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Disney kauft deutsches Kreuzfahrtschiff "Global Dream": Perspektive für 900 Mitarbeiter


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Disney kauft deutsches Kreuzfahrtschiff

Von dpa
Aktualisiert am 18.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Die «Global Dream» im Baudock der leeren Schiffbauhalle der ehemaligen MV-Werft in Wismar: Das Kreuzfahrtschiff gehört nun dem Disney-Konzern.
Die «Global Dream» im Baudock der leeren Schiffbauhalle der ehemaligen MV-Werft in Wismar: Das Kreuzfahrtschiff gehört nun dem Disney-Konzern. (Quelle: Jens Büttner/ dpa)
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Das Schiff ist noch nicht fahrbereit, aber schon in neuer Hand: Der US-Konzern Disney kauft die "Global Dream".

Nach der Insolvenz der MV Werften im Januar wurde nun ein Käufer für das unfertige Kreuzfahrtschiff "Global Dream" gefunden. Verbunden ist damit die Hoffnung auf den mittelfristigen Erhalt von Arbeitsplätzen in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Disney-Konzern kauft das bisher unter dem Namen "Global Dream" bekannte Kreuzfahrtschiff der insolventen MV-Werften-Gruppe in Wismar. Das teilte der US-Unterhaltungsriese in einem Blogeintrag mit. Die hauseigene Reederei Disney Cruise Line will das am MV-Werften-Standort Wismar unter ihrer Regie von Experten der Meyer Werft fertigbauen lassen. Ein Kaufpreis wurde am Mittwoch (Ortszeit) nicht genannt.

Interesse an Kreuzfahrten steigt wieder

Auf dem Kreuzfahrtriesen, der auch unter dem Namen "Global One" bekannt war, sollten ursprünglich rund 9.500 Menschen Platz finden. Es sollte damit das nach Passagierzahl weltgrößte Schiff werden. Disney plant nun mit einer Kapazität von rund 6.000 Passagieren bei etwa 2.300 Besatzungsmitgliedern.

Das zu 75 Prozent fertiggestellte Schiff war vom früheren MV-Werften-Eigner – dem chinesischen Kreuzfahrt-Konzern Genting Honkong – ursprünglich für den asiatischen Markt bestimmt gewesen. In der Pandemie gingen jedoch zunächst die MV-Werften und später auch der Mutterkonzern insolvent.

Laut dem internationalen Kreuzfahrt-Verband CLIA sind die Gästezahlen zwischen 2019 und 2020 weltweit um 81 Prozent eingebrochen. Doch die Erholung ist bereits in vollem Gange: Wie der Verband Ende September dieses Jahres auf Basis einer Marktanalyse mitteilte, habe die Nachfrage das Niveau von 2019 wieder übertroffen. Bereits im April gab CLIA-Präsidentin Kelly Craighead die Prognose aus, dass die Gästezahlen bis Ende 2023 das Vorkrisen-Niveau übertreffen werden.

Anstellungsperspektive für 900 Mitarbeiter

Der Verkauf des Kreuzfahrtriesen hat für den Schiffbau-Standort Mecklenburg-Vorpommern eine große Bedeutung. Nach der Insolvenz der MV-Werften-Gruppe im Januar befinden sich 900 ehemalige Werft-Beschäftigte weiter in einer Transfergesellschaft. Diese wurde zuletzt bis Ende November verlängert. Jetzt bietet sich mit dem geplanten Fertigbau durch die Papenburger Meyer-Werft am Standort Wismar eine mittelfristige Perspektive.

Der Insolvenzverwalter der MV-Werften, Christoph Morgen, hat früheren Aussagen zufolge das Werftgelände in Wismar bis Ende 2023 vom U-Boot-Bauer Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) – dem neuen Eigner – zurück gemietet. Morgen hat zudem mit dem Unternehmen vereinbart, dass die "Global Dream" im Folgejahr am Ausrüstungskai zwischen geparkt werden kann.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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