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Über 100 Milliarden: Corona-Krise reißt tiefes Loch in die Staatskasse


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Corona-Krise reißt milliardentiefes Loch in die Staatskasse

Von rtr, dpa
24.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Geschlossene Bars, Restaurants oder Einzelhandel: Die Schließungen im Lockdown versuchte die Regierung mit milliardenschweren Wirtschaftshilfen auszugleichen.
Geschlossene Bars, Restaurants oder Einzelhandel: Die Schließungen im Lockdown versuchte die Regierung mit milliardenschweren Wirtschaftshilfen auszugleichen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Hohe Hilfszahlungen für die Wirtschaft führen zu einem satten Minus

Die Corona-Krise hat ein kleineres Loch in der deutschen Staatskasse hinterlassen als bislang angenommen. Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherung gaben zusammen 139,6 Milliarden mehr aus als sie einnahmen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Eine erste Schätzung im Januar war noch auf ein Minus von 158,2 Milliarden Euro gekommen. Ausgaben für milliardenschwere Hilfspakete, um die Wirtschaft in der Krise zu stützen, standen im vergangenen Jahr sinkenden Einnahmen gegenüber. Das Steueraufkommen verringerte sich deutlich, auch weil die Mehrwertsteuer vom 1. Juli an für ein halbes Jahr gesenkt worden war, um den privaten Konsum anzukurbeln.

Die Summe entspricht einem Defizit von 4,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. 2020 war die deutsche Wirtschaft wegen der Corona-Pandemie so tief abgestürzt wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Im Sommer erholte sich die Wirtschaft wieder, der erneute Lockdown im Herbst dämpfte diese aber.

Wirtschaft soll 2021 trotz Corona-Varianten wachsen

Und trotzdem konnte die Wirtschaft im vierten Quartal trotz Lockdown ein leichtes Wachstum verzeichnen. Allerdings schnitten die verschiedenen Branchen dabei sehr unterschiedlich ab.

Warenexporte und die Bauinvestitionen stützten die Entwicklung im vierten Quartal, die privaten Konsumausgaben sanken hingegen um 3,3 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2020. Ökonomen und die Bundesregierung rechnen damit, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr wieder an Schwung gewinnt.

"Wenn die dritte Welle kommt, sind alle Pläne hinfällig"

Im ersten Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung wegen des bis 7. März verlängerten Lockdowns allerdings schrumpfen. Für das Gesamtjahr rechnete Berlin zuletzt mit einem Wirtschaftswachstum von 3 Prozent. Im Herbst war die Bundesregierung noch von einem Plus von 4,4 Prozent ausgegangen.

Risiken sehen Ökonomen in einer möglichen dritten Corona-Welle. "Man kann alle möglichen Pläne aufstellen. Aber wenn eine dritte Welle kommt, werden diese hinfällig sein", sagte jüngst der Vorsitzende der "Wirtschaftsweisen", Lars Feld.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa
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