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Das halten die Deutschen von möglicher Notaufnahme-Gebühr

Überlastete Rettungsstellen  

Das halten die Deutschen von möglicher Notaufnahme-Gebühr

01.05.2019, 10:57 Uhr | dpa

Das halten die Deutschen von möglicher Notaufnahme-Gebühr. Notaufnahme: Viele Notaufnahmen sind überlastet. (Quelle: Getty Images/deepblue4you)

Notaufnahme: Viele Notaufnahmen sind überlastet. (Quelle: deepblue4you/Getty Images)

Kliniken klagen seit Jahren über eine zunehmende Belastung der Notaufnahmen, die oft überfüllt sind. Ärzte und Kassen kritisieren, dass sich immer mehr Patienten auch mit Bagatellerkrankungen in den Notaufnahmen melden, anstatt zum Haus- oder Facharzt zu gehen. Kann eine Notaufnahme-Gebühr dem entgegenwirken?

Sollten Patienten eine Extra-Gebühr zahlen müssen, wenn sie in oft überfüllte Notaufnahmen von Krankenhäusern gehen? Die Bundesbürger sind laut einer Umfrage in dieser Frage gespalten.

Für eine Gebühr sprachen sich 50 Prozent aus – und dagegen 48 Prozent, wie die Erhebung im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergab. Die restlichen antworteten mit "Weiß nicht". Befragt wurden im Januar vom Institut Forsa 1.003 Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren.

"Medizinische Versorgung darf keine Frage des Geldbeutels sein"

Kassenchef Wolfgang Matz sagte: "Medizinische Versorgung darf keine Frage des Geldbeutels sein." Statt einzelne Patienten womöglich zusätzlich zur Kasse zu bitten, komme es auf eine bessere Steuerung an, damit Betroffene gar nicht erst dazu verleitet werden, wegen Bagatellerkrankungen in Notfallambulanzen zu gehen.


Um überlastete Rettungsstellen in vielen Kliniken zu entlasten, soll die Notfallversorgung außerhalb der normalen Praxis-Öffnungszeiten grundlegend umgebaut werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) strebt dafür auch eine Grundgesetzänderung an.

Ziel ist eine stärkere Steuerung der Patienten je nach Dringlichkeit des Anliegens über neue gebündelte Telefon-Leitstellen und zentrale Anlaufstellen in Kliniken – beide sollen jeweils über die Behandlung entscheiden. Geändert werden soll auch, dass die Krankenkassen Rettungswagen-Einsätze nur bei Transport ins Krankenhaus bezahlen.


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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