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Steuerfreie Einmalzahlungen: Nicht alle werden 3.000 Euro bekommen


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Viele Firmen können steuerfreie Einmalzahlungen kaum stemmen

Von dpa
Aktualisiert am 24.09.2022Lesedauer: 1 Min.
Rainer Dulger: Der Arbeitgeberpräsident warnt vor einer Rezession.
Rainer Dulger: Der Arbeitgeberpräsident rechnet damit, dass sich nicht alle Firmen Einmalzahlungen an ihre Mitarbeiter leisten können. (Quelle: photothek/imago-images-bilder)
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3.000 Euro brutto gleich netto: Mit steuerfreien Einmalzahlungen sollen Firmen ihren Angestellten angesichts der Inflation helfen können. Das dürfte nicht bei allen klappen.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat vor zu hohen Erwartungen an die im nächsten Entlastungspaket der Bundesregierung vorgesehene Möglichkeit von steuer- und abgabenfreien Einmalzahlungen gewarnt. "Viele Unternehmen würden ihren Mitarbeitern sicherlich eine Einmalzahlung, egal in welcher Höhe, ermöglichen, aber sie können es nicht, weil die massiv gestiegenen Energiekosten ihnen jede Luft zum Atmen nehmen", sagte Dulger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag).

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Bundeskanzler Olaf Scholz und zuletzt Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatten wiederholt an die Unternehmen appelliert, ihren Beschäftigten die vorgesehenen Inflationsprämien von bis zu 3.000 Euro zu gewähren. Arbeitgeberchef Dulger begrüßte grundsätzlich die Möglichkeit steuer- und abgabenfreier Einmalzahlungen als Ersatz für Tariferhöhungen. "Die Beschäftigten bekommen schnell zusätzliches Geld, für die Arbeitgeber entstehen langfristig keine höheren Kosten."

Von den Gewerkschaften war der Vorschlag ebenfalls positiv aufgenommen worden. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann sprach sich aber dafür aus, die Inflationsprämien an Angestellte für Unternehmen verpflichtend zu machen. Nur so könne sichergestellt werden, dass alle Beschäftigten das Geld bekämen, sagte der Gewerkschafter vergangene Woche dem NDR.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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