• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Russische Invasion - Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextNeue Doppelspitze der Linken gewĂ€hltSymbolbild fĂŒr einen TextRangeleien bei G7-Demo in MĂŒnchenSymbolbild fĂŒr ein VideoHöchste Terrorwarnstufe in OsloSymbolbild fĂŒr ein VideoWo jetzt heftige Gewitter drohenSymbolbild fĂŒr ein VideoExplosionen nach Großbrand in DresdenSymbolbild fĂŒr einen TextMerz fĂŒr lĂ€ngere AKW-LaufzeitSymbolbild fĂŒr einen TextJunge stirbt beim S-Bahn-SurfenSymbolbild fĂŒr einen TextVerliert Klopp den nĂ€chsten Superstar?Symbolbild fĂŒr einen Text14-JĂ€hriger stirbt bei FallschirmsprungSymbolbild fĂŒr einen TextInflation: SPD regt Sonderzahlung anSymbolbild fĂŒr einen TextMumie von Mammutbaby gefundenSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserAzubi kĂ€mpft in Armut ums ÜberlebenSymbolbild fĂŒr einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Von dpa
Aktualisiert am 10.05.2022Lesedauer: 5 Min.
Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik ĂŒber AP veröffentlichte Pool-Foto zeigt Wladimir Putin wĂ€hrend der MilitĂ€rparade.
Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik ĂŒber AP veröffentlichte Pool-Foto zeigt Wladimir Putin wĂ€hrend der MilitĂ€rparade. (Quelle: Mikhail Metzel/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Kiew/Moskau (dpa) - Mitten im Angriffskrieg gegen die Ukraine feiert Russland heute mit einer Parade auf dem Roten Platz in Moskau den Sieg ĂŒber Hitler-Deutschland.

Bei seiner Rede auf der MilitĂ€rparade rechtfertigte Putin den Einmarsch russischer StreitkrĂ€fte in die Ukraine. Die Soldaten kĂ€mpften im Donbass in der Ostukraine fĂŒr die Sicherheit Russlands, sagte der Kremlchef. Kritiker werfen Putin vor, solche Argumente nur als Vorwand fĂŒr die Angriffe im Nachbarland zu nutzen.

KĂ€mpfe gehen weiter

Kurz nach der Rede von Kremlchef Wladimir Putin auf dem Roten Platz in Moskau hat Russlands Verteidigungsministerium ĂŒber mehr als 200 Angriffe auf die Ukraine in den vergangenen Stunden berichtet. Mit Raketen und Artillerie seien unter anderem Kommandoposten und Lager mit militĂ€rischer AusrĂŒstung beschossen worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montagmittag in der Hauptstadt. Bei den Angriffen seien insgesamt 350 ukrainische Soldaten getötet worden, sagte er weiter. Diese Angaben ließen sich zunĂ€chst nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.

Biden unterzeichnet Gesetz fĂŒr RĂŒstungslieferungen

US-PrĂ€sident Joe Biden hat ein Gesetz unterzeichnet, das die Lieferung von RĂŒstungsgĂŒtern an die Ukraine und andere osteuropĂ€ische Staaten erleichtert. Biden sprach von einem "wichtigen Instrument zur UnterstĂŒtzung der ukrainischen Regierung und des ukrainischen Volkes in ihrem Kampf zur Verteidigung ihres Landes und ihrer Demokratie" gegen den Krieg von Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin. "Die Kosten des Kampfes sind nicht gering. Aber ein Nachgeben gegenĂŒber der Aggression ist noch teurer."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Schwarzer Schimmel in der Dusche: So werden Sie ihn los
Schwarzer Schimmel: Vor allem in Ecken siedelt sich der Pilz schnell an.


Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj Ă€ußerte sich erfreut ĂŒber die Unterzeichnung des Gesetzes und sprach von einem "historischen Schritt". Die Ukraine sei dankbar, twitterte er. "Ich bin sicher, dass wir wieder gemeinsam gewinnen. Und wir werden die Demokratie in der Ukraine verteidigen. Und in Europa. Wie vor 77 Jahren."

Der US-PrĂ€sident wird somit bis 2023 ermĂ€chtigt, der Ukraine und anderen Staaten in Osteuropa, die vom russischen Angriffskrieg betroffen sind, militĂ€rische AusrĂŒstung zu leihen oder zu verpachten. Bestimmte formale Anforderungen beim Prozedere sollen ausgesetzt werden.

Weißes Haus prangert russische "Kriegsverbrechen" an

Die USA warfen den russischen StreitkrĂ€ften "Kriegsverbrechen und GrĂ€ueltaten" vor. Sprecherin Jen Psaki hielt Putin vor, die Geschichte zu verdrehen, um einen "unprovozierten und ungerechtfertigten Krieg zu rechtfertigen, der katastrophale Verluste an Menschenleben und unermessliches menschliches Leid mit sich gebracht hat". Putins VorwĂŒrfe gegen den Westen seien "absurd".

Ukraine: Russland setzt Kinschal-Raketen gegen Odessa ein

Die russische Luftwaffe hat nach Darstellung des ukrainischen MilitĂ€rs mehrere Hyperschallraketen vom Typ Kinschal auf die Hafenstadt Odessa gefeuert. Dabei seien mehrere "touristische Objekte" getroffen und mindestens fĂŒnf GebĂ€ude zerstört worden, berichtete die "Ukrajinska Prawda". Auch ein Einkaufszentrum sei beschĂ€digt, berichtete eine regionale Online-Seite. Mehrere Menschen seien verletzt worden. Die Suche nach weiteren Opfern unter den TrĂŒmmern dauere an.

In der Nacht zum Dienstag erschĂŒtterten weitere Detonationen die Hafenstadt. Die Agentur Unian berichtete von einer weiteren Raketenwelle, die Bewohner wurden aufgerufen, SchutzrĂ€ume aufzusuchen.

Die Hafenstadt im SĂŒden der Ukraine ist seit Sonntagabend Ziel verstĂ€rkter russischer Raketenangriffe. Am Montag schlugen wĂ€hrend eines Besuchs von EU-RatsprĂ€sident Charles Michel mehrere Raketen in der Region ein. Michel und der ukrainische MinisterprĂ€sident Denys Schmyhal mussten deswegen Schutz suchen.

Pentagon: Keine Hinweise auf Angriff auf Odessa

Die Luftangriffe der russischen StreitkrĂ€fte auf Odessa sind nach EinschĂ€tzung des US-Verteidigungsministeriums kein Hinweis auf eine bevorstehende grĂ¶ĂŸere Attacke auf die ukrainische Hafenstadt. Das russische MilitĂ€r sei im Moment nicht in der Lage, dort vom Boden oder Meer aus anzugreifen, sagte ein hoher Pentagon-Vertreter. Eine Vermutung sei, dass die Raketenangriffe ein Ablenkungsmanöver seien. Wenn das ukrainische MilitĂ€r sich als Reaktion auf die Angriffe auf die Verteidigung Odessas konzentriere, fehle es anderswo zur UnterstĂŒtzung, sagte der Pentagon-Vertreter. "Das ist eine Vermutung. Wir wissen das nicht mit Sicherheit."

Die US-Regierung ist außerdem der Auffassung, dass die Sanktionen gegen Russland sich mittlerweile auch militĂ€risch bemerkbar machten. Besonders die Exportkontrollen wĂŒrden der russischen RĂŒstungsindustrie etwa bei elektronischen Bauteilen zu schaffen machen. Ein Beispiel sei prĂ€zisionsgelenkte Munition - also etwa selbststeuernde Raketen mit grĂ¶ĂŸerer Zielgenauigkeit.

Moskau: Landungsversuch auf Schlangeninsel abgewehrt

Das russische MilitĂ€r hat nach eigenen Angaben eine grĂ¶ĂŸere Landungsaktion der ukrainischen Truppen auf der strategisch wichtigen Schlangeninsel im Schwarzen Meer verhindert. Ukrainische Truppen hĂ€tten am Wochenende Luftlandeeinheiten und Marineinfanteristen auf der Insel abgesetzt, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Montag in Moskau. "Durch geschicktes Handeln der russischen Einheiten auf der Insel konnte die ukrainische Provokation vereitelt werden", fĂŒgte er hinzu.

Nato will Schweden und Finnen gegebenenfalls schnell aufnehmen

Sollten sich Schweden und Finnland fĂŒr einen Antrag auf Nato-Mitgliedschaft entscheiden, könnte das Zustimmungsverfahren nur zwei Wochen dauern, wie ein Mitarbeiter der MilitĂ€rallianz in BrĂŒssel deutlich machte. Nach dem Abschluss des internen Aufnahmeverfahrens mĂŒssen die Beitrittsprotokolle nur noch in den 30 BĂŒndnisstaaten selbst ratifiziert werden. Dieser Prozess könnte noch einmal einige Monate in Anspruch nehmen. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine hatte sich in beiden LĂ€ndern in Umfragen erstmals eine Mehrheit fĂŒr eine Nato-Mitgliedschaft ausgesprochen.

EU will bald ĂŒber Beitrittsstatus der Ukraine entscheiden

Die EU-Kommission will bereits im Juni beurteilen, ob die Ukraine wie gewĂŒnscht offizieller EU-Beitrittskandidat werden kann, wie KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen auf Twitter bekanntgab. Wenn die BrĂŒsseler EinschĂ€tzung positiv ausfĂ€llt, könnte die Ukraine im Anschluss EU-Beitrittskandidat werden, wenn alle EU-Staaten zustimmen. Dies ist Voraussetzung fĂŒr Beitrittsverhandlungen.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock dĂ€mpfte allerdings die Erwartung eines raschen Beitritts. "Wir wissen nicht, wann der Schritt erfolgen kann und wie er erfolgen kann, weil sie gerade in einem furchtbaren Krieg sind", sagte sie in Frankfurt an der Oder.

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hofft, dass seinem Land im Juni der Status eines EU-Beitrittskandidaten zuerkannt wird. "Heute haben wir auf unserem Weg in die EuropĂ€ische Union einen weiteren Schritt gemacht, einen wichtigen und nicht nur formalen", sagte Selenskyj in seiner tĂ€glichen Videoansprache. Sein Land habe am Montag die zweite HĂ€lfte der Antworten auf den Fragebogen ĂŒbergeben, den jeder Staat fĂŒr den Mitgliedschaftsantrag ausfĂŒllen muss. "Das dauert ĂŒblicherweise Monate, aber wir haben das innerhalb von Wochen erledigt."

Ungarn kĂŒndigt Veto gegen EU-Sanktionsbeschluss an

Das EU-Land Ungarn will gegen das geplante Embargo der EuropĂ€ischen Union gegen russische Erdöl-Importe sein Veto einlegen. "Ungarn wird (im EU-Rat) nicht fĂŒr dieses Paket stimmen, denn die ungarischen Menschen dĂŒrfen nicht den Preis fĂŒr den Krieg bezahlen", sagte Außenminister Peter Szijjarto im Budapester Parlament. Damit das Sanktionspaket umgesetzt werden kann, mĂŒssen alle LĂ€nder zustimmen.

Die Bundesregierung zeigt sich zuversichtlich, die Raffinerie PCK im brandenburgischen Schwedt trotz des geplanten Öl-Embargos erhalten zu können. In Schwedt endet die Pipeline "Druschba" (Freundschaft) aus Russland. Die Raffinerie wird vom russischen Staatskonzern Rosneft kontrolliert und gilt als Kernproblem dafĂŒr, dass Deutschland nicht schneller von russischem Öl unabhĂ€ngig wird. Wirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) sah im Fernsehsender Welt "eine gute Chance", die Raffinerie ĂŒber die HĂ€fen Rostock und Danzig mit Öl zu versorgen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Camilla Kohrs
Von Camilla Kohrs
EuropaJoe BidenKiewLuftwaffeMilitĂ€rMoskauOdessaRusslandUSAUkraineWeißes HausWladimir PutinWolodymyr Selenskyj
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website