• Home
  • Gesundheit
  • Gesund leben
  • Greenpeace-Untersuchung: Antibiotikaresistente Keime im Abwasser nachgewiesen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextEM-Aus für WeltfußballerinSymbolbild für einen TextGasstreik in Norwegen: Regierung greift einSymbolbild für einen TextNeue Erkenntnisse über US-SchützenSymbolbild für einen TextTennis: Das ist Marias Halbfinal-GegnerinSymbolbild für einen TextBahn: Brandbrief von MitarbeiternSymbolbild für einen TextSportmoderatorin stirbt mit 47 JahrenSymbolbild für einen TextNicky Hilton ist Mutter gewordenSymbolbild für einen TextSpanische Königin hat CoronaSymbolbild für einen TextRubel verliert deutlich an WertSymbolbild für einen TextWilliams' Witwe enthüllt DetailsSymbolbild für einen TextFrau uriniert neben Gleis: Hand gebrochenSymbolbild für einen Watson TeaserFC Bayern vor nächstem Transfer-HammerSymbolbild für einen TextSpielen Sie das Spiel der Könige

Gesundheitsgefährdende Keime im Abwasser nachgewiesen

Von afp
Aktualisiert am 13.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Mastschweine: Die Unwirksamkeit von Antibiotika sei eine Folge der Massentierhaltung, sagt ein Greenpeace-Experte.
Mastschweine: Die Unwirksamkeit von Antibiotika sei eine Folge der Massentierhaltung, sagt ein Greenpeace-Experte. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Im Abwasser aus Schlachthöfen hat Greenpeace antibiotikaresistente Keime entdeckt. Die Organisation warnt: Infektionskrankheiten seien dadurch "immer schwerer zu behandeln" – und fordert Konsequenzen.

Mit Abwässern aus Schlachthöfen gelangen einer Greenpeace-Untersuchung zufolge antibiotikaresistente Keime direkt in die Umwelt. Greenpeace ließ 33 Proben aus sieben Schlachthöfen in drei Bundesländern analysieren – 30 von ihnen enthielten antibiotikaresistente Keime.

"Auch Schlachthöfe verbreiten Resistenzen gegen überlebenswichtige Antibiotika und tragen damit dazu bei, dass Infektionskrankheiten immer schwerer zu behandeln sind", erklärte Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Dirk Zimmermann.

Tönnies, Westfleisch und Wiesenhof

Keime (Symbolbild): Die zunehmende Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika stellt ein groĂźes Problem dar.
Keime (Symbolbild): Die zunehmende Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika stellt ein groĂźes Problem dar. (Quelle: Armin Weigel/dpa)

Die Abwasserproben wurden im November und Dezember 2020 genommen und an der Universität Greifswald analysiert. Fast alle untersuchten Schlachtbetriebe – darunter von den großen Konzernen Tönnies, Westfleisch und Wiesenhof – leiten laut Greenpeace ihr Abwasser direkt in die Umwelt ein und sind daher eindeutig als Verursacher der mikrobiellen Belastung des Wassers auszumachen.

In elf der 33 Proben seien auch Resistenzen gegen das wichtige Reserve-Antibiotikum Colistin nachgewiesen worden, erklärte Greenpeace. Reserveantibiotika sollen dann zum Einsatz kommen, wenn herkömmliche Antibiotika beim Menschen aufgrund von Resistenzen nicht mehr wirken.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ermitteln Sie Ihr biologisches Alter

Globale Bedrohung in der Human- und Veterinärmedizin

Der Einsatz von Tierarzneimitteln dient dem Ziel, kranke Tiere zu behandeln und damit die Tiergesundheit und den Tierschutz zu fördern. Zugleich stellt jedoch die zunehmende Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika eine globale Bedrohung in der Human- und Veterinärmedizin dar.

Greenpeace-Experte Zimmermann mahnte: "Wir alle sind von der 'schleichenden Pandemie' der zunehmenden Unwirksamkeit von Antibiotika betroffen. Sie ist eine Folge der Massentierhaltung, die wir nur in den Griff bekommen, wenn deutlich weniger Tiere besser gehalten werden." Anders lasse sich der Einsatz von Antibiotika in den Mastanlagen nicht weiter effektiv reduzieren.

Zimmermann forderte als Konsequenz aus den Ergebnissen der Untersuchung die "bestmögliche Klärung des Abwassers". Neben den Schlachthöfen sei auch die Politik in der Pflicht, entsprechende Vorgaben zu machen – etwa mit fairen Preisen eine bessere Tierhaltung zu ermöglichen. Billigfleisch zu Ramschpreisen etwa dürfe es nicht mehr geben; Greenpeace fordere daher ein Verbot der Werbung für Billigfleisch.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Was bringt ein Mittagsschlaf wirklich?
  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow
Greenpeace
Beliebte Themen


t-online - Nachrichten fĂĽr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website