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Diese Gasabnehmer mĂŒssen mit Rationierungen rechnen

Von afp, fls

Aktualisiert am 17.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Flamme auf einem Gasherd (Symbolbild): Privathaushalte sollen weitgehend von Gasrationierungen verschont bleiben.
Flamme auf einem Gasherd (Symbolbild): Privathaushalte sollen weitgehend von Gasrationierungen verschont bleiben. (Quelle: JĂŒrgen Held/imago-images-bilder)
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Die Industrie trÀfe es zuerst, auch Freizeiteinrichtungen wie SchwimmbÀder wÀren von einem Gas-Stopp betroffen. Doch auch sogenannte Kleinstverbraucher, die mehr als 10.000 Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, wÀren betroffen.

Bei einer Gasnotlage in Deutschland sind Privathaushalte vor einer kompletten Abschaltung ihrer Gaszufuhr geschĂŒtzt. Ebenso wenig mĂŒssen BildungsstĂ€tten sowie medizinische Einrichtungen EinschrĂ€nkungen befĂŒrchten. Treffen könnte es neben der Industrie allerdings den Freizeitbereich sowie gewerbliche Verbraucher, die mehr als 10.000 Kilowattstunden Gas pro Jahr benötigen.

Das legte der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus MĂŒller, im GesprĂ€ch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" dar. Eine Gasmangellage bezeichnete MĂŒller als "eine echte Krise". "Das Leben ist dann nicht mehr fröhlich und locker, und deshalb bin ich sicher, dass solche Eingriffe auf VerstĂ€ndnis stoßen wĂŒrden."

Die Bundesregierung hatte kĂŒrzlich wegen des Ukraine-Kriegs den Notfallplan Gas aktiviert und die FrĂŒhwarnstufe ausgerufen. Denn nicht nur im Fall eines Stopps der Lieferungen durch Russland, sondern auch bei einem Gasembargo von europĂ€ischer Seite gegen russische Lieferungen entstĂŒnde eine ernste Knappheit.

Privathaushalte könnten doch betroffen sein

Im Fall einer Mangellage entscheidet die Bundesnetzagentur dann darĂŒber, wer noch wie viel Gas bekommt. In den vergangenen Wochen hatte die Behörde dazu Daten zum Gasverbrauch in Deutschland erhoben und Kriterien fĂŒr die Reihenfolge möglicher Abschaltungen oder Reduktionen festgelegt.

Bundesnetzagentur-PrĂ€sident Klaus MĂŒller (Archivbild): Seine Behörde entscheidet darĂŒber, wer im Notfall noch Gas bekommt und wer nicht.
Bundesnetzagentur-PrĂ€sident Klaus MĂŒller (Archivbild): Seine Behörde entscheidet darĂŒber, wer im Notfall noch Gas bekommt und wer nicht. (Quelle: imago-images-bilder)
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MĂŒller stellt nun in der "FAZ" klar, dass weite Teile des Landes von Rationierung ausgenommen wĂ€ren. Folgende Gasabnehmer in Deutschland mĂŒssen demnach keinerlei EinschrĂ€nkungen befĂŒrchten:

  • Feuerwehr und Polizei,
  • KrankenhĂ€user,
  • Schulen und Kitas,
  • GefĂ€ngnisse,
  • Einrichtungen der Bundeswehr.

Zudem mĂŒssten auch "private Verbraucher und Kleinstverbraucher, die bis zu 10.000 Kilowattstunden Gas im Jahr verbrauchen", keinerlei BeschrĂ€nkungen erwarten, sagte der Behördenchef. "Das deckt auch berufliche oder gewerbliche Zwecke im privaten Haushalt ab, also zum Beispiel SelbstĂ€ndige."

Auf Nachfrage von t-online konkretisierte ein Sprecher der Bundesnetzagentur: SĂ€mtliche Privathaushalte sind von etwaigen Gasrationierungen ausgenommen. Die Schwelle von 10.000 Kilowattstunden Gasverbrauch pro Jahr gelte zusĂ€tzlich fĂŒr jene Endverbraucher, die geringe Mengen Gas fĂŒr gewerbliche, berufliche oder landwirtschaftliche Zwecke nutzten.

BĂ€ckereien und SupermĂ€rkte geschĂŒtzt

Ebenfalls geschĂŒtzt sind laut MĂŒller Gewerbebetriebe mit einem Verbrauch von bis zu 1,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Darunter fallen etwa BĂ€ckereien und SupermĂ€rkte.

Freizeiteinrichtungen wie SchwimmbĂ€der mĂŒssten sich allerdings auf Abschaltungen einstellen. "Wenn es zur Notlage kommt, ist es einleuchtend, zunĂ€chst im Freizeitbereich einzugreifen, bevor wir Industriebetriebe reduzieren oder abschalten, an denen ja viele ArbeitsplĂ€tze und auch wichtige Produkte hĂ€ngen", sagte der Chef der Netzagentur.

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Bei Großverbrauchern in der Industrie geht es den Angaben zufolge um sechs Kriterien, nach denen sich die Abschaltung richtet. Das sind neben der Dringlichkeit der Maßnahme auch die GrĂ¶ĂŸe der Firma, die Vorlaufzeiten - denn einige Unternehmen benötigen mehr Zeit fĂŒr das geordnete Herunterfahren – sowie die damit verbunden wirtschaftlichen SchĂ€den.

Schließlich gehe es um die Kosten und die Wiederinbetriebnahme sowie um die Bedeutung der Versorgung fĂŒr die Allgemeinheit, fĂŒhrte MĂŒller aus und verwies etwa auf Lebensmittel und Medikamente. Es sei dabei nicht möglich, diese Kriterien in eine eindeutige Reihenfolge zu bringen. "Es gilt bei geringstmöglichem Schaden die in der konkreten Situation schnellstmögliche Lösung zu finden", sagte MĂŒller. "Einfach wird das nicht."

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