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Aggressivere HIV-Variante in Europa entdeckt

Von dpa
03.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Langzeitstudie: Britische Forscher haben eine neue HIV-Variante identifiziert.
Langzeitstudie: Britische Forscher haben eine neue HIV-Variante identifiziert. (Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa-bilder)
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Eine HIV-Infektion ist nicht zu unterschĂ€tzen: Sie beschĂ€digt Zellen und kann sogar zu AIDS fĂŒhren. N

In einer Langzeitstudie haben Forscher eine bislang unbekannte, wohl ansteckendere Variante des HI-Virus in den Niederlanden entdeckt. Die sogenannte VB-Variante von HIV-1 weise eine etwa 3,5 bis 5,5 mal höhere Viruslast auf, sei leichter ĂŒbertragbar und habe das Potenzial, grĂ¶ĂŸere SchĂ€den am Immunsystem anzurichten, schreiben die Wissenschaftler der britischen UniversitĂ€t Oxford im Fachjournal "Science". Zwei deutsche Experten sehen aber nicht die Gefahr einer schnellen Ausbreitung der neuen Variante.

Was, wenn man bereits mit HIV infiziert ist?

FĂŒr Infizierte in Behandlung besteht der Studie zufolge wohl keine grĂ¶ĂŸere Gefahr: Nach Beginn der Behandlungen hatten die VB-Patienten demnach Ă€hnliche VerlĂ€ufe wie andere Patienten. Die Ergebnisse machten es umso wichtiger, dass Menschen mit einem gewissen HIV-Risiko Zugang zu regelmĂ€ĂŸigen Tests haben, um frĂŒhzeitige Diagnosen und Behandlungen zu ermöglichen, hieß es.

"Das begrenzt die Zeit, in der HIV das Immunsystem schÀdigen und die Gesundheit gefÀhrden kann", sagt einer der beteiligten Forscher aus Oxford, Christophe Fraser, einer Mitteilung zufolge.

So wurde die neue Variante gefunden

Die VB-Variante wurde als erstes in einem langfristig angelegten Monitoring-Projekt namens Beehive entdeckt, das Proben aus Europa und Uganda sammelt und analysiert. Dabei fielen 17 FĂ€lle der Variante auf, 15 davon aus den Niederlanden.

In Tests von weiteren Tausenden in den Niederlanden getesteten Patienten fand man 92 weitere Infizierte mit der VB-Variante. Diese soll sich wÀhrend der 1980er und 90er Jahre in dem Land verbreitet haben. Seit etwa 2010 soll sich die Verbreitung den Forschern zufolge jedoch wieder verlangsamt haben.

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Wird die HIV-Epidemie wieder schlimmer?

Die Studie sei "ein weiteres PuzzlestĂŒck fĂŒr unser VerstĂ€ndnis der Evolution von HIV", berichtet der Virologe Maximilian MĂŒnchoff von der Ludwig-Maximilian-UniversitĂ€t MĂŒnchen. Der Experte macht sich jedoch wenig Sorgen darum, dass die Variante der HIV-Epidemie neuen Schwung verleihen könnte. "Die Effekte sind zwar statistisch signifikant, aber im großen epidemiologischen Kontext eher nebensĂ€chlich."

Dass die Epidemie keinen Aufschwung erleben wird, sehe man auch daran, dass die Variante schon seit Jahrzehnten zirkuliere, ohne andere Varianten verdrĂ€ngt zu haben. FĂŒr behandelte Patienten sei ohnehin die Therapie und ein gesunder Lebensstil entscheidender als die virologischen Faktoren.

Der Virologe Hans-Georg KrĂ€usslich von der UniversitĂ€t Heidelberg rechnet auch nicht damit, dass die entdeckte Variante zu einem schnelleren Verlauf der HIV-Infektion hin zu einer Aids-Erkrankung fĂŒhren wird und sagte: "Angesichts des langen Zeitraums und der recht geringen Zahl spricht nichts fĂŒr eine rasche Ausbreitung."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Astrid Clasen
EuropaNiederlande

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