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Autozulieferer A-Kaiser meldet Insolvenz an


430 Mitarbeiter betroffen  

Autozulieferer A-Kaiser meldet Insolvenz an

21.07.2021, 13:56 Uhr | mak, t-online

Insolvenz: Wann ein Unternehmen insolvent ist und was das bedeutet

Air Berlin, Schlecker, Germania – große deutsche Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Insolvenz anmelden mussten. Aber was heißt das eigentlich? Und wer bekommt das restliche Vermögen des Unternehmens? t-online klärt auf. (Quelle: t-online)

Firmenpleiten betreffen immer mehr deutsche Unternehmen: t-online erklärt, wann ein Unternehmen insolvent ist und wer das übrige Vermögen des Unternehmens bekommt. (Quelle: t-online.de)


Der Autozulieferer A-Kaiser aus Niederbayern musste Insolvenz anmelden. Der Grund: Der Hauptkunde VW hat die Verträge gekündigt.

Der deutsche Autozulieferer A-Kaiser mit Sitz im niederbayerischen Aicha vorm Wald ist insolvent. Das zuständige Amtsgericht Passau hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet, wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht.

Demnach wurde Michael Jaffé zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt. Jaffé ist auch bekannt als Insolvenzverwalter des ehemaligen Dax-Konzerns Wirecard, der vergangenen Juni wegen eines mutmaßlichen Milliardenbetrugs Insolvenz anmelden musste.

Jaffé versuche bei A-Kaiser, Investoren zu finden, berichtet der BR. Der Betrieb solle indes aufrechterhalten werden, heißt es weiter. Die rund 430 Mitarbeiter des Unternehmens sind derzeit in Kurzarbeit.

Bericht: IG Metall sieht Insolvenz als Chance

Der Autozulieferer wurde vor mehr als 40 Jahren gegründet. Er stellt Leichtmetall-Bauteile etwa für Kupplungen oder Bremsen her und beliefert die großen europäischen Autobauer. In finanzielle Schieflage ist das Unternehmen nun geraten, weil der Volkswagen-Konzern Ende Mai die Verträge aufkündigte.

Die Gewerkschaft IG Metall sieht die Insolvenzverwaltung allerdings als Chance, berichtet die "Passauer Neue Presse". VW Volkswagen Vz Aktie habe offenbar mitgeteilt, auch künftig nicht mehr mit den jetzigen Eigentümern von A-Kaiser zusammenarbeiten zu wollen.

2018 wurde A-Kaiser vom umstrittenen Schweizer Investor Gramax Invest übernommen. Dieser besaß auch zeitweise den Möbelhersteller CS-Schmal, der jedoch ebenfalls Insolvenz anmelden musste. Ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren läuft derzeit noch.

Verwendete Quellen:

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