• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Unternehmen & Verbraucher
  • Unternehmen
  • Steuern vermeiden: Diese Steueroasen nutzen deutsche Unternehmen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBVB: Modeste-Wechsel vor AbschlussSymbolbild für einen Text"Gefährlich" – Effenberg warnt BobicSymbolbild für einen TextFußballprofi verpasst eigene HochzeitSymbolbild für einen TextRTL-Moderator platzt im TV die HoseSymbolbild für einen TextHorrorunfall: Auto explodiert Symbolbild für einen TextElfjährige stirbt nach ReitunfallSymbolbild für einen TextDänen-Royals: Neustart nach SchulskandalSymbolbild für einen Text300 Gäste: Schlägerei – Hochzeit zu EndeSymbolbild für einen TextDiese Kniffe machen Ihr WLAN sichererSymbolbild für einen TextSpears' Ex: Söhne wollen sie nicht sehenSymbolbild für einen TextHitlergruß bei Atombomben-GedenkenSymbolbild für einen Watson TeaserHeftiger Eklat um Star-DJ Robin SchulzSymbolbild für einen TextMit Kult-Loks durch Deutschland reisen – jetzt spielen

So viel Geld geht Deutschland durch die Lappen

Von rtr
Aktualisiert am 28.12.2020Lesedauer: 1 Min.
Malta: Die Insel zählt zu den Steueroasen Europas.
Malta: Die Insel zählt zu den Steueroasen Europas. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Weil die Steuern andernorts niedriger sind, verlagern manche Unternehmen ihre Geschäfte lieber ins Ausland. Der deutsche Staat verliert dadurch ordentlich, wie eine neue Auswertung zeigt.

Dem Fiskus entgehen durch Steuervermeidung deutscher Großkonzerne nach Berechnungen des Ifo-Instituts Milliardensummen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf die Zahlen berichtet, gingen dem Staat allein bei den 333 größten deutschen multinationalen Unternehmen demnach jedes Jahr 1,6 Milliarden Euro durch die Lappen.

Bezieht man zusätzlich kleinere Firmen mit Auslandsgeschäft sowie deutsche Tochtergesellschaften ausländischer multinationaler Unternehmen ein, ergibt sich demnach ein Steuerverlust von 5,7 Milliarden Euro im Jahr.

Irland, Liechtenstein, Luxemburg sind beliebte Steueroasen

Die Zahlen, die demnach Ifo-Präsident Clemens Fuest gemeinsam mit weiteren Forschern errechnet hat, basieren für die 333 Großunternehmen auf deren länderbezogenen Berichten, die die Forscher erstmalig auswerten konnten.

Zu den Steueroasen innerhalb Europas zählten die Forscher unter anderem Irland, Liechtenstein, Luxemburg, Malta und Zypern, zu den Oasen außerhalb Europas unter anderem die Bermudas, die Britischen Jungferninseln und die Kaiman-Inseln.

Gewinne in Steueroasen bedeuten nicht gleich Steuervermeidung

Auf Grundlage der Berichte der Konzerne konnten die Forscher laut "FAZ" viele weitere Details beleuchten. So entfielen insgesamt 47 Milliarden Euro – das sind neun Prozent der gesamten globalen Gewinne der Großunternehmen – auf Tochtergesellschaften, die in Steueroasen ansässig sind.

Allerdings bedeuten Gewinne in Steueroasen den Ökonomen zufolge nicht automatisch auch Steuervermeidung. Vielmehr ließen sich 62 Prozent der Gewinne in Steueroasen auf realwirtschaftliche Aktivitäten zurückführen. "38 Prozent sind das Resultat von Gewinnverlagerung zur Vermeidung von Steuern", heißt es laut der Zeitung in dem Bericht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Lufthansa sieht Ende des Flugchaos
  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
DeutschlandEuropaIrlandLuxemburgMaltaSteueroase
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website