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Corona-Krise: Ryanair hofft nach Milliardenverlust auf Erholung


Reisebranche im Lockdown  

Ryanair hofft nach Milliardenverlust auf Erholung

17.05.2021, 09:52 Uhr | dpa-AFX

Corona-Krise: Ryanair hofft nach Milliardenverlust auf Erholung. Ein Ryanair-Flugzeug (Symbolbild): In der Corona-Krise hat der Flugkonzern durch Reisebeschränkungen einen Milliardenverlust gemacht. (Quelle: imago images/Scanpix)

Ein Ryanair-Flugzeug (Symbolbild): In der Corona-Krise hat der Flugkonzern durch Reisebeschränkungen einen Milliardenverlust gemacht. (Quelle: Scanpix/imago images)

Ryanair hat in der Corona-Krise einen Milliardenverlust gemacht. Erfolgreiche Impfkampagnen und aufgehobene Reisebeschränkungen machen dem Flugkonzern Hoffnung für das laufende Geschäftsjahr.

Europas größter Billigflieger Ryanair Ryanair Holdings Aktie ist wegen der Corona-Krise im abgelaufenen Geschäftsjahr tief in den roten Zahlen gelandet. Unter dem Strich stand für die zwölf Monate bis Ende März ein Minus von gut einer Milliarde Euro nach einem Gewinn von 649 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte.

Rechnet man eine Sonderbelastung wegen letztlich wertloser Treibstoffpreis-Sicherungsgeschäfte heraus, lag das Minus bei 815 Millionen Euro und damit innerhalb der jüngst verbesserten Prognose der Konzernführung.

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Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2022 glaubt das Management um Ryanair-Chef Michael O'Leary an ein Ergebnis nahe der Gewinnschwelle, wagt wegen der Unsicherheit rund um die Corona-Pandemie aber keine konkrete Prognose. Die Erwartungen basierten auf der Annahme, dass die Impfkampagnen erfolgreich sind und die Regierungen in Europa die Reisebeschränkungen rechtzeitig vor der wichtigen Sommersaison ab Juli aufheben, hieß es.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet Ryanair ein Passagieraufkommen am unteren Ende der ausgegebenen Zielspanne von 80 bis 120 Millionen Fluggästen. Im laufenden ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni dürften es lediglich 5 bis 6 Millionen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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