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Kampf gegen Hausstaubmilben: Wie Allergiker ihr Zuhause staubfreier gestalten

Kampf gegen Hausstaubmilben  

Wie Allergiker ihr Zuhause staubfreier gestalten

11.10.2019, 11:24 Uhr | dpa

Kampf gegen Hausstaubmilben: Wie Allergiker ihr Zuhause staubfreier gestalten. Allergiker sollten die Matratze nach dem Schlafen auslüften und morgens nicht gleich das Bett machen.

Allergiker sollten die Matratze nach dem Schlafen auslüften und morgens nicht gleich das Bett machen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn/Illustration. (Quelle: dpa)

Mönchengladbach (dpa/tmn) - Hausstaubmilben lieben Feuchtigkeit und Wärme. Sobald die Heizsaison beginnt, sterben in der Regel aber viele Tiere. Denn dann sinkt die Raumluftfeuchte meist rapide ab. Darauf weist der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin.

Was gut klingt, ist für Allergiker ein Problem: Denn meist zerfallen dann Körper und Kot der Milben. Dadurch werden Allergene in großen Mengen freigesetzt und immer wieder aufgewirbelt.

Belastung steigt

So steigt die Belastung für Hausstaubmilben-Allergiker in den Wintermonaten oft stark an. Was können Betroffene tun - und welche Rolle spielt dabei ihre Inneneinrichtung? Der DAAB gibt Tipps:

Das Bettgestell sollte luftig und offen gestaltet sein - eher ungeeignet sind da etwa Boxspringbett oder Schlafsofa. Denn die Matratze sollte nach dem Schlafen möglichst schnell auslüften und wieder abkühlen. Deshalb sollte man auch besser keine Tagesdecke verwenden und das Bett nicht sofort machen.

Gut lüften

Wichtig ist zudem: Das Schlafzimmer regelmäßig gut durchzulüften. Und den Raum nicht zu warm heizen - Temperaturen über 20 Grad fördern den Milbenbefall. Die relative Luftfeuchtigkeit, die man mit einem Hygrometer messen kann, sollte 60 Prozent nicht übersteigen.

Glatte Böden lassen sich leichter reinigen als Teppiche - sie kann man nebelfeucht wischen. Idealerweise saugen und wischen Allergiker Böden jeden zweiten oder dritten Tag. Eine Fußbodenheizung kann zusätzlich die Raumfeuchte reduzieren.

Überzüge für Bettzeug helfen

Auf Staubfänger wie Polster, Stoffgardinen, Kuscheltiere, aber auch offene Regale sollten Betroffene besser verzichten. Bettzeug und Laken kann man mit allergendichten Überzügen versehen - sogenannten Encasing. Zudem kann man äußere Kissen- und Deckenbezüge verwenden.

Das äußere Bettzeug sollte man idealerweise wöchentlich wechseln. Auch das eigentliche Kopfkissen und die Bettdecke sollte man regelmäßig waschen - mindestens bei 60 Grad alle drei Monate.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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