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Oft ohne Schulabschluss: Die Milliardäre aus dem Nichts

Oft ohne Schulabschluss  

Die Milliardäre aus dem Nichts

07.01.2014, 13:27 Uhr | Özkan Canel Altintop

Oft ohne Schulabschluss: Die Milliardäre aus dem Nichts . Shutterstock-Gründer Jon Oringer beim Börsengang seiner Firma am 11. Oktober 2012 (Quelle: Reuters)

Shutterstock-Gründer Jon Oringer (Quelle: Reuters)

Warren Buffett, Mark Zuckerberg oder Jeff Bezos: Wer kennt sie nicht, die Reichsten der Reichen. Doch wie sind die Multimilliardäre eigentlich zu ihrem Vermögen gekommen? Was für Menschen sind sie? Wir geben Ihnen einen kleinen Überblick.

Die Schulabbrecher

Er war Legastheniker und verließ die Schule ohne Abschluss. Trotzdem: Sir Richard Charles Nicholas Branson wurde Milliardär. Im Jahr 1970 gründete er sein erstes Unternehmen, das den Namen Virgin trug und Schallplatten versandte. Der Brite hat laut "Forbes" ein geschätztes Vermögen von 4,2 Milliarden US-Dollar.

Ebenfalls Brite und Milliardär ist der Zeitungsmagnat Richard Desmond. Chef des Medien-Konzerns Northern & Shell. Die Blätter "Daily Express" und "Daily Star" sowie der TV-Sender "Channel 5" gehören ihm. Was aber nur wenige wissen: Desmond verließ die Schule mit 16 Jahren. Seine erste Zeitung verlegte er im Jahr 1974. Sein geschätztes Vermögen laut Forbes beträgt 1,9 Milliarden Dollar.

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Kennen Sie Li Ka-shing? Er ist der reichste Mensch Asiens. Sein Vermögen beträgt dem "Forbes Magazine" zufolge rund 31 Milliarden Dollar. Sein Imperium erstreckt sich über 52 Länder und 260.000 Mitarbeiter. Der spendenfreudige Handelsunternehmer und Investor aus Hongkong hatte aber nicht immer ein leichtes Leben. Nach dem Tod sein Vaters musste er die Schule abbrechen, um in einer Fabrik zu arbeiten. Da war er gerade einmal 15 Jahre alt.

Vom Immigranten zum Milliardär hat es auch der israelische Geschäftsmann Lev Leviev gebracht. Der Diamanten-König aus Usbekistan wanderte mit seiner Familie im Jahr 1971 nach Israel aus und lebte in ärmlichen Verhältnissen. Mit 16 Jahren verließ er die Schule ohne Abschluss und machte eine Lehre zum Diamantenschleifer, bis er in der ganzen Welt nach Diamanten suchte. Sein Vermögen schätzt "Forbes" auf 1,5 Milliarden Dollar.

Einer der berühmtesten Milliardäre ist zweifelsohne auch Michael Dell. Im "Forbes Magazine" belegt er mit einem Vermögen von 15,9 Milliarden Dollar Rang 25 der reichsten Menschen der Welt. Dell gründete von seinem Zimmer im Studentenheim aus sein Unternehmen, als er gerade einmal 19 Jahre alt war. Die Universität von Texas verließ er ohne Abschluss, um sich ganz seiner IT-Leidenschaft zu widmen.

Zu den Studienabbrechern zählt auch der Apple-Gründer Steve Jobs. Nur ein Semester war er an der Uni in Portland eingeschrieben. Im Jahr 1976 gründete er mit Freunden die Apple Computer Company in seiner Garage in Los Altos, Kalifornien. Der inzwischen verstorbene Jobs baute sich ein Milliardenvermögen auf.

Die Börsen-Gewinner

Nicht der reichste, aber einer der berühmtesten Milliardäre ist mit Sicherheit Mark Zuckerberg. Wahrscheinlich in Jeans und Adiletten gründete er im Jahr 2004 Facebook, um als kleines Netzwerk an der Harvard Universität Sozialkontakte herzustellen. Inzwischen hat Facebook über eine Milliarde Nutzer. Zuckerbergs Vermögen beläuft sich nach "Forbes"-Angaben derzeit auf etwa 19 Milliarden Dollar. Er war vor dem Börsengang seines Unternehmens bereits steinreich. Jetzt liegt er auf Rang 20 der wohlhabendsten Milliardäre.

Wie könnte man an Starinvestor Warren Buffett vorbeikommen, wenn es um Börsen-Gewinner geht. Es heißt, wenn das "Orakel von Omaha" redet, dann sollte man zuhören. Seine Erfolge als Investor in Aktien, Unternehmen und Anleihen können sich sehen lassen. Der im Jahr 1930 geborene Buffett hat es so auf rund 58,2 Milliarden Dollar gebracht. Derzeit ist er hinter Bill Gates der zweitreichste Amerikaner.

An der Börse profitierte auch Amazon-Gründer Jeff Bezos. Sein Unternehmen steht glänzend da und hat einen Marktwert von 150 Milliarden Dollar. Vergangenes Jahr kaufte Bezos die "Washington Post" mit seinem Privatvermögen. Sein Reichtum beträgt derzeit laut "Forbes" 27,2 Milliarden Dollar.

Vom Sozialhilfeempfänger zum Milliardär

"Harry Potter und der Stein der Weisen", "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" oder "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Die Erfinderin des bekannten Zauberlehrlings heißt Joanne K. Rowling und ist inzwischen die reichste Romanautorin der Welt. Zuvor war die Britin alleinerziehend und auf Sozialhilfe angewiesen. Ihr erstes Manuskript tippte sie auf einer Schreibmaschine und verschickte es an Verlage - mit Erfolg. Rowling hat es bisher auf 1 Milliarde Dollar gebracht.

Oprah Winfrey: Buchautorin, Talkshow-Moderatorin, Medienexpertin und Schauspielerin. Ihr Leben begann in Kosciusko, ein Ort im Attala County im US-Bundesstaat Mississippi. Dort wuchs sie in ärmlichen Verhältnissen auf der Farm ihrer Großmutter auf. Laut ihren eigenen Angaben wurde sie sexuell missbraucht und mit 14 Jahren ungewollt schwanger, ihr Kind starb kurz nach der Entbindung. Aus schwierigen Verhältnissen wurde sie zur ersten schwarzen Milliardärin überhaupt. Winfreys Vermögen laut "Forbes Magazine": 2,9 Milliarden Dollar.

Einfache Ideen

Jon Oringer musste zehn Unternehmen gründen, bevor er mit Shutterstock zum Milliardär wurde. Das Unternehmen gehört inzwischen zu den erfolgreichsten Bild- und Videoagenturen der Welt mit mehr als 30 Millionen Inhalten. Sein Erfolg begann mit einer ganz banalen Geschäftsidee im Jahr 2003. Der heute 39-Jährige lud einfach 30.000 seiner eigenen Bilder hoch und verkaufte sie. Inzwischen werden auf seiner Plattform täglich rund 20.000 neue Fotos und Videos hinzugefügt. Laut "Forbes" wurde Oringer mit seiner Idee der erste Milliardär aus Silicon Alley (New York). Sein Vermögen: rund 1,5 Milliarden Dollar.

Drei Ehen hat die 31-jährige Lynsi Lavelle Torres bereits hinter sich. Zu ihren Ex-Ehemännern zählen ein Pfarrer und ein Rennfahrer. Ihre unternehmerischen Erfolge können sich allerdings sehen lassen. Lynsi Torres ist Besitzerin der In-N-Out Burger-Kette und gehört zu den jüngsten Milliardären der USA. Mit "Quality you can taste" wirbt die Kette auf ihrer Website. Bedeutet: frisches statt tiefgekühltes Fleisch. Angefangen hatte ihre Familie 1948 in Süd-Kalifornien mit einem Imbiss. Laut "Forbes" beträgt ihr Vermögen rund 1,1 Milliarden Dollar.

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