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Polnische Lkw-Fahrer wollen Gro├čbritannien nicht retten

Von rtr, neb

Aktualisiert am 29.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Lkw-Fahrer fehlen: In Gro├čbritannien pr├╝geln sich die Menschen an Tankstellen um knappes Benzin. (Quelle: Glomex)
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Gro├čbritannien sucht weiterhin nach einer L├Âsung f├╝r seine Lieferengp├Ąsse. Die Idee: polnische Lkw-Fahrer f├╝r wenige Monate zur├╝ckholen. Doch die lehnen ab ÔÇô f├╝r Boris Johnson k├Ânnte es ungem├╝tlich werden.

Geschlossene Tankstellen, teils leere Regale in den Superm├Ąrkten und immer mehr Verb├Ąnde warnen vor noch mehr Versorgungsl├╝cken: Gro├čbritannien k├Ąmpft mit massiven Lieferengp├Ąssen, die mittlerweile tief in den gesellschaftlichen Alltag einschneiden.

Mittlerweile warnt sogar ein ├ärzte-Verband, dass die Benzinversorgung so knapp sei, dass ├ärzte bald nicht mehr zu ihren Patienten kommen k├Ânnten. Die Regierung ├╝berlegt daher, die Armee einzusetzen, um den Mangel an Lkw-Fahrern vor├╝bergehend auszugleichen ÔÇô das kann allerdings nur eine kurzzeitige L├Âsung sein. In Gro├čbritannien fehlen fast 100.000 Lkw-Fahrer.

Das ist teils in der Pandemie, aber auch teils im Brexit begr├╝ndet. Wegen der Corona-Pandemie wurden etliche Fahrstunden und -pr├╝fungen verschoben. Zudem wanderten aufgrund des Brexits etwa 20.000 vor allem osteurop├Ąische Fachkr├Ąfte ab ÔÇô und die wollen nicht zur├╝ckkommen.

"Kein Fahrer will f├╝r drei Monate umziehen"

Am Sonntag hatte die britische Regierung von Premierminister Boris Johnson angesichts anhaltender Versorgungsengp├Ąsse angek├╝ndigt, 5.000 bis zum 24. Dezember g├╝ltige Visa f├╝r ausl├Ąndische Lkw-Fahrer auszustellen. Sie sollen vor allem Benzin zu Tankstellen transportieren.

Doch polnische Lkw-Fahrer winken bei dem Angebot ab, f├╝r drei Monate in Gro├čbritannien beim Kampf gegen Engp├Ąsse bei Versorgungen auszuhelfen. "Nein Danke, Herr Premierminister, ich werde diese Gelegenheit nicht wahrnehmen", sagt Jakub Pajka hinter dem Steuerrad seines roten Lasters auf einem Parkplatz au├čerhalb von Warschau.

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Nein, danke: Jakub Pajka m├Âchte nicht zur├╝ck nach Gro├čbritannien, um den Mangel an LKW-Fahrern zu beheben. Wie ihm geht es vielen polnischen LKW-Fahrern.
Nein, danke: Jakub Pajka m├Âchte nicht zur├╝ck nach Gro├čbritannien, um den Mangel an Lkw-Fahrern zu beheben. Vielen polnischen Lkw-Fahrern geht es ├Ąhnlich. (Quelle: Reuters-bilder)

"Kein Fahrer will nur f├╝r drei Monate umziehen, nur damit den Briten die Vorbereitung auf die Weihnachtsfeiertage erleichtert wird." Der 35-J├Ąhrige hatte seinen Job im Vereinigten K├Ânigreich wegen des Brexits aufgegeben.

Das Geld sei es nicht wert

Das zus├Ątzliche Geld k├Ânne die M├╝hen des Umzugs, die Bedrohung durch Migranten, die versuchen, den ├ärmelkanal auf der Ladefl├Ąche eines Lastwagens zu ├╝berqueren, oder die Trennung von seiner Familie nicht wettmachen, sagt Pajka. "Das Geld, das man im Vereinigten K├Ânigreich verdienen kann, entsch├Ądigt einen Fahrer nicht f├╝r all die gef├Ąhrlichen Dinge, die ihm dort passieren."

├ähnlich ├Ąu├čert sich Jacek Rembikowski, ein 60 Jahre alter Trucker auf einem anderen Parkplatz. Sieben Jahre hat er in Gro├čbritannien gearbeitet, bevor er wegen des Ausstiegs Gro├čbritanniens aus der Europ├Ąischen Union nach Polen zur├╝ckkehrte. Damals sei unklar gewesen, wie die Fahrer behandelt w├╝rden und ob sie nach dem Brexit noch gebraucht w├╝rden, erkl├Ąrt Rembikowski.

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