Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherUnternehmen

288 Mio. Euro! Ex -Chef Winterkorn und Kollegen zahlen Schadenersatz an VW


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextWirft nun auch Hansi Flick hin?Symbolbild für einen TextZweitligist trennt sich von TrainerSymbolbild für einen TextDeutscher Coach in Italien entlassenSymbolbild für einen TextTrotz WM-Blamage: DFB-Doku kommtSymbolbild für einen TextStar-Architekt will Hauptbahnhof verlegenSymbolbild für einen TextKreuzfahrten: Beliebtes Ziel ist zurückSymbolbild für einen TextKleinkind erschlagen – ErmittlungenSymbolbild für einen TextFlick reagiert auf Bierhoff-Aus beim DFBSymbolbild für einen TextModerator verlässt Sat.1-FormatSymbolbild für einen TextDas kostet das neue Smart-SUVSymbolbild für einen TextPelz-Skandal: Weihnachtsmarktstand dichtSymbolbild für einen Watson TeaserTV-Moderator gefeuert: Fans aufgebrachtSymbolbild für einen TextLounge 777 – das Gratis-Casino mit hohen Jackpots
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Winterkorn und Kollegen zahlen 288 Millionen Euro Schadenersatz an VW

Von dpa, rtr
Aktualisiert am 09.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Ex-VW-Chef Martin Winterkorn: Gemeinsam mit drei weiteren früheren Managern des Autokonzerns zahlt er eine Rekordsumme an VW.
Ex-VW-Chef Martin Winterkorn: Gemeinsam mit drei weiteren früheren Managern des Autokonzerns zahlt er eine Rekordsumme an VW. (Quelle: dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der Dieselskandal kommt den früheren VW-Chef Martin Winterkorn und drei weitere ehemalige Manager des Autokonzerns teuer zu stehen. Sie müssen eine Rekordsumme als Schadenersatz an Volkswagen zahlen.

Der frühere Konzernchef Martin Winterkorn und drei weitere Ex-Topmanager zahlen wegen des Dieselskandals zusammen mit ihren Versicherungen Rekord-Entschädigungen an Volkswagen. Laut der abschließenden Einigung wurde eine Summe von insgesamt knapp 288 Millionen Euro vereinbart, hieß es am Mittwoch aus dem Unternehmen.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende persönlich soll 11,2 Millionen Euro überweisen. Auf Ex-Audi-Chef Rupert Stadler entfallen laut VW 4,1 Millionen Euro. Die ehemaligen Entwicklungsvorstände von Audi und Porsche, Stefan Knirsch und Wolfgang Hatz, hätten sich bereit erklärt, eine Million beziehungsweise 1,5 Millionen Euro zu zahlen.

Volkswagen Vz

139,82 EUR-17,94%
Aktuelles ChartZeitraum 1 Jahr14:45 UhrXetra
Volkswagen Vz Aktie
Hoch
193,10
Zwischenwert Hoch / Mittel
174,99
Mittel
156,87
Zwischenwert Mittel / Tief
138,76
Tief
120,64
Jan '22Apr '22Jul '22Okt '22

Dagegen sei der frühere Audi-Technikvorstand Ulrich Hackenberg nicht zu einer Einigung bereit gewesen. Gegen ihn will Volkswagen nun gerichtliche Schritte einleiten.

Manager-Versicherungen übernehmen Großteil der Summe

Ausgenommen von dem Vergleich ist auch der frühere Entwicklungschef der Marke VW, Heinz-Jacob Neußer. Gegen ihn hatte VW schon vorher Ansprüche angemeldet, gegen die sich Neußer in einem arbeitsrechtlichen Verfahren wehrt.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

270 Millionen Euro erhält Volkswagen außerdem von der Haftpflichtversicherung (D&O), die der Konzern für sein Top-Management abgeschlossen hat. Der Aufsichtsrat hatte bereits am Wochenende wesentliche Eckpunkte des Vergleichs festgezurrt.

Über den Anteil des aus mehr als 30 Versicherungen bestehenden Konsortiums an den Kosten war bis zuletzt gerungen worden. Die vereinbarte Summe ist die mit Abstand höchste, die ein solches Konsortium bisher gezahlt hat.

Aktionäre müssen dem Vergleich noch zustimmen

In dem mit Milliardenaufwand aufgearbeiteten Dieselskandal fließen dem Konzern damit nun insgesamt 287,8 Millionen Euro an Entschädigungszahlungen zu. Ursprünglich war Winterkorn ein Schaden von mehr als einer Milliarde Euro zugerechnet worden. Bei Stadler kamen die VW-Anwälte auf mehrere hundert Millionen Euro. Den Vergleich müssen noch die Aktionäre auf ihrer Hauptversammlung am 22. Juli absegnen.

Winterkorn war nach Bekanntwerden des Skandals um manipulierte Abgaswerte bei Diesel-Fahrzeugen im September 2015 von allen Ämtern in dem Konzern zurückgetreten. Er hat stets bestritten, von der millionenfachen Abgasmanipulation gewusst zu haben.

Ihm und den anderen ehemaligen Führungskräften warf Volkswagen nach umfangreichen Untersuchungen durch eine Anwaltskanzlei eine fahrlässige Verletzung aktienrechtlicher Sorgfaltspflichten vor. Die Wiedergutmachung hat den Konzern bisher mehr als 32 Milliarden Euro gekosten, vor allem Strafen und Schadensersatzzahlungen in den USA.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Moderna verklagt Biontech und Pfizer
  • Rahel Zahlmann
  • Arno Wölk
Von Rahel Zahlmann, Arno Wölk
AudiMartin WinterkornPorscheVW
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website