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Gefahr wegen ausbleibender Grippewelle

Von dpa
Aktualisiert am 12.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Noch immer keine Grippewelle: Welche Folgen kann das haben?
Noch immer keine Grippewelle: Welche Folgen kann das haben? (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa-bilder)
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Deutschland ist bisher von einer Grippewelle verschont geblieben. Die stark abgeschwächte Influenza-Verbreitung in Zeiten der Corona-Pandemie könnte allerdings einige negative Folgen nach sich ziehen.

Die Grippe-Verbreitung in Deutschland bleibt in der zweiten Saison in Folge stark unterdurchschnittlich. Seit Anfang Oktober 2021 sind weniger als 5.000 im Labor best√§tigte F√§lle gemeldet worden, wie aus dem Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Robert Koch-Institut (RKI) von Mittwochnachmittag hervorgeht. "Im Vergleich mit den letzten f√ľnf vorpandemischen Saisons sind diese Werte weiterhin sehr niedrig." Vor einem Jahr seien allerdings sogar nur knapp 500 F√§lle erfasst worden.


Erk√§ltungstipps: So √ľberstehen Sie die Grippezeit

Zwei M√§nner geben sich die Hand: Vermeiden Sie Kontakt auch bei der Begr√ľ√üung.
Jemand wäscht sich die Hände: Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände.
+8

Andere Länder berichten von starker Grippewelle

Hinweise auf eine erneut ausbleibende Grippewelle hatten zuvor bereits Krankenkassen ge√§u√üert. Es gibt allerdings mit Luxemburg, D√§nemark und Bulgarien andere europ√§ische L√§nder, die laut EU-Gesundheitsbeh√∂rde ECDC derzeit ‚Äď neueste Angaben sind von Ende M√§rz ‚Äď von einer hohen beziehungsweise sehr hohen Intensit√§t der Grippe-Verbreitung berichten.

Auch in Deutschland hätten die Fallzahlen in den vergangenen vier Wochen stark zugenommen, heißt es im AGI-Bericht. Angesichts einer unbekannten Zahl an Tests können die Autoren aber nicht sicher einschätzen, ob der Anstieg eine tatsächliche Zunahme zirkulierender Grippeviren bedeutet oder nicht.

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Diese Prognose gibt das RKI

"Ob sich doch noch eine richtige Grippewelle entwickeln kann, k√∂nnen wir nicht sagen. Die Wahrscheinlichkeit einer deutlich steigenden Influenza-Aktivit√§t in den kommenden Wochen verringert sich, je weiter das Fr√ľhjahr voranschreitet", teilte eine RKI-Sprecherin auf Anfrage mit.

Eine weiter d√§mpfende Rolle spielten voraussichtlich auch die baldigen Osterferien ‚Äď bei Influenza seien Kinder sonst immer besonders fr√ľh betroffen.

Warum blieb die Grippewelle bisher aus?

Als Hauptgr√ľnde f√ľr die stark gebremste Influenza-Verbreitung gelten Corona-Ma√ünahmen und Reisebeschr√§nkungen seit Beginn der Pandemie. Dies ist nicht nur in Deutschland beobachtet worden.

Eine Folge: Die Vielfalt an nachgewiesenen Grippeviren hat sich in der Zeit stark verringert, wie Forscher um Vijaykrishna Dhanasekaran von der University of Hongkong vor einigen Tagen im Fachblatt "Nature Communications" berichteten. Die sogenannte Influenza B/Yamagata-Linie scheine sogar seit Mitte 2020 ausgestorben zu sein.

Diese Folgen könnten auftreten

Die Autoren √§u√üern eine Reihe von Sorgen: Sie erwarten wegen der ausgebliebenen Grippewellen eine verringerte Immunit√§t in der Bev√∂lkerung und sehen ein Risiko schwererer k√ľnftiger Epidemien.

Besonders problematisch k√∂nnte dies demnach f√ľr Kinder sein, die nun ihre ersten pr√§genden Grippeinfektionen verpassten.

Universalimpfstoffe könnten Lösung bringen

Herausforderungen sieht die Gruppe auch bei der jedes Jahr n√∂tigen Anpassung der Grippe-Impfstoffe: Die Vorhersage, welche Viren im Winter zirkulieren werden und daher ber√ľcksichtigt sein sollten, wird l√§ngere Zeit vor der Grippesaison getroffen. Dabei st√ľtzen sich Experten normalerweise auf Erfahrungen aus dem Winter auf der S√ľdhalbkugel. Weil sich Influenzaviren zwischenzeitlich aber noch einmal stark ver√§ndern k√∂nnen, f√§llt der Impfschutz nicht jedes Jahr sehr gut aus. Durch die nun ausgebliebenen Wellen drohen passgenaue Impfstoffe ein noch schwierigeres Unterfangen zu werden.

Die Ungewissheit bei dem Thema biete einen weiteren Anreiz, rasch sogenannte Universalimpfstoffe weiterzuentwickeln, die im Vergleich zu den bisherigen Vakzinen einen breiteren Schutz vermitteln k√∂nnten, schreibt das Team. F√ľr denkbar h√§lt es dabei den Einsatz der mRNA-Technologie, die die Firmen Pfizer/Biontech und Moderna f√ľr Covid-19-Impfstoffe nutzten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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