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BDI-Pr├Ąsident kritisiert Corona-Politik

Von dpa, rtr
Aktualisiert am 29.01.2022Lesedauer: 2 Min.
BDI-Pr├Ąsident Siegfried Russwurm: Er ├╝bt Kritik an der deutschen Corona-Politik
BDI-Pr├Ąsident Siegfried Russwurm: Er ├╝bt Kritik an der deutschen Corona-Politik (Quelle: /dpa-bilder)
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Der BDI-Chef Siegfried Russwurm sieht die deutschen Corona-Ma├čnahmen vielfach als Flickenteppich, die keiner mehr verstehe. Das f├╝hre zum Vertrauensverlust, kritisiert er.

Nach Ansicht von BDI-Pr├Ąsident Siegfried Russwurm ist es nach zwei Jahren Corona "v├Âllig inakzeptabel, dass es nicht genug aktuelle Daten, PCR-Testkapazit├Ąten und einheitliche Hygienekonzepte f├╝r Schulklassen gibt".

Auch verwundere ihn manche Entscheidungsfindung: "Wir erleben Corona-Gipfel von Bund und L├Ąndern mit gro├čer Einigkeit ÔÇô und ein paar Stunden sp├Ąter landesspezifische Varianten der Entscheidung", zitieren die Zeitungen der Funke Mediengruppe den Pr├Ąsidenten des Industrieverbands BDI.

Das f├╝hre zu Vertrauensverlust und zu einem Flickenteppich, den keiner mehr verstehe. Russwurm ├Ąu├čert sich ablehnend gegen├╝ber einer Homeoffice-Pflicht. Zu einer Impfpflicht sehe er dagegen "keine bessere Alternative, wenn wir Deutschland aus dieser Dauerkrise herausbringen wollen". Eine Beteiligung der Unternehmen an der Durchsetzung lehnt er allerdings ab.

Deutschland nicht auf Nord Stream 2 angewiesen

Im Interview ├Ąu├čerte Russwurm zudem die ├ťberzeugung, dass die deutsche Energieversorgung nicht von Nord Stream 2 abh├Ąnge, auch wenn Deutschland derzeit mehr als 50 Prozent seines Gases aus Russland beziehe. "Es w├Ąre sicherlich nicht leicht, diesen Anteil kurzfristig komplett oder zu gro├čen Teilen zu ersetzen."

Seiner Ansicht nach hat sich Deutschland aber nicht zu sehr von russischen Energielieferungen abh├Ąngig gemacht. "Russland hat bislang immer geliefert, auch in diesem Winter", sagte Russwurm. "Gas gr├Â├čtenteils von dort zu beziehen war kein Vabanquespiel, sondern zuverl├Ąssig und g├╝nstig." Jetzt stelle sich allerdings die Frage nach st├Ąrkerer Diversifizierung.

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Um eine weitere Eskalation im Ukraine-Konflikt zu vermeiden, sprach sich Russwurm f├╝r Gespr├Ąche "├╝ber jeden geeigneten Kanal" aus. "Die Folgen einer Versch├Ąrfung des Konflikts w├Ąren f├╝r alle d├╝ster", so der BDI-Pr├Ąsident.

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