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"Ich erwarte keinen Gas-Stopp von Russland"

  • Mauritius Kloft
  • Florian Schmidt
Von Mauritius Kloft, Florian Schmidt

28.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Ifo-Präsident Clemens Fuest beim Interview in der t-online-Redaktion.
Ifo-Präsident Clemens Fuest beim Interview in der t-online-Redaktion. (Quelle: Christoph Michaelis/T-Online-bilder)
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Bundeskanzler Olaf Scholz geht davon aus, dass Putin Deutschland bald das Gas abdrehen könnte. Top-Ökonom Clemens Fuest sagt nun: Das werde wohl nicht passieren.

In der Debatte um einen möglichen Lieferstopp für russisches Gas geht Ifo-Präsident Clemens Fuest davon aus, dass Russland weiter Energie liefern wird. Anders als zuletzt Kanzler Olaf Scholz (SPD) zeigt er sich im Interview mit t-online gelassen: "Aus ökonomischer Sicht würde ich sagen: Russland hat ein dringendes Interesse, uns weiter Gas zu verkaufen. Es geht schließlich um sehr viel Geld – und die Einnahmen dürften sogar wachsen."

Scholz hatte am Donnerstag gesagt, ein Gasembargo seitens Russlands sei nun jederzeit möglich. "Ob und welche Entscheidung die russische Regierung in dieser Hinsicht treffen wird, kann man nur spekulieren, macht aber wenig Sinn", so Scholz. Er bereite deshalb alles für eine Situation vor, in der ein solcher Schritt Deutschland treffe.

"Man muss sich darauf vorbereiten", so Scholz, "und wir waren das schon vor Kriegsbeginn und wir wissen, was wir tun müssen", sagte er in Japan. Seit dem Morgen ist der Kanzler dort zu Besuch und trifft dort unter anderem den japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida.

"Russland könnte noch mehr am Gas verdienen"

Russland hatte Bulgarien und Polen am Mittwoch den Gashahn abgedreht. Grund sei, dass die Unternehmen PGNiG und Bulgargaz nicht rechtzeitig in Rubel gezahlt hätten. Sofia und Warschau betonten dagegen, ihre Verpflichtungen erfüllt zu haben.

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Fuest rechnet damit, dass "durch den Lieferstopp für Polen und Bulgarien die weltweiten Gaspreise zumindest vorübergehend noch einmal steigen". "Es klingt verrückt, aber Russland könnte trotz der geringeren Exporte sogar noch mehr am Gas verdienen", so Fuest weiter. Dafür aber müsse das Erdgas weiter fließen, nach Italien, vor allem aber natürlich nach Deutschland.

"Ich erwarte deshalb keinen Gas-Stopp von Russland. Eher werden es am Ende doch die Europäer sein, die kein Gas mehr aus Russland haben wollen", sagte der Ökonom. Ein Gasembargo sei aber eine politische Frage.

"Die volkswirtschaftlichen Kosten wären erheblich"

Wirtschaftlich würde ein Gas-Stopp zu erheblichen Konsequenzen führen. "Im Winter käme es zu Gas-Rationierungen, Teile der Industrie würden abgeschaltet", sagte er. "Die volkswirtschaftlichen Kosten wären erheblich. Ob es das wert ist, ob der Kriegsverlauf dadurch wirklich beeinflusst würde – das muss die Politik abwägen."

Deutschland ist noch stark von russischen Gaslieferungen abhängig, die Bundesregierung will aber so schnell wie möglich auf andere Bezugsquellen umstellen. Ein Gasembargo gegen Russland zu verhängen, lehnt sie aber bislang strikt ab.

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