HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherUnternehmen

Wirecard-Skandal: Rechnungshof kritisiert Bundesregierung scharf


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextMilitär-Putsch in WestafrikaSymbolbild für einen TextShow von Florian Silbereisen abgesagtSymbolbild für einen TextBericht: Nordkorea feuert Raketen abSymbolbild für einen TextSPD-Chefin kritisiert BundesregierungSymbolbild für einen TextKurz nach Geburt: Nick Cannon wieder VaterSymbolbild für einen TextGorilla erfüllt 18-Jähriger letzten WunschSymbolbild für einen TextModeratorin legt Streit mit WDR beiSymbolbild für einen TextSohn von Mette-Marit liebt TV-StarSymbolbild für ein VideoArtillerie zerstört russischen PanzerSymbolbild für einen TextAusschluss von WM-Teilnehmer gefordertSymbolbild für einen TextFehler beim Überholen – Fahrer stirbtSymbolbild für einen Watson TeaserOliver Pocher schießt gegen RTL-StarSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln

Rechnungshof kritisiert Bund im Wirecard-Skandal scharf

Von dpa
Aktualisiert am 17.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Hauptsitz der Wirecard AG in Aschheim bei München (Symbolbild): Der Konzern musste Ende Juni 2020 Insolvenz anmelden.
Hauptsitz der Wirecard AG in Aschheim bei München (Symbolbild): Der Konzern musste Ende Juni 2020 Insolvenz anmelden. (Quelle: Lackovic/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der ehemalige Dax-Konzern Wirecard ist vergangenen Juni implodiert. Seitdem ist die Frage: Wer trägt die Schuld an dem Milliardenbetrug? Der Rechnungshof sieht die Regierung in der Mitverantwortung.

Der Bundesrechnungshof macht der Bundesregierung und den Aufsichtsbehörden schwere Vorwürfe im Betrugsskandal um den ehemaligen Dax-Konzern Wirecard. "Keiner der Akteure – Bundesfinanzministerium, Bundesjustizministerium, Bafin, Deutsche Bundesbank, Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung DPR – hat die Brisanz des Falles Wirecard frühzeitig erkannt und seine Handlungsoptionen ausgeschöpft, um die Aufklärung mit Nachdruck voranzutreiben und Fehlverhalten zu unterbinden", heißt es in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. Der Rechnungshof weist allerdings darauf hin, dass unklar ist, ob ein anderes Verhalten den Fall hätte verhindern können.

Das Finanz- und das Justizministerium hätten das Verfahren der Bilanzkontrolle "zu keiner Zeit kritisch überprüft" – obwohl Zuständigkeitsprobleme bekannt gewesen seien, heißt es in dem Bericht. Das Finanzministerium habe zudem nicht nachgehalten, ob die Finanzaufsicht Bafin ihre Instrumente ausschöpfe.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Russische Soldaten um Donezk: Sie sollen in Lyman eingekesselt sein.
Jetzt könnte Putin Tausende Soldaten verlieren

Heftige Kritik an der Finanzaufsicht

Auch die Finanzaufsicht Bafin habe nicht ausreichend versucht, an erforderliche Informationen zu kommen – stattdessen habe sie offenkundig darauf gewartet, dass etwa die Medien gerichtsfeste Tatsachen zu den Betrugsvorwürfen vorlegten. Der Geschäftsbereich Bankenaufsicht habe für einzelne Entscheidungen mehrere Jahre gebraucht.

"Die Bafin ist dem Anspruch des Gesetzgebers nicht gerecht geworden, als integrierte Allianzaufsicht zu wirken", lautet das Urteil des Rechnungshofes. Allerdings sei auch die Bundesbank "nicht allen Hinweisen auf Missstände hinreichend konsequent nachgegangen".

Als Konsequenz aus dem Wirecard-Skandal fordert der Rechnungshof eine grundlegende Reform der Bilanzkontrolle und plädiert indirekt dafür, auf die Beteiligung einer privatrechtlichen Prüfstelle wie der DPR zu verzichten. Das Finanzministerium müsse zudem sein Risikomanagement "kritisch evaluieren", besonders in Bezug auf die Aufsicht über die Bafin. Auch die Bafin brauche grundlegende Reformen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Frederike Holewik
BundesfinanzministeriumBundesregierungBundestagDeutsche BundesbankDeutsche Presse-AgenturInsolvenz
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website