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FĂŒr die Corona-Explosion gibt es viele GrĂŒnde

  • Sophie Loelke
Von Patrick Diekmann, Sophie Loelke

Aktualisiert am 02.07.2020Lesedauer: 7 Min.
Donald Trump: Der US-PrÀsident ignoriert die dramatische Corona-Lage im Land.
Donald Trump: Der US-PrÀsident ignoriert die dramatische Corona-Lage im Land. (Quelle: Michael Reynolds/imago-images-bilder)
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Die Corona-Lage in den USA spitzt sich dramatisch zu, die Zahl der Neuinfektionen erreicht einen Rekordwert. Was lĂ€uft falsch? Donald Trump ist in der Krise keine Hilfe, aber das US-Versagen hat auch andere GrĂŒnde.

Donald Trump wirkt in der Corona-Krise so, als mĂŒsse er nur die Augen schließen und wenn er sie wieder öffnet, ist die Pandemie fĂŒr immer besiegt. Der US-PrĂ€sident begegnet dem Virus hauptsĂ€chlich mit einer Strategie der Verharmlosung und der RealitĂ€tsflucht. Die Wirtschaft werde sich bald wieder erholen und "das Virus wird irgendwann gewissermaßen einfach verschwinden", erklĂ€rte er am Mittwoch dem Fernsehsender Fox Business. Am Donnerstag legte Trump nach: Es gebe noch "vereinzelte Brandherde" – aber alles nicht der Rede wert, so sein Tenor. "We killed the virus" – die USA hĂ€tten das Virus getötet, sagte er wörtlich. Trump will mit diesen Aussagen die Wirtschaft beruhigen, seine EinschĂ€tzungen sind aber keinesfalls Spiegel der RealitĂ€t in den USA.


Fotoshow: Wo das Virus aktuell am schlimmsten wĂŒtet

Nur wenige Touristen in den sonst ĂŒberfĂŒllten Straßen von Dubrovnik: Lange Zeit blieb der SĂŒdosten Europas weitestgehend von der Pandemie verschont. Doch seit kurzem melden die Staaten der Balkanregion wieder stark steigende Infektionszahlen (Stand Anfang Juli 2020). In Kroatien ist die Zahl der infizierten Personen vergangene Woche im Vergleich zur Vorwoche um ĂŒber 230 Prozent angestiegen. Über 3.000 Menschen sind in dem beliebten Urlaubsland mit dem Coronavirus infiziert.
Menschen warten vor einer Klinik in Belgrad: Auch in Serbien schießen die Infiziertenzahlen wieder in die Höhe. Anfang Juli sind die Zahlen im Vergleich zur Vorwoche um 125 Prozent gestiegen. FĂŒr die Hauptstadt Belgrad, wo die meisten neuen Infektionen gemeldet wurden, hat die serbische Regierung schĂ€rfere Corona-Maßnahmen verhĂ€ngt. Auch das Nachbarland Griechenland hat reagiert und seine Grenzen fĂŒr serbische Reisende geschlossen.
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USA am stÀrksten betroffen

Außerhalb von Trumps Welt ist die Situation fĂŒr die Vereinigten Staaten in der Corona-Krise dramatisch. Gesundheitsexperten schlagen Alarm, mehrere Bundesstaaten bremsen die Lockerungen der Corona-Maßnahmen oder fĂŒhren einige gar wieder ein. Grund dafĂŒr ist der rapide Anstieg der Neuinfektionen im Land. Allein am Mittwoch gab es binnen 24 Stunden 52.898 neu registrierte Corona-FĂ€lle, ein neuer Höchstwert. Die USA sind insgesamt mit ĂŒber 2,6 Millionen Infektionen und ĂŒber 128.000 Todesopfern das am stĂ€rksten von der Pandemie betroffene Land weltweit.

Trotz dieser massiven Bedrohungslage scheint Trump hauptsĂ€chlich die bevorstehende US-PrĂ€sidentschaftswahl im November im Blick zu haben. Hohe Arbeitslosenzahlen und wirtschaftliche Probleme könnten dann ein Problem fĂŒr den 74-JĂ€hrigen werden. Deswegen stellt Trump momentan die Gesundheit der Wirtschaft ĂŒber die seiner Bevölkerung. Er verharmlost die Situation und ĂŒbte frĂŒh Druck auf die US-Bundesstaaten aus, damit diese ihre Corona-Maßnahmen zu Gunsten der Wirtschaft lockerten.

Aber Trump, wenngleich eine Gefahr fĂŒr die Allgemeinheit, ist nicht die alleinige Ursache fĂŒr das Ausmaß der Pandemie in den USA. Sondern der US-PrĂ€sident ist in der Krise eher ein Brandbeschleuniger oder ein Symptom des eigentlichen Problems. Die Ursachen fĂŒr das katastrophale Ausmaß der Corona-Krise sind tief verwurzelt in der US-Gesellschaft, denn vor allem die zunehmenden Risse und GrĂ€ben in der Gesellschaft verhindern in den USA einen gemeinsamen, gesellschaftlichen Kampf gegen die Pandemie. Das fĂŒhrt zu der gegenwĂ€rtigen Corona-Ohnmacht im Land.

GrĂŒnde fĂŒr das Scheitern der US-Corona-Politik lassen sich anhand von einigen aktuellen Beispielen erklĂ€ren:

1. Streit um Kirchen und Gottesdienste

"In God we trust" – Wir vertrauen in Gott: Religion ist in den USA fĂŒr viele Menschen ein wichtiger Teil ihres Lebens. Manche Gemeinden sehen daher durch die Corona-bedingten Kirchenschließungen ihre Religionsfreiheit verletzt. US-Medien berichten von Predigern, die das Coronavirus herunterspielten oder Masken als Verletzung des Gott gegebenen Atems verteufeln.

So nannte zum Beispiel Guillermo Maldonado, ein Pastor aus Miami, die Angst vor der Pandemie einen "dĂ€monischen Geist" und ermutigte Gemeindemitglieder trotz Warnungen, zum Gottesdienst zu erscheinen. "Glauben Sie, Gott wĂŒrde sein Volk in ein Haus bringen, um es mit dem Virus anzustecken? NatĂŒrlich nicht", so Maldonado. Auch der Pastor Rodney Howard-Browne aus Florida sagte, er wolle sich der rĂ€umlichen Distanz nicht beugen und die Kirche niemals schließen.

Gottesdienst in Kalifornien: Die Wiedereröffnung fĂŒhrte zu Corona-AusbrĂŒchen. Viele GlĂ€ubige sehen das Schließen der Kirchen dennoch kritisch.
Gottesdienst in Kalifornien: Die Wiedereröffnung fĂŒhrte zu Corona-AusbrĂŒchen. Viele GlĂ€ubige sehen das Schließen der Kirchen dennoch kritisch. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)

Dabei waren Kirchen mit ihren Gottesdiensten immer wieder Corona-Infektionsherde. In Texas wurden die GotteshĂ€user Anfang Mai bereits wieder geöffnet – es folgten eine Reihe von Ansteckungen. In Kalifornien sah es nicht anders aus: Dort hatte ein Kirchenbesucher wahrscheinlich 180 weitere Menschen infiziert. Doch obwohl die Ansteckungsgefahr bei Gottesdiensten sichtbarer wurde, polarisierten einige Priester und Pastoren mit Äußerungen gegen die Corona-Maßnahmen der Behörden. Die Folge: Viele GlĂ€ubige ließen sich davon beeinflussen und hielten sich nicht an die gebotenen Sicherheitsregeln.

2. Maske als Symbol der gespaltenen Gesellschaft

Ähnlich gespalten sind die USA beim Tragen von Schutzmasken. Die Masken sollen eigentlich die Ansteckungsgefahr im öffentlichen Raum verringern, aber in den Vereinigten Staaten sind sie auch zum politischen Symbol geworden.

So dokumentiert das Tragen oder der Verzicht einer Maske mittlerweile die politische Orientierung. Wer sie trĂ€gt, gilt als Trump-Gegner. Der US-PrĂ€sident selbst behauptete das, was die Spaltung noch einmal mehr befeuerte. Auch weigerte er sich bisher – anders als sein Konkurrent im PrĂ€sidentschaftswahlkampf Joe Biden – eine Maske zu tragen. Damit stellt er fĂŒr viele seiner AnhĂ€nger eine Art Vorbild dar, Nachahmer gibt es viele. Am Mittwoch sagte er dem Sender Fox Business News allerdings: "Ich bin fĂŒr Masken." Möglich, dass der PrĂ€sident wegen der rasant steigenden Fallzahlen ein Minimum an Einsicht zeigt. FĂŒr seine Rolle als Vorbild wĂ€re das förderlich.

Joe Biden trĂ€gt bei öffentlichen Auftritten eine Maske. Trump machte sich darĂŒber lustig.
Joe Biden trĂ€gt bei öffentlichen Auftritten eine Maske. Trump machte sich darĂŒber lustig. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)

Diese Debatte konnte aber nur zum gesellschaftlichen Spaltpilz werden, weil GrĂ€ben zwischen Demokraten und Republikanern in den USA schon vor Trump tief waren. Der Irrsinn des US-PrĂ€sidenten verfĂ€ngt nur, weil er auf politische Lager trifft, die sich schon zuvor kompromisslos gegenĂŒberstanden.

3. Vorschnelle Lockerungen

Auch an einem anderen Beispiel wird der Irrsinn deutlich: Die vier momentan am stĂ€rksten vom Virus betroffenen US-Bundesstaaten hatten bereits im Mai erste Lockerungen der Maßnahmen beschlossen. In drei der vier Staaten regiert ein republikanischer Gouverneur: in Florida, Texas und Arizona. Trump drĂ€ngte schon lĂ€nger auf Lockerungen, damit die Wirtschaft wieder zum Laufen komme – fĂŒr seine PrĂ€sidentschaftswahl ist das unverzichtbar. "Es ist aufregend zu sehen, wie sich unser Land wieder öffnet!", schrieb Trump auf Twitter. Die Lockerung der Maßnahmen war keineswegs aufregend, dafĂŒr aber ziemlich verheerend.

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Die rapide in die Höhe schnellenden Neuinfektionen sind fĂŒr den US-Top-Immunologen Anthony Fauci besorgniserregend. Der rechnet in nĂ€chster Zeit mit bis zu 100.000 neuen FĂ€llen pro Tag. "Wir gehen in die falsche Richtung", lauteten seine klaren Worte am Dienstag wĂ€hrend einer Senatsanhörung in Washington. Auch die Gouverneure der betroffenen Bundesstaaten rudern jetzt nach und nach zurĂŒck. Das vorschnelle und umfassende Öffnen von Bars, Restaurants, StrĂ€nden und anderen Freizeiteinrichtungen hatte einen riesigen Massenansturm zur Folge.

In Arizona sind Klubs, Kinos, Restaurants nun fĂŒr erst einmal 30 Tage erneut geschlossen. Gouverneur Doug Ducey gestand im Gegensatz zu Trump nun ein: "Wir können uns nicht vormachen, dass das Virus von allein verschwinden wird." In Texas rĂ€t die Regierung zum Tragen einer Maske, bisherige Lockerungen bleiben vorerst bestehen. Der BĂŒrgermeister von Miami im Bundesstaat Florida sorgte fĂŒr eine Maskenpflicht in der Stadt und setzt sich dafĂŒr ein, diese im gesamten Bundesstaat einzufĂŒhren. Aber das liegt nicht in seiner Hand.

Dabei wird auch zum Problem: Oftmals fehlen bei der Corona-BekĂ€mpfung in den USA ganzheitliche ĂŒbergreifende Regelungen. So kann, wenn vom Gouvernement nicht anders verpflichtet, in der einen Stadt eine Maskenpflicht gelten, in der anderen wiederum keine. In der einen können StrĂ€nde geöffnet bleiben, in der anderen sind sie geschlossen. Das politische Klein-Klein wird den USA nun teilweise zum VerhĂ€ngnis.

Interessieren Sie sich fĂŒr US-Politik? Unser Washington-Korrespondent Fabian Reinbold schreibt ĂŒber seine Arbeit im Weißen Haus und seine EindrĂŒcke aus den USA unter Donald Trump einen Newsletter. Hier können Sie die "Post aus Washington" kostenlos abonnieren, die dann einmal pro Woche direkt in Ihrem Postfach landet.

Die steigenden Zahlen können allerdings nicht immer nur auf die Republikaner und auf Trump geschoben werden. In Kalifornien hatte zum Beispiel der demokratische Gouverneur die Restriktionen gelockert. Aber auch er wurde inzwischen eines Besseren belehrt: In 19 stark betroffenen Bezirken mĂŒssen zahlreiche Einrichtungen erneut schließen.

Trump hat mit seinen Aussagen die Gouverneure sicherlich beeinflusst. Letztendlich liegt die Umsetzung aber in der Hand der Verantwortlichen in Staaten und StÀdten. Auch hier war der US-PrÀsident also eher ein Brandbeschleuniger.

4. Das Rassismusproblem in den USA

Ein weiterer Corona-Risikofaktor entstand durch die gewaltsame Tötung von George Floyd durch die Polizei. Danach gingen im ganzen Land Hunderttausende Menschen auf die Straße, die Wut ĂŒber Rassismus und Polizeigewalt war grĂ¶ĂŸer als die Sorge vor dem Virus.

Black Lives Matter-Proteste in Chicago: Trotz Masken bergen auch Massenproteste ein Ansteckungsrisiko.
Black Lives Matter-Proteste in Chicago: Trotz Masken bergen auch Massenproteste ein Ansteckungsrisiko. (Quelle: ZUMA Press/imago-images-bilder)

Somit wurde der Rassismus in den Vereinigten Staaten gleich im doppelten Sinne zur Gefahr. In welchem Umfang dies aber Einfluss auf die Verbreitung der Pandemie hatte, ist noch völlig unbekannt. Fest steht nur, dass Trump auch in dieser Situation die Chance verpasste, mit ZugestĂ€ndnissen oder allgemeinem VerstĂ€ndnis auf die Demonstranten zuzugehen. Damit befeuerte der US-PrĂ€sident noch viel wĂŒtendere und grĂ¶ĂŸere Proteste.

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Aber auch dabei ist Trump nicht der Ursprung des Problems, denn die USA haben schon seit Jahrhunderten ein Rassismusproblem, das immer wieder Auslöser fĂŒr gesellschaftliche Konflikte ist. Nun fiel die Tötung eines Afroamerikaners mitten in die Corona-Pandemie und das katalysiert die Wut, die schon sehr lange ĂŒber und unter der OberflĂ€che der US-Gesellschaft brodelt. Die Ansteckungsgefahr wird dann bei einem solch emotionalen Thema zweitrangig.

5. Wahlkampf in der Pandemie

Es gibt allerdings noch ein weiteres Thema, das die Menschen derzeit auf Straßen, PlĂ€tze oder in Hallen bringt. Knapp fĂŒnf Monate vor den PrĂ€sidentschaftswahlen spielen Wahlkampfauftritte nun eine immer wichtigere Rolle – zumindest fĂŒr Trump. Sein Konkurrent Joe Biden verzichtete bis vor kurzem auf öffentliche Auftritte vor großen Menschenmassen. Doch durch Trumps BeschlĂŒsse, diese trotz Corona-Krise weiterlaufen zu lassen, fĂŒhlt sich auch Joe Biden dazu gezwungen. Die Demokraten stehen unter Druck.

Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Tulsa: 12.000 Menschen waren anwesend. Die wenigsten trugen Masken. Der PrÀsident verzichtet ebenfalls.
Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Tulsa: 12.000 Menschen waren anwesend. Die wenigsten trugen Masken. Der PrÀsident verzichtet ebenfalls. (Quelle: Zuma Wire/imago-images-bilder)

Auf Trumps Wahlkampfevents heißt es: Besuch auf eigene Gefahr. Wer teilnimmt, erklĂ€rt sich bereit, eine mögliche Covid-19-Ansteckung in Kauf zu nehmen, ohne die Veranstalter fĂŒr die Folgen haftbar zu machen. Zu einem Auftritt in Tulsa in Oklahoma kamen deutlich weniger Menschen als von Trump erhofft. Dennoch war die Zahl mit 12.000 Teilnehmern, die grĂ¶ĂŸtenteils keine Masken trugen und keinen Abstand hielten, ein potentieller Infektionsherd fĂŒr das Coronavirus.

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Im Kampf um die politische Macht sind die großen US-Parteien bereit, Risiken in der Pandemie in Kauf zu nehmen. Grund dafĂŒr ist nicht nur die Ignoranz von Trump, sondern auch hierbei die Kompromisslosigkeit, mit der sich Demokraten und Republikaner gegenĂŒberstehen.

Trump zieht politischen Nutzen aus der Spaltung

Letztlich zeigen all diese Beispiele, dass die Unvernunft und die vielen Fehler in der US-Corona-Politik viele Fundamente haben. Die Spaltungen in der Gesellschaft, die die Krise zusÀtzlich massiv verschÀrfen, gibt es in den USA schon viele Jahre. Dem US-PrÀsidenten kann man lediglich vorwerfen, dass er viele gesellschaftliche GrÀben noch weiter vertieft, um daraus politischen Nutzen zu ziehen.

Damit verschĂ€rft Trump die Corona-Krise zusĂ€tzlich. Der US-PrĂ€sident ist derzeit vergleichbar mit einem KapitĂ€n, der mit seinem Schiff in einem Sturm unnötigerweise einige große Felsen rammt. Besonders in derartigen Krisen ist eine StaatsfĂŒhrung gefragt, die in den richtigen Momenten rhetorisch beruhigen, aber, wenn nötig, auch zur Vorsicht mahnen kann. Und eines steht spĂ€testens seit der Corona-Krise fest: Donald Trump hat wahrlich kein HĂ€ndchen dafĂŒr.

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