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So unglaublich groß sind die Verluste von Facebook

Kurssturz bei Facebook  

Mark Zuckerberg verliert 16 Milliarden Dollar

26.07.2018, 18:33 Uhr | rtr

So unglaublich groß sind die Verluste von Facebook. Mark Zuckerberg während einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus (Archivbild): Für den Konzernchef wird es zusehends enger. Die Facebook-Aktie fällt derzeit ins Bodenlose. (Quelle: dpa/Ting Shen/XinHua)

Mark Zuckerberg während einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus (Archivbild): Für den Konzernchef wird es zusehends enger. Die Facebook-Aktie fällt derzeit ins Bodenlose. (Quelle: Ting Shen/XinHua/dpa)

Schlechte Nachrichten für Mark Zuckerberg: Eine Massenflucht von Anlegern aus der Facebook-Aktie schickte die Papiere auf Talfahrt. Der Konzernchef büßte Milliarden ein.

Durch die Massenflucht der Facebook-Anleger schmilzt das Vermögen von Konzernchef Mark Zuckerberg um fast 16 Milliarden Dollar. Die Aktien des von ihm gegründeten Internet-Netzwerkes stürzten am Donnerstag in der Spitze um 19,6 Prozent auf 174,78 Dollar ab. Sollten sie mit diesem Minus schließen, wäre das die größte Kapitalvernichtung in der US-Börsengeschichte an einem einzigen Handelstag. Dann hätten sich rund 124 Milliarden Dollar in Luft aufgelöst. Das entspricht fast dem Vierfachen der gesamten Marktkapitalisierung von Twitter.

Der Facebook-Konzern, der zuletzt wegen Datenskandalen in den Schlagzeilen war, hatte die Anleger mit seinem Geschäftsbericht und dem Ausblick schockiert. Mindestens 16 Brokerhäuser senkten ihre Kursziele. Sie wiesen darauf hin, dass unter anderem die bessere Beachtung der Privatsphäre der Nutzer Kosten mit sich bringen würde. Dies könne die Gewinnmargen von Facebook für mehr als zwei Jahre belasten.

Die Zahlen seien wie eine Bombe im Markt eingeschlagen, erklärten die Analysten vom US-Vermögensverwalter Baird. Die Probleme von Facebook seien nicht leicht zu lösen, konstatierten andere Experten. Entweder zeige das Unternehmen die neue Realität seines Geschäfts oder es handele sich um einen "sehr öffentlichen Akt der Selbstverbrennung zur Vermeidung weiteren regulatorischen Drucks", erklärten die Experten des Analysehauses MoffettNathanson.

Einige sahen aber auch einen Silberstreifen am Horizont. "Die Bären gewinnen das Quartal", betonte Jefferies-Analyst Brent Thill. "Aber nicht den Krieg." Im Börsenjargon werden die Pessimisten "Bären" genannt. 

Verwendete Quellen:
  • Reuters

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