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Gehirnerschütterungen möglich: Klinik warnt vor Tiktok-Mutprobe "Schädelbrecher"

Gehirnerschütterungen möglich  

Klinik warnt vor Tiktok-Mutprobe "Schädelbrecher"

27.02.2020, 11:49 Uhr | dpa

Gehirnerschütterungen möglich: Klinik warnt vor Tiktok-Mutprobe "Schädelbrecher". Eine Mutprobe, die derzeit über Tiktok viele Nachahmer findet, endet nicht selten im Krankenhaus.

Eine Mutprobe, die derzeit über Tiktok viele Nachahmer findet, endet nicht selten im Krankenhaus. Foto: Peter Endig/dpa/Illustration. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Es soll eine lustige Mutprobe sein. Doch vermehrt gibt es Warnungen vor der "Schädelbrecher-Herausforderung" ("Skull-Breaker Challenge"), von der einige Nutzer in sozialen Medien wie auf der Plattform Tiktok Videos veröffentlicht haben.

Dabei stellen sich drei Leute in eine Reihe und springen hoch. Demjenigen in der Mitte werden die Füße weggetreten, so dass dieser rücklings auf den Boden fällt.

Nicht nur in den USA gab es in den vergangenen Tagen Berichte über Jugendliche, die sich Gehirnerschütterungen bei der Mutprobe zugezogen haben. Auch in Deutschland wendeten sich bereits Verletzte an die Rettungsstellen, wie dasHelios KlinikumBerlin-Buch vergangene Woche mitteilte.

"Ein ungeschützter Sturz kann schwere Verletzungen an der Wirbelsäule, Schädelverletzungen und Schädelbrüche zur Folge haben", erklärte die pflegerische Leiterin im Notfallzentrum der Klinik, Susanne Richter. Eine Warnung veröffentlichte das Klinikum auch auf Tiktok in einem Video. Auch derDeutsche Berufsverband für Pflegeberufe(DBfK) griff das Thema auf und verbreitete auf Twitter eine Warnung.

Eine Unternehmenssprecherin von Tiktok erklärte, in der App finde sich unter dem Hashtag #Skullbreakerchallenge der Hinweis, dass es untersagt sei, "andere zu gefährlichen Stunts oder riskantem Verhalten, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen könnten, zu ermutigen oder ein derartiges Verhalten zu imitieren". Inhalte, die zu gefährlichen Aktionen aufriefen oder diese verherrlichen, seien auf der Plattform nicht gestattet.

Immer wieder gibt es sogenannte Challenges, die teilweise weite Verbreitung finden. So wurde 2014 das Internet-Phänomen "Ice Bucket Challenge" (Mutprobe mit einem Eiswasserkübel) weltweit bekannt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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