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Mit diesen fünf Steuertricks holen Sie sich leicht Geld vom Finanzamt zurück


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Fünf legale Steuertricks, mit denen Sie einfach Geld sparen

04.07.2021, 17:15 Uhr | mak, t-online

Mit diesen fünf Steuertricks holen Sie sich leicht Geld vom Finanzamt zurück. Eine Frau vor dem Laptop (Symbolbild): Steuern lassen sich ganz legal und einfach sparen. (Quelle: Getty Images/Delmaine Donson)

Eine Frau vor dem Laptop (Symbolbild): Steuern lassen sich ganz legal und einfach sparen. (Quelle: Delmaine Donson/Getty Images)

Wer bares Geld sparen möchte, sollte seine Steuererklärung gewissenhaft machen. Wir zeigen Ihnen fünf Steuertricks, mit denen Sie sich einfach Geld vom Finanzamt zurückholen können.

Die Steuererklärung zu machen wird oftmals als nervig angesehen. Dabei lässt sich so bares Geld wieder hereinholen. Was viele Menschen nicht wissen: Sie können fast alles steuerlich absetzen – und so noch mehr aus Ihrer Steuerklärung herausholen.

t-online zeigt Ihnen fünf Steuertricks, die die Experten der mobilen Steuer-App Taxfix zusammengestellt haben.

Trick 1: Die Letzten werden die Ersten sein! 

Nicht jeder, der Steuern zahlt, muss auch eine Steuererklärung einreichen – im Gegenteil. Viele Menschen sind nicht dazu verpflichtet.

Doch: Es lohnt es sich in den meisten Fällen trotzdem, sie einzureichen. Durchschnittlich können Sie mit einer Rückerstattung von 1.051 Euro rechnen.

Sie haben insgesamt vier Jahre Zeit, eine Steuerklärung einzureichen, wenn Sie dies freiwillig tun. Und dabei gilt: Je länger Sie warten, umso mehr Geld gibt es vom Finanzamt zusätzlich zur Steuererstattung dazu.

Was kurios klingt, hat einen einfachen Grund: Denn 15 Monate nach Ablauf des Steuerjahres bekommen Steuerzahler vom Finanzamt für jeden weiteren Monat 0,5 Prozent Zinsen auf die noch nicht ausgezahlte Steuererstattung. Aufs Jahr gerechnet sind das immerhin sechs Prozent.

Trick 2: Etwas Gutes tun

Wer im vergangenen Jahr etwas für den guten Zweck gespendet hat, kann mit dem Betrag seine Steuerlast mindern. Voraussetzung dafür ist: Das Finanzamt muss die Gemeinnützigkeit der jeweiligen Organisation anerkennen. Spendenempfänger können beispielsweise Vereine, Stiftungen oder politische Parteien sein.

Dabei können Sie nicht nur Geldspenden in der Steuererklärung angeben. Auch Sachspenden können Sie von der Steuer absetzen, denn auch sie gelten als sogenannte Sonderausgaben.

Trick 3: Umwege zahlen sich aus

Mit der sogenannten Entfernungspauschale können Sie Kosten für den Arbeitsweg steuerlich geltend machen. Dabei muss dieser Weg nicht immer der kürzeste sein. Ein Umweg kann sich lohnen – nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell.

Denn: Wenn Sie regelmäßig auf einen längeren, jedoch offensichtlich verkehrsgünstigeren Weg ausweichen, können Sie das auch in der Steuererklärung angeben.

Gut zu wissen: Die veraltete Vorgabe, dass dabei mindestens 20 Minuten Zeit gespart werden muss, gilt nicht mehr. Vielmehr prüft das Finanzamt im Zweifel den Einzelfall. Dabei berücksichtigt es beispielsweise auch die genaue Ampelschaltung.

Trick 4: Reinigungskosten für Berufskleidung

In einigen Berufen benötigen Sie eine bestimmte Kleidung – beispielsweise Polizistinnen, Pflegekräfte oder Ärztinnen. Für diese Jobs erkennt das Finanzamt die zu tragende Kleidung als Berufskleidung an. Das heißt also: Sie können diese in der Steuererklärung geltend machen.

In diesem Fall können also zusätzlich auch die Reinigungskosten als Werbungskosten abgesetzt werden. Wenn Sie die Berufskleidung in der Reinigung waschen lässt, kann sogar die kompletten Kosten absetzen.

Tipp: Sie können sich einfach auf dem Beleg der Reinigung die einzelnen Wäschestücke aufführen lassen. So gehen Sie fürs Finanzamt auf Nummer sicher.

Wenn Sie Ihre Berufskleidung dagegen selbst waschen, will es das Finanzamt gern genau wissen. Das heißt: Sie müssen den Anteil der Berufskleidung aus der gesamten Wäsche berechnen – hier ist auch eine Schätzung möglich.

Neben dem Waschen können Sie auch die Kosten für Trocknen sowie Bügeln der Wäsche absetzen.

Trick 5: Ausgaben für den Tiersitter absetzen

In den Urlaub fahren ist schon teuer genug. Wenn Sie einen Tiersitter beauftragen müssen, zahlen Sie sogar noch einmal mehr. Doch es gilt: Sie können die Ausgaben für die Betreuung eines Haustieres in der Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistung angeben – und damit wieder Geld reinholen.

Dieser Trick greift, wenn Sie während einer Urlaubsreise eine dritte Person beauftragen, die Ihr Haustier bei Ihnen zu Hause versorgt. Das kann beispielsweise auch Ihr Nachbar sein. Voraussetzung ist jedoch, dass das Haustier in Ihrer Wohnung versorgt wird.

Wichtig: Absetzbar sind hier allerdings nur die Fahrt- und Arbeitskosten – Futter oder etwa Katzenstreu hingegen nicht.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Zusammenstellung von Taxfix

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