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Deutschlands Ziel in greifbarer Nähe: Gasspeicher füllen sich zügig


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Deutschlands Gasspeicher füllen sich weiter zügig

Von t-online, fls

Aktualisiert am 09.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Ein Arbeiter am bayerischen Gasspeicher Haidach: Bis zum 1. September müssen Deutschlands Speicher zu 75 Prozent gefüllt sein. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON)
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Die Kurve steigt weiter steil an: Die Gasspeicher der Republik füllen sich flott. Derweil greift ab sofort der EU-Notfallplan Gas.

Deutschlands Gasspeicher füllen sich weiterhin schneller als zuletzt vermutet. Laut Angaben der Bundesnetzagentur vom Dienstag sind die Speicher inzwischen zu 72,64 Prozent gefüllt. Der größte Speicher im niedersächsischen Rehden, der bis vor Kurzem vom russischen Staatskonzern Gazprom kontrolliert wurde, ist aktuell zu 49,79 Prozent gefüllt.

Die Zahlen bilden den Füllstand vom Sonntag ab. Gegenüber Samstag stieg der Gesamtspeicherstand um 0,65 Prozentpunkte. Aufgrund der verringerten Liefermengen aus Russland lag der durchschnittliche Zuwachs der eingespeicherten Gasmenge in den vergangenen Wochen bei lediglich 0,4 Prozentpunkten pro Tag.

Laut Bundesnetzagentur liegen die aktuellen Füllstände der Speicher deutlich höher als zum selben Zeitpunkt in den Jahren 2015, 2017, 2018 und 2021. Ein Grund für diese Entwicklung dürfte sein, dass der Gasverbrauch in den vergangen zwei Tagen gefallen ist. Zudem ist möglich, dass weniger Erdgas in die Nachbarländer weitergeleitet wurde.

Russland schickt weniger Gas nach Deutschland

Eine neue Verordnung sieht vor, dass die deutschen Speicher am 1. September zu mindestens 75 Prozent gefüllt sein müssen. Am 1. Oktober sollen es mindestens 85 Prozent und am 1. November mindestens 95 Prozent sein.

Aus Russland kommt derweil unverändert wenig Gas in Deutschland und Europa an. Die Auslastung der Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 beläuft sich derzeit auf nur 20 Prozent der Maximalkapazität.

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EU-Notfallplan Gas greift

Der russische Staatskonzern machte dafür zuletzt die weiterhin in Deutschland befindliche Turbine verantwortlich, die angeblich für den Betrieb von Nord Stream 1 notwendig sei. Die Bundesregierung hält diesen Grund für vorgeschoben und verweist darauf, dass das Gerät von Siemens Energy jederzeit geliefert werden könne.

Derweil greift seit Dienstag der EU-Notfallplan Gas. Er sieht vor, dass alle EU-Länder ihren Gasverbrauch von Anfang August bis März nächsten Jahres freiwillig um 15 Prozent senken, verglichen mit dem Durchschnittsverbrauch der vergangenen fünf Jahre in diesem Zeitraum.

Insgesamt müssen nach Zahlen der EU-Kommission 45 Milliarden Kubikmeter Gas gespart werden. Deutschland müsste etwa 10 Milliarden Kubikmeter Gas weniger verbrauchen, um das 15-Prozent-Ziel zu erreichen.

Gasumlage steht kommende Woche fest

Neben der Industrie und der öffentlichen Hand werden auch die Verbraucher ihren Gasverbrauch einschränken müssen. Besonders beim Heizen liegt Experten zufolge ein großer Hebel: Schon ein Herabdrehen der Temperatur um ein Grad spart demnach bis zu 6 Prozent Heizenergie.

Nötig machen dürfte das ab Oktober auch die Gasumlage, mit der die Energieversorger die höheren Einkaufspreise für Gas an alle Gaskunden in Deutschland weitergeben können. Die entsprechende Verordnung für die Umlage trat am Dienstag in Kraft.

Kommenden Montag, am 15. August, soll feststehen, um wie viel Cent sich eine Kilowattstunde verteuern wird. Im Gespräch war zuletzt eine Spanne zwischen 1,5 Cent und 5 Cent.

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Verwendete Quellen
  • Bundesnetzagentur: Lagebericht Gasversorgung (9. August, 13 Uhr)
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  • Peter Schink
Von Florian Schmidt, Peter Schink
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