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Markus Söder will Inflationsbremse gesetzlich vorschreiben


"Keiner kümmert sich darum"  

Markus Söder will Inflationsbremse gesetzlich vorschreiben

21.09.2021, 13:55 Uhr | rtr

Markus Söder will Inflationsbremse gesetzlich vorschreiben. Markus Söder (CSU): Der bayrische Ministerpräsident will Inflation gesetzlich eindämmen. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Markus Söder (CSU): Der bayrische Ministerpräsident will Inflation gesetzlich eindämmen. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Weil die Inflation in den vergangenen Monaten deutlich anzog, will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder handeln. Der CSU-Mann fordert eine "Inflationsbremse".

Die bayerische Staatsregierung will die steigende Inflation mit einer Gesetzesinitiative im Bundesrat bremsen und deren Folgen abfedern. "Wir brauchen eine Inflationsbremse und einen Inflationsausgleich", sagte Ministerpräsident Markus Söder am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München.

Inflation sei "die größte Herausforderung für die Bürgerinnen und Bürger" – sie führe zu einer schleichenden Enteignung. "Keiner kümmert sich darum", sagte Söder und forderte ein Einschreiten der Europäischen Zentralbank (EZB). "Spätestens bei fünf Prozent muss die EZB handeln. Es braucht einen maßvollen Ausstiegsplan aus der Nullzins-Politik."

Die Notenbank ist politisch unabhängig und nicht an Weisungen gebunden. Sie hat sich ein Inflationsziel von zwei Prozent gegeben.

Söder: SPD setze auf höhere Inflation

Söder kündigte eine Bundesratsinitiative zur Inflation an. Der Sparer-Pauschbetrag müsse verdoppelt werden, das Wohngeld erhöht und ein Ausgleich für steigende Heiz- und Stromkosten geschaffen, um die Folgen für die Bürger abzumildern.

Die SPD setze auf eine höhere Inflation – das sei schon seit den Zeiten von Bundeskanzler Helmut Schmidt (1974 bis 1982) so, sagte der CSU-Chef. Die CSU stemmt sich zusammen mit der Schwesterpartei CDU im Bundestagswahlkampf gegen einen Wahlsieg der SPD, für die Bundesfinanzminister Olaf Scholz als Kanzlerkandidat antritt. In Bayern regiert eine Koalition von CSU und Freien Wählern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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