Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Kampf gegen Krebsgefahr: Neue EU-Limits für Chemikalien und Dieselabgase im Job

Kampf gegen Krebsgefahr  

Neue EU-Limits für Chemikalien und Dieselabgase im Job

11.10.2018, 16:17 Uhr | dpa

Kampf gegen Krebsgefahr: Neue EU-Limits für Chemikalien und Dieselabgase im Job. Auch für Abgase von Dieselmotoren im Straßen- und im Bergbau wurden Grenzwerte für den Schutz von Arbeitnehmern festgelegt.

Auch für Abgase von Dieselmotoren im Straßen- und im Bergbau wurden Grenzwerte für den Schutz von Arbeitnehmern festgelegt. Foto: Jan Woitas. (Quelle: dpa)

Brüssel (dpa) - Rund 20 Millionen Europäer sollen an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Dafür will die Europäische Union Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe einführen, darunter Dieselabgase.

Darauf einigten sich Vertreter der EU-Kommission, des Europaparlaments und der EU-Staaten in Brüssel. Mit der Neuregelung sollten in den nächsten 50 Jahren in Europa etwa 100.000 Krebs-Todesfälle vermieden werden, sagte EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen. Der Europaabgeordnete Claude Rolin betonte, nicht Arbeitsunfälle seien Hauptursache von Todesfällen im Betrieb, sondern Krebs, verantwortlich für 52 Prozent dieser Fälle.

Arbeitgeber müssen laut der EU-Richtlinie über Karzinogene und Mutagene sicherstellen, dass ihre Beschäftigten am Arbeitsplatz den verdächtigen Stoffen möglichst nicht ausgesetzt sind. Es geht um polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die zum Beispiel bei der Herstellung von Papier, Farbstoffen, Arzneien, Kunst- oder Klebstoffen sowie zur Reinigung von Metallteilen verwendet werden.

Die Grünen im Europaparlament rechneten sich an, dass auch Abgase von Dieselmotoren im Straßen- und im Bergbau in die Liste aufgenommen wurden. In den nächsten zwei bis fünf Jahren sollen die Mengen strikt begrenzt werden, die während eines achtstündigen Arbeitstags eingeatmet werden dürfen.

Die EU-Richtlinie deckt künftig insgesamt 22 Stoffe ab. Für einige der nun ergänzten Stoffe gibt es in Deutschland bereits eigene Grenzwerte, nicht alle sind aber so streng wie die neuen EU-Vorgaben. Die Einigung der Unterhändler der drei EU-Institutionen muss nun noch vom Rat der Mitgliedsländer und vom Europaparlament formal gebilligt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019