Sie sind hier: Home > Finanzen > Altersvorsorge > Rentenbesteurung >

CDU/CSU-Fraktionsvize Linnemann: Umsetzung der Grundrente immer unrealistischer

Schwierigkeiten bei der Prüfung  

CDU-Fraktionsvize zweifelt Umsetzung der Grundrente an

23.01.2020, 09:44 Uhr | dpa, t-online.de

Das ist die Grundrente

Die Grundrente kommt. Nach monatelangem Streit hat sich die große Koalition auf das Vorhaben geeinigt. Das müssen Sie zur Grundrente wissen. (Quelle: t-online.de)

Wer kriegt sie und wie viel gibt es: Das sind die wichtigsten Fakten zur beschlossenen Grundrente. (Quelle: t-online.de)


Der CDU/CSU-Fraktionsvize Carsten Linnemann zweifelt nach der Stellungnahme der Deutschen Rentenversicherung am Gelingen der Grundrente. Er hat eine andere Lösung für die finanzielle Absicherung im Alter.

Die Realisierung der Grundrente wird nach Ansicht des stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion, Carsten Linnemann, immer unrealistischer. Die verfassungsrechtlichen Bedenken und die Probleme bei der Umsetzung wögen schwer, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Die Kritik der Rentenversicherung am Mittwoch bezeichnete Linnemann als schweren Schlag für Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Er forderte, dass statt der Grundrente ein Freibetrag in der Grundsicherung geschaffen werden solle. Diese Lösung sei "schnell umsetzbar" und würde den Betroffenen sofort helfen. "Dann wären alle derzeitig diskutierten Probleme vom Tisch und wir würden zielgerichtet helfen", sagte Linnemann.

Start der Grundrente wahrscheinlich verzögert

Die Rentenversicherung und die Arbeitgeber hatten am Mittwoch in Stellungnahmen zu dem Referentenentwurf von Heil darauf hingewiesen, dass der pünktliche Start der Grundrente für Millionen Bezieher kleiner Renten wie geplant Anfang 2021 noch unsicher sei. Die Rentenversicherung etwa sieht Schwierigkeiten bei der geplanten Prüfung, ob das Einkommen möglicher Bezieher nicht über bestimmten Grenzen liegt. Heil strebt trotz allem an, die Pläne "zeitnah" durchs Bundeskabinett zu bringen, wie eine Ministeriumssprecherin sagte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal