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Böses Erwachen

  • Mauritius Kloft
Ein Kommentar von Mauritius Kloft

Aktualisiert am 01.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab? (Quelle: Russian Look/imago-images-bilder)
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Die Inflationssituation hat sich im Juni etwas entschärft. Sollte Putin jedoch weiter am Gashahn drehen, droht Fatales.

Die Nachrichten klingen zunächst positiv: Die Deutschen bekommen eine Verschnaufpause bei der Inflation. Der Preisauftrieb hat sich im Juni leicht abgeschwächt. Nur noch um 7,6 Prozent zog die Teuerung im Vergleich zum Vorjahresmonat an, im Mai lag die Inflationsrate noch bei 7,9 Prozent. Vor allem Tankrabatt und Neun-Euro-Ticket drückten die Preise im Juni.

Wir könnten uns jetzt entspannt zurücklegen, ausatmen und den Sommer genießen, schließlich wirken die Maßnahmen der Bundesregierung offensichtlich.

Doch wer nun die Seele baumeln lässt, wird im Herbst und Winter ein böses Erwachen erleben. Die bittere Wahrheit ist: Das Schlimmste kann uns noch bevorstehen, die Folgen werden wir womöglich bis weit in die Mittelschicht spüren.

Menschen schränken Konsum ein

Zwar ist Tanken jetzt dank Lindners Rabatt etwas günstiger, was Deutschlands Autofahrer freut. Auch der ÖPNV ist mit dem 9-Euro-Ticket deutlich erschwinglicher als vorher. Doch das reicht nicht aus. Vor allem Menschen mit niedrigerem Einkommen spüren die Entlastung kaum.

Laut einer Studie des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) schränken sich 52 Prozent der Erwerbspersonen mit einem relativ niedrigen Haushaltseinkommen bis 2.000 Euro netto im Monat wegen der gestiegenen Preise beim Einkaufen ein. Auch der t-online-Warenkorb zeigt, dass besonders Lebensmittel deutlich teurer geworden sind, etwa: Brot, Kartoffeln, Hackfleisch und Gemüse.

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Und die Inflation dürfte im Herbst und Winter je nach Szenario nochmals drastisch zulegen. Wenn Kremlchef Wladimir Putin den Gashahn abdreht, könnte das die Energiepreise explodieren lassen. Und so auch auf die Inflation voll durchschlagen. Von zweistelligen Inflationszahlen ist die Rede. Ganz abgesehen von dramatischen Folgen für die deutsche Wirtschaftsleistung und Jobs.

Bereits in den kommenden Tagen oder Wochen ist es möglich, dass die Bundesnetzagentur eine neue Preisanpassungsklausel aktiviert. Dann könnten Anbieter die gestiegenen Großhandelspreise an die Verbraucher weiterreichen.

Höhepunkt ist noch nicht erreicht

Für Verbraucher heißt das: Sie sollten sich keine Illusionen machen. Sondern wo es möglich ist, etwas Geld zur Seite legen, einen Notgroschen aufbauen, für mögliche Gasnachzahlungen. Und schon jetzt überlegen, wo sich Energie sparen lässt.

Doch auch für die Entscheider in Berlin bedeuten die jüngsten Inflationszahlen: sich Gedanken über mögliche weitere Entlastungen machen – für Menschen mit niedrigem Einkommen, Studenten, Rentner oder Hartz-IV-Empfänger. Zwar sinken die Strompreise zum Juli leicht, weil die EEG-Umlage wegfällt. Auch ein höherer Grundfreibetrag entlastet die Deutschen. Und die Energiepauschale kommt erst im September. Finanzminister Christian Lindner stellte daher darauf ab, die Entlastungen zunächst wirken zu lassen.

Sicherlich: Es kann auch alles nicht so schlimm kommen, wie hier befürchtet. Doch mit dem unberechenbaren Kremlautokraten müssen wir uns auf das bitterste Szenario einstellen. Und das ist nun mal: Der Höhepunkt der Inflation ist noch lange nicht erreicht.

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  • Florian Schmidt
Ein Kommentar von Florian Schmidt
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