000 Euro pro Jahr

Von t-online, cho

Aktualisiert am 20.12.2021Lesedauer: 4 Min.
Frauen vor einem Schaufenster (Symbolbild): Der verschwenderische Umgang mit Geld kostet die Deutschen jedes Jahr 10.000 Euro.
Frauen vor einem Schaufenster (Symbolbild): Der verschwenderische Umgang mit Geld kostet die Deutschen jedes Jahr 10.000 Euro. (Quelle: martin-dm/getty-images-bilder)
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Der Alltag scheint derzeit fast tÀglich teurer zu werden. Umso wichtiger ist es, kein Geld aus dem Fenster zu werfen. Auf welche Posten Sie dabei besonders achten sollten, zeigt eine neue Auswertung.

Das Wichtigste im Überblick


  • GebĂŒhren fĂŒr das Girokonto
  • Vermögen in bar aufbewahren
  • SteuererklĂ€rung nicht einreichen
  • Lebensmittel wegwerfen
  • Fitnessstudio-Mitgliedschaft
  • Zigaretten
  • Coffee to go
  • Strom- und Gasversorgung
  • Handytarif

KontogebĂŒhren, teurer Handyvertrag, ungenutzte Abos – es gibt viele Ausgaben, die sich vermeiden ließen. Und die hĂ€ufen sich im Laufe eines Jahres zu einer beachtlichen Summe an. Wie die Online-Plattform Weltsparen analysiert hat, kosten weit verbreitete, aber unnötige Ausgaben jeden Deutschen im Schnitt 9.815 Euro pro Jahr.

Das ist angesichts der hohen Inflation nicht nur Ă€rgerlich, sondern kann manche Haushalte in echte Finanznot bringen. Andererseits liegt hier aber auch ein Hebel, den jeder direkt nutzen kann: Wenn die Preise steigen und steigen, ist es gut zu wissen, wo man selbst gegensteuern kann. Wir zeigen Ihnen, was die grĂ¶ĂŸten Kostenfresser im Alltag der Deutschen sind, und geben Ihnen Tipps, wie Sie sie kĂŒnftig umgehen.

Jeden Tag ein Spartipp: Egal ob an der Tankstelle, im Supermarkt oder beim Heizen – so teuer wie derzeit war der Alltag schon lange nicht mehr. Gerade in der Vorweihnachtszeit bekommt man zudem schnell den Eindruck, es mĂŒsste von allem noch etwas mehr sein. Mehr Geschenke, mehr festliche Deko, kurzum: mehr Konsum. Dabei soll der Advent doch eigentlich besinnlich sein. Damit Ihnen das gelingt, geben wir Ihnen jeden Tag bis Heiligabend einen Tipp an die Hand – in unserem Spartipp-Adventskalender.

GebĂŒhren fĂŒr das Girokonto

Vorbei sind die Zeiten, da viele Banken sich die KontofĂŒhrung ihrer Kunden nichts kosten ließen. Doch auch heute gibt es noch Anbieter, die kein Geld von Ihnen verlangen. Andere wiederum mĂŒssen bis zu 210 Euro im Jahr zahlen. Der deutsche Durchschnittskontobesitzer gibt immerhin 78,46 Euro im Jahr an GebĂŒhren aus. Lesen Sie hier, wie Sie hohe Kosten bei den KontofĂŒhrungsgebĂŒhren vermeiden.

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Vermögen in bar aufbewahren

Wer sein Vermögen in Bargeld oder unverzinst auf dem Girokonto aufbewahrt, verliert sogar doppelt. Zum einen sorgt die steigende Inflationsrate dafĂŒr, dass Sie fĂŒr das gleiche Geld weniger kaufen können. Zum anderen wĂ€ren auf einem Tages- oder Festgeldkonto wenigstens bis zu 0,25 oder 1 Prozent Zinsen drin. Hier gibt es die höchsten Zinsen.

SteuererklÀrung nicht einreichen

Spaß macht sie den wenigsten, bringt aber gut Geld: Die SteuererklĂ€rung sollten Sie auch abgeben, wenn Sie nicht dazu verpflichtet sind. So können leicht mehrere Hundert Euro Erstattung herumkommen. Lesen Sie hier 15 Tipps, was Sie alles absetzen können.

Lebensmittel wegwerfen

Ein verschwenderischer Umgang mit Lebensmitteln ist gleich aus zwei GrĂŒnden unnötig: Er ist schlecht fĂŒr den Geldbeutel und schlecht fĂŒr die Umwelt. Laut der Welthungerhilfe wirft jeder Deutsche im Jahr etwa 55 Kilogramm Essen und damit 235 Euro in den MĂŒll. Lesen Sie hier fĂŒnf Tipps gegen die Lebensmittelverschwendung.

Business-Lunch

Auch wenn es viele gĂŒnstige Angebote gibt, in der Mittagspause auswĂ€rts essen zu gehen, geht ordentlich ins Geld. Im Schnitt zahlen die Deutschen 15,77 Euro fĂŒr eine Mahlzeit. Wer sich sein Essen hingegen selbst zubereitet und mitbringt, fĂ€hrt deutlich gĂŒnstiger.

Fitnessstudio-Mitgliedschaft

Besonders zum Jahresanfang ist die Motivation groß: Dieses Mal ziehe ich auf jeden Fall durch und mache regelmĂ€ĂŸig Sport. Ganz bestimmt. Oder – doch nicht. Wer seine Mitgliedschaft nicht nutzt, wirft im Schnitt 505,20 Euro zum Fenster hinaus. Lesen Sie hier, wie Sie aus langfristigen VertrĂ€gen herauskommen.

Zigaretten

Viele wollen aufhören, schaffen es aber nicht: Rauchen ist wohl eine der unnötigsten Gewohnheiten – und kostspielig noch dazu. Bei einer halben Schachtel kostet das ungesunde Laster Raucherinnen und Raucher im Schnitt 3,14 Euro am Tag oder 1.314 Euro im Jahr. Damit verqualmen Deutsche insgesamt 15,8 Milliarden Euro. So schaffen Sie es, mit dem Rauchen aufzuhören.

GlĂŒcksspiel

Alle Logik spricht dagegen und doch setzen viele Deutsche einen Teil ihres Geldes fĂŒr GlĂŒcksspiel ein, weil sie an den großen Gewinn glauben. Der durchschnittliche monatliche Einsatz der Deutschen betrĂ€gt dabei 16,90 Euro. So verzockt man 202,80 Euro im Jahr – zum Beispiel beim Lotto.

AbgefĂŒlltes Wasser

Der durchschnittliche Deutsche schleppt jĂ€hrlich Mineralwasser im Wert von 547,50 Euro nach Hause. Dabei könnte er seinen Durst genauso gut mit Leitungswasser stillen. Der Preisunterschied ist frappierend: FĂŒr die gleiche Menge wĂŒrde ihn das gerade einmal 2,90 Euro kosten. Lesen Sie hier, bei welchen WasserhĂ€hnen Sie vorsichtig sein sollten.

Coffee to go

Fast schon ein Klassiker unter den unnötigen Ausgaben: der tĂ€gliche Kaffee zum Mitnehmen. Er produziert nicht nur unnötig MĂŒll, sondern belastet Ihr Budget auch mit 498 Euro pro Jahr. Die einfache Alternative: Kaffee selbst zubereiten. Nehmen Sie sich dann auch noch die Zeit, ihn bewusst zu genießen, gehen Sie gleich mit mehr Energie in den Tag. So gelingt Ihnen der perfekte Kaffee.

Strom- und Gasversorgung

Kundentreue bei Strom und Gas lohnt sich in der Regel nicht – gerade bei steigenden Preisen bei den Grundversorgern. Wer den Tarif trotzdem nicht wechselt, verschwendet im Schnitt 90 Euro fĂŒr Strom und 240 Euro fĂŒr Gas pro Jahr. Lesen Sie hier, wie Sie den gĂŒnstigsten Anbieter finden.

Handytarif

Viele Menschen haben Handytarife mit Leistungen, die sie gar nicht benötigen. Zu viel Datenvolumen kann Sie dann 492,60 Euro mehr als nötig kosten. Darum sind XXL-Tarife oft keine gute Wahl.

Zur Methode: Die Hochrechnungen der Geldverschwendung auf Bundesebene basieren auf der Zahl der Einwohner in Deutschland, die Ă€lter als 20 Jahre sind. Ausnahmen bilden die Berechnungen bei Ausgaben fĂŒr Fitnessstudio-Mitgliedschaften, Zigaretten und GlĂŒcksspiel (Lotterie). Die Ausgaben fĂŒr ungenutzte Fitnessstudio-Mitgliedschaften basiert auf den Mitgliederzahlen in Deutschland und dem Anteil der Mitglieder, die die Mitgliedschaft weniger als empfohlen nutzen. Die Ausgaben fĂŒr Zigaretten basieren auf der Gesamtzahl an Rauchern in Deutschland. Die Ausgaben fĂŒr GlĂŒcksspiel basieren auf der Gesamtzahl an regelmĂ€ĂŸigen GlĂŒcksspielern in Deutschland.

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