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Große Übersicht: Diese 550 Banken zahlen gar keine Zinsen mehr


Aufs Tagesgeld  

Diese 550 Banken zahlen Ihnen keine Zinsen mehr

28.06.2021, 13:35 Uhr | mak, t-online

Große Übersicht: Diese 550 Banken zahlen gar keine Zinsen mehr. Eine Frau regelt ihre Finanzen (Symbolbild): Tagesgeld bringt kaum noch Erträge. (Quelle: Getty Images)

Eine Frau regelt ihre Finanzen (Symbolbild): Tagesgeld bringt kaum noch Erträge. (Quelle: Getty Images)

Wer sein Erspartes auf einem Tagesgeldkonto anlegen möchte, wird immer öfter enttäuscht. Denn die meisten Banken bieten nur noch Nullzinsen an, wie eine aktuelle Auswertung belegt. Welche das sind.

Vier von fünf Banken zahlen Sparern überhaupt keine Zinsen mehr. Das zeigt eine aktuelle Tagesgeld-Auswertung des Vergleichsportals Verivox, die t-online exklusiv vorliegt. Demnach weisen von 681 Banken und Sparkassen 550 einen Tagesgeldzinssatz von 0,00 Prozent aus, also 81 Prozent.

So hoch war der Anteil der Banken mit Nullzins in den regelmäßigen Verivox-Auswertungen noch nie, wie das Vergleichsportal mitteilte. Weitere 69 Banken zahlen 0,01 Prozent und damit lediglich symbolische Tagesgeldzinsen.

Hier finden Sie eine Übersicht zu den Angeboten der Banken, die Nullzinsen aufs Tagesgeldkonto erheben. Wenn Sie schauen möchten, ob Ihre Bank darunter ist, können Sie links oben nach ihr suchen.

Geldpolitik der EZB setzt Banken und Sparern zu

Der Grund für die Nullzinsen liegt in der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Seit 2016 rangiert der Leitzins der Notenbank bei null Prozent. Zudem müssen Geschäftsbanken aktuell 0,5 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie überschüssige Gelder bei der EZB parken. Mehr dazu lesen Sie hier.

Zwar gibt es inzwischen Freibeträge für bestimmte Summen gibt. Dies bleibt für die Branche eine Milliardenbelastung. Viele Banken geben die Kosten gar in Form von Negativzinsen an die Banken weiter. Eine Übersicht, welche Banken dies jüngst veranlasst haben, finden Sie hier.

So entkommen Sparer den Nullzinsen

"Im Nullzins-Zeitalter haben es Verbraucher immer schwerer, mit ihren Ersparnissen noch Zinserträge zu erzielen", sagt auch Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. Die Alternative daher: Eine breit gestreute Anlage am Aktienmarkt – etwa mithilfe eines ETFs, auch Indexfonds genannt, der einen ganzen Aktienindex nachbildet.

"Wer in einen breit gestreuten Index wie den MSCI World investiert und seine Anteile mindestens 15 Jahre lang gehalten hat, war noch nie im Minus und konnte sich im Schnitt über mehr als 7 Prozent Rendite im Jahr freuen", so Maier.

Mögliche ETFs auf diesen Index sind:

Bei vielen ETFs ist es außerdem möglich, einen Sparplan abzuschließen. Je nach Anbieter und Broker können Sie dabei oft schon mit einer monatlichen Sparrate von 25 Euro starten.

Sämtliche Artikel erarbeiten t-online und seine Autoren und Kolumnisten mit journalistischer Sorgfalt. t-online weist darauf hin, dass die Texte keine Beratung ersetzen und insbesondere keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren darstellen.

Zur Methodik: Verivox wertet die Tagesgeldkonditionen von den Banken aus, die ihre Zinsen online veröffentlichen. Darüber hinaus gibt es jedoch weitere Institute – insbesondere regionale Banken –, die ihre Konditionen nicht online stellen. Für die Auswertung wurden die angebotenen Zinssätze auf die zweite Nachkommastelle gerundet. Unter den 550 Banken mit Nullzins befinden sich deshalb auch Institute mit einem Tagesgeldzins von 0,001 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Verivox-Auswertung
  • Statement von Oliver Maier
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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