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Die subjektive Sicht des Autors auf das Thema. Niemand muss diese Meinung übernehmen, aber sie kann zum Nachdenken anregen.

Frauen sollten Geld vom Partner verlangen

  • Christine Holthoff
Ein Kommentar von Christine Holthoff

Aktualisiert am 13.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Eine Mutter macht ihren drei Kindern Frühstück (Symbolbild): Sorgearbeit ist auch Arbeit, wird aber nicht entlohnt.
Eine Mutter macht ihren drei Kindern Frühstück (Symbolbild): Sorgearbeit ist auch Arbeit, wird aber nicht entlohnt. (Quelle: Halfpoint Images/getty-images-bilder)
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Auch eine Mutter in Teilzeit hat einen Vollzeitjob. Bezahlt wird die Arbeit zu Hause aber nicht. So geht die gemeinsame Entscheidung für Kinder einseitig zu ihren Lasten. Das muss sich schleunigst ändern.

Um es gleich vorwegzunehmen: Ja, es kann für Frauen genau richtig sein, ein klassisches Teilzeitmodell zu leben. Doch so nachvollziehbar die Gründe im Einzelnen sein mögen – die Folge bleibt immer dieselbe: weniger Geld am Lebensende, Abhängigkeit vom (Ex-) Mann, schlimmstenfalls Altersarmut. Da nützen auch die paar Rentenpunkte nichts, die der Ex-Ehepartner im Fall einer Scheidung abgeben muss.

Ja, gut, so ist das eben, kann man nichts machen, denken Sie? Oh, doch!

Als Frau ist es nicht Ihr Schicksal, finanziell im Nachteil zu sein. Damit es gar nicht erst dazu kommt, sollten Sie und Ihr Partner noch vor Ehe und Kindern eine Absprache treffen – und einen finanziellen Ausgleich vereinbaren.

Es sollte selbstverständlich sein, dass Ihr Partner, sofern er mehr arbeitet, Ihnen gleich von Anfang den Verlust ersetzt. Schließlich haben Sie sich gemeinsam für Kinder entschieden; also sind Sie auch gemeinsam dafür verantwortlich, dass die Folgen nicht zulasten eines Einzelnen gehen.

Ausgleichszahlungen sind keine Almosen

Bei einer solchen monatlichen Überweisung handelt sich weder um ein "Taschengeld" noch um "Almosen". Wenn Sie das so empfinden, sollten Sie sich vielleicht fragen, wie sehr Sie Ihre eigenen Leistungen wertschätzen.

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Es ist einfach nur fair, dass Ihr Partner Sie absichert, während er weiter an seiner Karriere arbeiten kann. Denn ohne Ihren Einsatz zu Hause wäre diese Karriere gar nicht erst möglich.

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Frauen sollten Barausgleich selbst investieren

Deshalb: Fordern Sie als Frau von Ihrem Partner Geld! Tun Sie es nicht, tut es keiner. Denn vielen Menschen fehlt es an Bewusstsein dafür, dass die Art, wie man Kinderbetreuung und Erwerbsarbeit aufteilt, finanziell ungerecht ist.

Ist die Erkenntnis da, wird es konkret: Treten Sie im Beruf kürzer, sollten Sie ausrechnen, wie viel Geld Sie dadurch weniger verdienen und welche Folgen das für Ihre Rente hat. Am Ende steht ein bestimmter Betrag, den Sie jeden Monat vom Partner überwiesen bekommen sollten.

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Dieses Geld sollten Sie dann dazu nutzen, privat fürs Alter vorzusorgen. Und zwar selbstständig. So können Sie unmittelbar dazu beitragen, dass Frauen weniger von Altersarmut bedroht sind. Und nebenbei heben Sie Ihre Beziehung auf ein wertschätzenderes Level.

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Von Jule Damaske
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