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Bericht: Volkswagen will offenbar Porsche an die Börse bringen


Laut Bericht  

Volkswagen will offenbar Porsche an die Börse bringen

07.12.2021, 16:40 Uhr | dpa

Bericht: Volkswagen will offenbar Porsche an die Börse bringen. Ein Porsche 911 (Symbolbild): Gibt es den Sportwagenhersteller bald an der Börse? (Quelle: imago images)

Ein Porsche 911 (Symbolbild): Gibt es den Sportwagenhersteller bald an der Börse? (Quelle: imago images)

Der Volkswagen Volkswagen Vz Aktie-Konzern arbeitet laut einem Pressebericht weiter an einem möglichen Börsengang der Sportwagentochter Porsche AG. Europas größter Autobauer bereite unter dem Projektnamen "Phönix" ein Listing vor, um Kapital für den Konzernumbau hin zur Elektromobilität einzunehmen, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise und das Umfeld der Eigentümerfamilien.

Die Familien Porsche und Piëch stünden als Käufer von Anteilen bereit, hieß es weiter. Sie haben ihre Stimmrechtsmehrheit am VW Volkswagen Vz Aktie-Konzern in der Dachholding Porsche Automobil Holding SE (PSE) Porsche A Holding Vz Aktie gebündelt – nicht zu verwechseln mit dem Sportwagenbauer selbst. Für den Erwerb von Anteilen an dem Autobauer Porsche AG könnten sie laut "Handelsblatt" Anteile am Volkswagen-Konzern selbst verkaufen.

VW-Aktie zieht deutlich an

Die in den vergangenen Wochen und Monaten schlecht gelaufene VW-Vorzugsaktie sprang nach der Nachricht zeitweise um mehr als acht Prozent in die Höhe. Die schon lange schwelenden Spekulationen über einen Börsengang haben sich in diesem Jahr wieder intensiviert.

Dem Vernehmen nach wollen die Eigentümerfamilien wieder mehr Zugriff auf den Porsche-Autobauer erreichen. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, schreibt das "Handelsblatt".

Der zuletzt in der Kritik stehende VW-Chef Herbert Diess solle seinen Posten im Wolfsburger Konzern behalten. Ein Sprecher der Eigentümerfamilien bezeichnete die Informationen als Spekulation. Der VW-Konzern war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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