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Steuererklärung Frist: Bis wann muss ich abgeben? | Überblick


Diese Frist gilt für die Steuererklärung

  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff

Aktualisiert am 05.01.2023Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Ordner mit Quittungen (Symbolbild): Die Steuererklärung macht sich umso leichter, wenn die Belege sortiert sind.
Ordner mit Quittungen (Symbolbild): Die Steuererklärung macht sich umso leichter, wenn die Belege sortiert sind. (Quelle: Westend61/getty-images-bilder)
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Wer zu einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, muss eine bestimmte Frist einhalten. Verpassen Sie die, kann es für Sie teuer werden.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wer muss eine Steuererklärung abgeben?
  • Welche Fristen gelten für die Steuererklärung?
  • Wann gibt es eine Fristverlängerung?
  • Was passiert, wenn ich die Frist verpasse?
  • Wann fordert das Finanzamt Sie zur Abgabe auf?

Zugegeben, es gibt sicher spannendere Dinge auf dieser Welt, als seine Steuererklärung zu machen. Trotzdem gibt es viele, die nicht drumherum kommen – und viele weitere, die gut daran täten, ihre Steuern freiwillig zu erklären. Denn das kann sich lohnen.


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Ob Pflicht oder Kür – in beiden Fällen müssen Sie bestimmte Fristen einhalten. Welche das sind, was passiert, wenn Sie die Steuererklärung zu spät abgeben, und welche Ausnahme auch in diesem Jahr wieder greifen soll, zeigt Ihnen unser Überblick.

Wer muss eine Steuererklärung abgeben?

Einige Steuerzahler sind dazu verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Das nennt man Pflichtveranlagung. Das ist der Fall, wenn

In den meisten anderen Fällen sind Sie nicht pflichtveranlagt. Das heißt, Sie können Ihre Steuererklärung freiwillig abgeben und brauchen keine Sanktionen zu fürchten.

Welche Fristen gelten für die Steuererklärung?

Wer zur Steuererklärung verpflichtet ist, musste sich mit der Steuererklärung 2018 ein neues Abgabedatum merken. Bis dahin galt noch der 31. Mai des Folgejahres als Abgabefrist, seitdem haben Sie zwei Monate länger Zeit: bis zum 31. Juli.

Für die Steuererklärung 2022 gibt es eine Ausnahme: Die Formulare müssen erst am 2. Oktober 2023 beim Finanzamt sein. Die Frist gilt für Steuerpflichtige, die sich nicht von einem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein helfen lassen.

Geben Sie Ihre Einkommensteuererklärung hingegen in professionelle Hände, verlängert sich die Abgabefrist automatisch. Mit Berater endet die Frist normalerweise am letzten Februartag des übernächsten Jahres. Aber auch hier gibt es eine Verlängerung.

Steuerpflichtige, die für die Steuererklärung 2022 einen Berater in Anspruch nehmen, haben bis zum 31. Juli 2024 Zeit. Lesen Sie hier, wann sich ein Steuerberater für Sie lohnt.

Gut zu wissen: Während ein Steuerberater jeden beraten darf, können Sie sich an einen Lohnsteuerhilfeverein nur wenden, wenn Sie Arbeitnehmer oder Rentner sind.

Wer seine Steuererklärung nicht machen muss, aber freiwillig abgeben möchte (Antragsveranlagung), hat dafür zwar deutlich länger Zeit – aber auch nicht ewig. Vier Jahre bleiben Ihnen dafür. Dann läuft die sogenannte Festsetzungsverjährungsfrist ab.

Für diese Jahre können Sie Steuererklärungen noch freiwillig abgeben:

  • Steuererklärung 2019: 31. Dezember 2023
  • Steuererklärung 2020: 31. Dezember 2024
  • Steuererklärung 2021: 31. Dezember 2025
  • Steuererklärung 2022: 31. Dezember 2026

Wann gibt es eine Fristverlängerung?

Können Sie Ihre Steuererklärung aus einem triftigen Grund nicht rechtzeitig abgeben, sollten Sie beim Finanzamt eine Fristverlängerung beantragen. Ein solcher Grund kann zum Beispiel eine längere Krankheit, ein Auslandsaufenthalt oder ein Umzug sein.

Der Antrag muss schriftlich erfolgen. Außerdem sollten Sie ihn begründen und einen neuen Termin nennen. Bitten Sie das Finanzamt darum, Ihnen eine Bestätigung zu schicken. Einen Anspruch auf die Fristverlängerungen haben Sie allerdings nicht.

Was passiert, wenn ich die Frist verpasse?

Versäumen Sie die Frist für Ihre verpflichtende Steuererklärung, hängt die Härte der Sanktionen davon ab, wie sehr Sie in Verzug sind.

Geben Sie Ihre Steuererklärung 2022 höchstens 24 Monate nach Ablauf des Steuerjahres ab, haben Finanzbeamte noch einen Ermessensspielraum, ob sie einen Verspätungszuschlag festsetzen und wie hoch der ausfällt. Danach müssen sie den Zuschlag verlangen – zuzüglich zu einer möglichen Steuernachzahlung.

Laut § 152 Abgabenordnung beträgt der Verspätungszuschlag 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 Euro pro angefangenem Monat.

  • Beispiel: Nehmen wir an, Sie müssen eigentlich bis zum 2. Oktober 2023 Ihre Einkommensteuererklärung 2022 abgeben, tun dies aber erst im Juni 2024. Dann ist der Ermessensspielraum bereits vorbei, das Finanzamt muss einen Zuschlag verlangen. Und zwar mindestens 250 Euro, weil Sie zehn Monate zu spät dran sind.

Das Finanzamt kann auf den Verspätungszuschlag allerdings verzichten, wenn Ihnen dem Steuerbescheid zufolge eine Erstattung zusteht. Gleiches gilt, wenn die Steuer mit 0 Euro festgesetzt wird. Neben dem Zuschlag gibt es noch Zwangsgeld, Steuerschätzung und Verspätungszinsen als mögliche weitere Sanktionen.

Wann fordert das Finanzamt Sie zur Abgabe auf?

Manchmal fordert Sie das Finanzamt auch per Post dazu auf, eine Steuererklärung abzugeben. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn es eine sogenannte Kontrollmitteilung über Einkünfte erhalten hat, die sich auf die Steuer auswirken können. Dazu zählen etwa ein Erbe, eine Schenkung oder Kapitalerträge.

Kommen Sie diesem Schreiben in jedem Fall nach. Verpassen Sie die darin festgesetzte Frist, droht auch hier der Verspätungszuschlag.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • steuertipps.de
  • Finanztip
  • Verbraucherzentrale
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