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Steuererklärung 2020: Bundesregierung will Abgabefrist verlängern


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Bundesregierung will Abgabefrist für Steuererklärung verlängern

Von t-online, cho

Aktualisiert am 17.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau macht ihre Steuern (Symbolbild): Für die Steuererklärung 2020 soll es mehr Zeit geben.
Steuererklärung (Symbolbild): 2020 soll es dafür mehr Zeit geben. (Quelle: Benjamin Nolte/dpa-tmn-bilder)
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Wer verpflichtet ist, seine Steuern zu erklären, hat dafür eigentlich bis zum 31. Juli Zeit. Die Koalition plant nun aber, drei Monate zusätzlich zu gestatten – wegen der Corona-Pandemie.

Homeoffice-Pauschale, Kurzarbeitergeld, Entlastungsbetrag: In der Corona-Krise hat die Politik vieles neu geregelt, was Steuerzahler betrifft. Nun soll eine weitere Änderung folgen: Jeder, der zu einer Steuererklärung verpflichtet ist, soll dafür mehr Zeit bekommen.


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Wie das "Handelsblatt" berichtet, gehe das aus einem gemeinsamen Antrag von Union und SPD hervor. Geplant ist demnach, die Abgabefrist für die Steuererklärung 2020 um drei Monate nach hinten zu verschieben.

Wer seine Steuern ohne die Hilfe eines Steuerberaters erklärt, hätte dafür also bis zum 31. Oktober Zeit – statt wie bisher bis zum 31. Juli. Wer sich professionelle Hilfe holt, braucht seine Erklärung erst am 31. Mai 2022 abzugeben.

"Die Corona-Pandemie stellt die Angehörigen der steuerberatenden Berufe gegenwärtig weiterhin in besonderer Weise vor zusätzliche Anforderungen", heißt es laut "Handelsblatt" zur Begründung in dem Antrag. Ebenso seien Steuerpflichtige, die keinen Steuerberater für ihre Steuererklärung heranziehen, "durch die Corona-Pandemie belastet". Ausgenommen von der Regelung sind Forst- und Landwirte.

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Bund der Steuerzahler: Verlängerung grundsätzlich richtig

"Die Corona-Pandemie verlangt Bürgern, Unternehmern und auch ihren Beratern einiges ab. Deshalb ist es grundsätzlich richtig, die Frist zur Abgabe der Steuererklärungen zu verlängern", heißt es vom Bund der Steuerzahler zu den Plänen der Regierung.

Wer mit einer Erstattung rechne, solle seine Unterlagen dennoch zeitnah beim Finanzamt einsenden, da die Erklärungen in der Reihenfolge bearbeitet werden, in der sie eingehen. "Wer später abgibt, bekommt entsprechend auch erst später seine Erstattung."

Erleichtert zeigt sich der Deutsche Steuerberaterverband (DStV). „Diese Nachricht lässt den Berufsstand ordentlich aufatmen", sagte DStV-Präsident Harald Elster t-online. "Dieser rasche Schritt sorgt für die nötige Luft im Wettlauf gegen die Fristen und ermöglicht den Kolleginnen und Kollegen wieder ein Stück weit Planbarkeit für die nächsten Monate."

Steuer-Gewerkschaft fürchtet längere Bearbeitungsdauer

Die Finanzämter nehmen das Vorhaben hingegen durchwachsen auf. "Als einmalige Maßnahme ist das gerade noch vertretbar, darf aber nicht der Startschuss für eine Dauerfristverlängerung werden", sagte Thomas Eigenthaler, Chef der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, t-online.

Schließlich sei die Steuererklärung der Rohstoff der Finanzämter. "Bleibt diese länger aus, dann stockt die Lieferkette und wir produzieren nicht mehr rechtzeitig." Positiv sei allerdings, dass die geplante Verlängerung weniger Bürokratie bedeute, weil die Abgabefrist für einen Teil der Steuerzahler ohnehin schon individuell verlängert worden war.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • "Handelsblatt"-Bericht
  • Statement vom Bund der Steuerzahler
  • Statement von Harald Elster
  • Statement von Thomas Eigenthaler
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  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
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