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Kfz-Versicherungen vergleichen und Geld sparen

Ein Wechsel kann sich lohnen  

Kfz-Versicherungen vergleichen und Geld sparen

23.10.2014, 10:36 Uhr | AFP, t-online.de

Kfz-Versicherungen vergleichen und Geld sparen. Viele Fahrzeughalter zahlen zu viel. Ein Vergleich kann sich lohnen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Fahrzeughalter zahlen zu viel. Ein Vergleich kann sich lohnen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Kündigungssaison für die Kfz-Versicherung läuft: Wer im Januar zu einem neuen Anbieter wechseln will, muss bis Ende November bei seinem alten Versicherer kündigen. Eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, dass Autobesitzer mit der Wahl des richtigen Versicherungsanbieters viel Geld sparen können.

Warum lohnt sich jetzt ein Blick auf Angebote anderer Versicherer?

Besonders zum Ende der Wechselsaison, also im November, kann sich ein Preisvergleich für Autofahrer lohnen. Kurz vor Ablauf der Kündigungsfrist für einjährige Autoversicherungen sinken die Preise. Vor allem Internetanbieter locken Kunden mit knapp kalkulierten Angeboten. 2015 können Verbraucher laut Stiftung Warentest insgesamt 100 Euro und mehr sparen. Dieses Jahr fällt der 30. November auf einen Sonntag. Wechselwillige sollten deshalb sichergehen, dass die Kündigung am 28. November beim Versicherer eingeht.

Wie hoch sind die jährlichen Kosten für die Autoversicherung?

Die Höhe der Versicherungsbeiträge richtet sich zunächst nach der sogenannten Schadenfreiheitsklasse. Je länger ein Autofahrer unfallfrei fährt, desto höher ist die Klasse und desto günstiger sind die Beiträge. Jeder Unfall, für den die Versicherung zahlt, lässt die Prämienzahlungen aber wieder steigen. Wer schon eine hohe Schadenfreiheitsklasse hat, für den empfiehlt sich ein Rabattschutz. Damit können Autofahrer ihre Einstufung trotz eines Unfalls behalten. Der Rabattschutz ist allerdings ein kostenpflichtiges Extra.

Welche Faktoren neben der Schadenfreiheit bestimmen die Beitragshöhe?

Der Typ des Autos und der Wohnort des Halters. Jährlich ordnet die Versicherungswirtschaft die Autos neu in Klassen ein: Je häufiger und gravierender Unfälle mit dem Wagen eines Typs, umso höher die sogenannte Typklasse und damit auch die anfallende Beitragshöhe. Auf dem Land passieren seltener Unfälle, deshalb können Versicherer dort mit niedrigeren Beiträgen auskommen.

Welche Police ist nötig: Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko?

Die Haftpflichtversicherung ist vorgeschrieben. Sie deckt Schäden an fremden Autos oder Personen. Freiwillige Kaskoversicherungen kommen für viele Beschädigungen am eigenen Auto auf. Stürme, Hagel, Unfälle mit Haarwild oder Diebstahl werden von der Teilkasko abgedeckt. Noch umfangreicher ist der Schutz einer Vollkasko-Police. Diese umfasst auch Schäden durch selbstverursachte Unfälle oder Vandalismus. Daher kann eine solche Versicherung für besonders teure Autos sinnvoll sein. Um keinen zu hohen Beitrag zahlen zu müssen, empfiehlt sich eine Selbstbeteiligung für den Schadensfall.

Wie hoch sollte die Risikoabdeckung der Police sein?

Autobesitzer sollten nicht nur die jährliche Beitragshöhe vergleichen, sondern auch auf einen guten Versicherungsschutz achten. Für die Haftpflicht empfehlen der Bund der Versicherten (BdV) und die Verbraucherzentrale NRW eine Deckungssumme von mindestens 100 Millionen Euro. Außerdem gibt es sinnvolle Ergänzungen: So sichert beispielsweise eine "Mallorca-Police" Mietwagen im Auslandsurlaub zu deutschen Konditionen ab. Eine Wildschadenklausel soll Schäden durch den Zusammenstoß mit Tieren jeder Art ersetzen. Schäden am Neuwagen sollten mindestens bis zu sechs Monate nach Erstzulassung zum Neuwert ersetzt werden.

Auf welche angebotenen Sonderleistungen kann der Kunde verzichten?

Die Insassenunfallversicherung ist überflüssig. Insassen sind bereits über die Haftpflichtversicherung abgesichert. Fahrer-Unfallversicherungen gelten nur für die Zeit hinterm Steuer - sinnvoller sind eine Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherung. Keinen Extra-Beitrag sollten Kunden für die Versicherung von Sonderausstattung wie fest eingebaute Navigationsgeräte zahlen. Die Geräte sollten laut BdV bis mindestens 3000 Euro mitversichert sein. Versicherer bieten per Schutzbrief auch Hilfe bei Pannen und Unfällen - Mitglieder von Automobilclubs bekommen die Leistung aber meist umfassender.

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