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Erste Corona-Regel wird auf der Urlaubsinsel abgeschafft

Von t-online, dpa, NoS, jb, sah, cch, sms, mab, ron, sje, mra, msc, nsa

Aktualisiert am 10.02.2022Lesedauer: 38 Min.
Maskenpflicht: Im Freien mĂŒssen Urlauber auf Mallorca keine Maske mehr tragen.
Maskenpflicht: Im Freien mĂŒssen Urlauber auf Mallorca keine Maske mehr tragen. (Quelle: triocean/getty-images-bilder)
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Auf Mallorca und auch auf dem spanischen Festland mĂŒssen im Freien keine Masken mehr getragen werden. Die Pflicht, die seit dem 24. Dezember galt, wurde abgeschafft.

Das Wichtigste im Überblick


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  • Klima Mallorca
  • Infobox Mallorca

Mallorca-News

++ Keine Maskenpflicht im Freien mehr (10.02.2022) ++

Die spanische Zentralregierung hat die Maskenpflicht im Freien wieder abgeschafft. Das berichtet die "Mallorca Zeitung". Seit 10. Februar 2022 mĂŒssen damit Passanten auf den Straßen der Baleareninsel keine Maske mehr tragen.

Die Maskenpflicht im Freien hatte seit Weihnachten gegolten. Ziel war eigentlich, damit die Omikron-Welle zu stoppen; die Inzidenzen erreichten aber dennoch hohe Werte. Auch schon im Juli 2021 war eine Maske im Freien in Spanien eine Zeit lang Pflicht gewesen.

++ Neues Limit fĂŒr Kreuzfahrtschiffe auf Mallorca (21.12.2021) ++

Bereits ab Januar 2022 sollen auf Mallorca weniger Kreuzfahrtschiffe anlegen dĂŒrfen. Die GrĂŒnde sind nicht etwa ein Platzmangel oder dass es technische Probleme gĂ€be. Vielmehr verursachen die Riesendampfer Abgase und LĂ€rm. Zudem ĂŒberfĂŒllen die Touristen, die die Kreuzfahrtschiffe mitbringen, die kleinen Ortschaften auf der Balearen-Insel. Das belastet sowohl die Anwohner als auch die Umwelt.

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Aus diesem Grund hat die Balearen-Regierung zusammen mit Vertretern der Reedereien und der internationale Vereinigung der Kreuzfahrtreedereien CLIA ein Limit fĂŒr Kreuzfahrtschiffe fĂŒr Mallorca festgelegt, wie die Mallorca-Zeitung berichtet. Das bedeutet, dass ab dem 1. Januar 2022 nur noch drei grĂ¶ĂŸere Kreuzfahrtschiffe pro Tag auf der Balearen-Insel anlegen dĂŒrfen. FĂŒr 20 Tage im Jahr gelte eine Ausnahme, an denen maximal vier Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Mallorca anlegen können. Die Obergrenze gilt zunĂ€chst fĂŒr fĂŒnf Jahre.

ZusĂ€tzlich zu der Obergrenze gilt kĂŒnftig auch ein Limit fĂŒr Kreuzfahrttouristen: Es dĂŒrfen tĂ€glich maximal 8.500 von ihnen im Hafen von Palma sein.

++ 3G-Regelung in Bars und Cafés gilt nun doch nicht (06.12.2021) ++

Am Sonntag staunten die GĂ€ste in Bars und CafĂ©s der Urlaubsinsel nicht schlecht, als sie am Eingang nun doch kein Covid-Zertifikat vorzeigen mussten. Denn einen Tag zuvor waren auf Mallorca und den Nachbarinseln die verschĂ€rften 3G-Regelungen fĂŒr die Gastronomie in Kraft getreten. Diese schlossen mit ein, dass die Betreiber ihre GĂ€ste auf das Covid-19-Zertifikat kontrollieren mussten.

Wie die Zeitung "Diario de Mallorca" berichtet, hat die Balearen-Regierung nun entschieden, dass Lokale von dieser Regelung ausgenommen seien – selbst wenn sie Essen servieren und eine KapazitĂ€t von ĂŒber 50 Personen haben. Einen Grund fĂŒr ihre neuerliche Entscheidung gab das Gesundheitsministerium nicht an.

Die 3G-Regelung gilt seit Samstag und soll verhindern, dass auf den Balearen Ungeimpfte ohne Test Zutritt in grĂ¶ĂŸere Restaurants haben. ZusĂ€tzlich wird der Covid-Pass auch im Nachtleben und in Senioren- und Pflegeheimen zur Zugangsvoraussetzung.

++ Erster Fall von Omikron-Mutation auf Mallorca (02.12.2021) ++

Auch auf der bei Deutschen beliebten Urlaubsinsel Mallorca ist ein erster Fall der neuen Virusvariante Omikron nachgewiesen worden. Die Mutation des Coronavirus sei bei einer 20-jĂ€hrigen Schweizerin festgestellt worden, die von SĂŒdafrika ĂŒber Frankfurt am Main auf die Insel gereist sei, berichtete die "Mallorca-Zeitung" am Donnerstag.

In Deutschland sei ein Corona-Test der vollstĂ€ndig geimpften Reisenden noch negativ ausgefallen, bei einem weiteren Test auf Mallorca dann aber positiv. Mit ihrem Begleiter, dessen Test negativ gewesen sei, mĂŒsse die Frau nun zwei Wochen in QuarantĂ€ne. Auf dem spanischen Festland waren schon in den vergangenen Tagen zuvor mehrere Omikron-FĂ€lle registriert worden.

Die Corona-Zahlen sind in Mallorca wie im Rest des Landes mit einer Impfquote von fast 80 Prozent angestiegen, jedoch nicht so stark wie etwa in Deutschland. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt auf der Insel derzeit bei 140. Um der Entwicklung entgegenzuwirken, soll auf Mallorca nach dem Willen der Regionalregierung kĂŒnftig die Vorlage eines Corona-Passes (3G-Regel) beim Betreten von Kneipen, Restaurants, Fitnessstudios und anderen InnenrĂ€umen mit einer KapazitĂ€t von mehr als 50 Personen Pflicht werden. Eine Entscheidung der Justiz zu dem Vorhaben stand aber noch aus.

++ Hier gilt bald die 3G-Regelung auf Mallorca (29.11.2021) ++

In Deutschland gilt in vielen Restaurants, auf einigen WeihnachtsmĂ€rkten oder sogar in GeschĂ€ften die 2G-Regel. Obwohl die Corona-Zahlen in Spanien deutlich niedriger sind, will Mallorca kĂŒnftig in einigen Bereichen zumindest die 3G-Regel einfĂŒhren. Dann haben nur noch Geimpfte, Genesene oder negativ-Getestete Zutritt.

Wie die Mallorca Zeitung berichtet, könnte die 3G-Regel kĂŒnftig in Bars, Restaurants und Fitnessstudios sowie Ă€hnlichen AktivitĂ€ten in InnenrĂ€umen zum Einsatz kommen. Wie Regierungssprecher Iago Negueruela bei einer Pressekonferenz erklĂ€rte, werde je nach Corona-Risikostufe die 3G-Regelung auf mehr oder weniger Branchen ausgeweitet.

In der Warnstufe 1, in der sich derzeit Mallorca, Ibiza und Formentera befinden, soll die 3G-Regelung in Restaurants mit einer KapazitĂ€t im Innenraum von mehr als 50 Personen sowie in allen ĂŒbrigen Etablissements des Nachtlebens, unabhĂ€ngig von ihrer GrĂ¶ĂŸe, gelten. Bei Stufe 2 wird die Regel auf UnterkĂŒnfte wie Hostels oder Herbergen ausgeweitet, in denen sich mehrere Menschen aus unterschiedlichen Haushalten Zimmer teilen. In Stufe 3 wird die Regel auf Fitnessstudios, Kinos, Zirkuszelte und Tanzschulen ausgeweitet.

++ Erster Schnee auf Mallorca in diesem Winter (25.11.2021) ++

Fast pĂŒnktlich zum ersten Advent fiel am Donnerstagmorgen ein wenig Schnee auf den Puig Major. Das berichtet die "Mallorca Zeitung". Die höchste Erhebung auf der Urlaubsinsel wird zwar regelmĂ€ĂŸig ĂŒberzuckert, doch fĂŒr Einheimische und Touristen ist es immer wieder ein Ereignis besonderer Art. Laut der Zeitung seien ganz oben in der Serra de Tramuntana die Temperaturen am Morgen eisig gewesen.

Kommt jetzt der große Wintereinbruch fĂŒr ganz Mallorca? Wohl kaum. Obwohl das Wetter alles andere als sonnig und warm ist. Denn seit mehreren Wochen regnet es immer wieder, dazu gibt es Gewitter und kompakte Wolkenfelder. In den nĂ€chsten Tagen erreichen die Temperaturen aber wieder Höchstwerte um die 16 Grad Celsius. Und: Mit Beginn der nĂ€chsten Woche soll es wieder sonniger werden.

++ Ärzte auf Mallorca warnen vor KrĂ€tze-Epidemie (19.11.2021) ++

Erst Corona und jetzt auch noch KrÀtze: Laut der "Mallorca Zeitung" warnen Dermatologen auf der Urlaubsinsel vor einer Ausbreitung der ansteckenden Hauterkrankung. In einem Interview mit der Tageszeitung "Diario de Mallorca" sagte Vicenc Rocamora, Chefdermatologe am Kreiskrankenhaus Manaco: "Wir haben keine vereinzelten KrÀtze-Infektionsherde, es ist eine Epidemie."

Bei einer Infektion mit KrĂ€tze legen Milben Eier und Kot unter der Haut ab – die Folgen sind Blasen, Krusten und Schuppen, begleitet von einem teils unertrĂ€glichen Juckreiz. Wie die "Mallorca Zeitung" weiter schreibt, verbreite sich die Hautkrankheit vor allem im Osten der Urlaubsinsel. Besonders in Schulen trete die KrĂ€tze auf: "Hier wissen wir mittlerweile von drei, vier oder sogar sechs FĂ€llen pro Klasse." Auch in der Hauptstadt Palma hĂ€uften sich die FĂ€lle.

Ob und wie viele Mallorca-Urlauber schon zu den KrĂ€tze-Infizierten zĂ€hlen, ist bislang nicht bekannt. Denn die Krankheit macht sich erst mit einiger Zeitverzögerung bemerkbar: Zwei bis fĂŒnf Wochen kann es dauern, bis die Haut allergisch auf die Milben reagiert.

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++ Mallorca verkauft Luft in Dosen (12.11.2021) ++

Im Flughafen Son Sant Joan in Palma de Mallorca gibt es einen Automaten, in dem sich Dosen gefĂŒllt mit Mallorca-Luft befinden. Die Idee: Urlauber können sie sich als Andenken mitnehmen. Eine Dose der Marke Shaire kostet 3,50 Euro und ist laut "Mallorca Zeitung" jeweils mit verschiedenen SehenswĂŒrdigkeiten wie der Kathedrale La Seu oder dem Lochfelsen Sa Foradada bedruckt.

Laut der mallorquinischen Marketingfirma Coent, die hinter den kuriosen Souvenirs steckt, beinhalten die Dosen je nach SehenswĂŒrdigkeit auch unterschiedliche Inhaltsstoffe. So soll die Dose "Palma" etwa "20 Prozent einer Nacht in Palma und 30 Prozent paradiesisches Ambiente" enthalten.

++ Mallorca weiterhin von Wirbelsturm bedroht (11.11.2021) ++

Seit einigen Tagen wĂŒtet auf der Baleareninsel ein heftiges Sturmtief namens Blas. Daher hatte der spanische Wetterdienst vor zwei Tagen (9.11.2021) insbesondere fĂŒr die KĂŒsten die Warnstufe Orange ausgerufen. Doch noch immer hat sich die Lage nicht entspannt, wie die "Mallorca Zeitung" berichtet. Aufgrund starker RegenfĂ€lle liefen zahlreiche HĂ€user beispielsweise in SĂłller und Fornalutx mit Wasser voll.

In ArtĂ  sowie Cala Ratjada solle sich die Lage inzwischen etwas beruhigt haben, so das Portal. Allerdings sollen dort weiterhin Gewitter aufziehen. Auch weitere Schauer werden erwartet.

Trotz der sich in einigen Regionen beruhigenden Wetterlage bleibt bis einschließlich morgen, Freitag den 12.11.2021, die Warnstufe Orange fĂŒr die Tramuntana bestehen. Es werden starke RegenfĂ€lle mit bis zu 100 Litern erwartet. FĂŒr den restlichen Teil der Insel gilt die Warnstufe Gelb.

++ Tomatengroße Hagelkörner – Urlaubsinsel plötzlich ganz in Weiß (5.11.2021) ++

Teile Mallorcas sind von einem heftigen Hagelsturm kurzzeitig in eine weiße Winterlandschaft verwandelt worden. Hagelkörner, die teilweise so groß wie Tomaten waren, bildeten in Cala Ratjada und Son Servera an der OstkĂŒste der Insel eine bis zu dreißig Zentimeter dicke, weiße Schicht.

Lange hielt sich die weiße Pracht jedoch nicht. Heftiger Regen und Temperaturen um die 14 Grad ließen die aufgetĂŒrmten Hagelmassen am Donnerstag schnell schmelzen, wie die "Mallorca Zeitung" schrieb. Am Leuchtturm von Capdepera seien binnen zehn Minuten 20 Liter Wasser pro Quadratmeter gemessen worden.

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Auch fĂŒr Freitag und die kommenden Tage wird mit viel Regen, starken Sturmböen und hohem Wellengang gerechnet. Es gab sogar Warnungen vor einem sogenannten Medicane, einem Sturmtief Ă€hnlich wie ein Hurrikan in den Tropen, nur im Mittelmeer. Die StĂŒrme ĂŒber dem Mittelmeer sind nach Angaben von Experten durch den Klimawandel hĂ€ufiger und heftiger geworden. Erst ab kommenden Mittwoch könnten die Temperaturen wieder auf 20 Grad steigen.

++ Aktion: Gutschein geschenkt (31.10.2021) ++

Ab Dienstag (2. November) können sowohl Einheimische als auch Touristen in Palma 20 Euro beim Einkaufen sparen – wenn sie zuvor einen entsprechenden Gutschein herunterladen. Laut "Mallorca Zeitung" stecke hinter der Aktion die stĂ€dtische Initiative PalmaActiva. Der Gutschein, der ab Dienstag auf deren Internetseite zum Download bereitsteht, könne in einem der mehr als 140 GeschĂ€fte in der Inselhauptstadt vorgelegt werden.

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Wie die Zeitung weiter schreibt, mĂŒssen Interessierte dafĂŒr weder in Palma noch anderswo auf der Insel gemeldet sein. Zwei Bedingungen gibt es allerdings: Die 20-Euro-Gutscheine mĂŒssen innerhalb von fĂŒnf Tagen eingelöst werden. Der Mindestbestellwert betrage 35 Euro. Insgesamt 25.000 Coupons werden zum Download angeboten.

++ Balearen-Regierung will weniger Kreuzfahrtschiffe (31.10.2021) ++

Die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe, die gleichzeitig im Hafen der Hauptstadt Palma festmachen, soll begrenzt werden. Laut dem "Mallorca-Magazin" fordert das neben einer Anti-Kreuzfahrt-Initiative und mehreren Parteien nun auch die Balearen-Regierung.

Ziel sei, die LuftqualitĂ€t in der Hafenbucht zu verbessern und die Belastung fĂŒr Umwelt und Gesundheit zu verringern. Unklar sei aber, wo die Obergrenze gezogen werden soll. Im GesprĂ€ch seien zwei bis vier Kreuzfahrtriesen pro Tag. Derzeit liegen bis zu sechs Schiffe gleichzeitig im Hafen.

Info
Laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) stĂ¶ĂŸt ein Kreuzfahrtschiff pro Tag so viel CO2 aus wie fast 84.000 Autos und so viel Stickoxide wie etwa 421.00 Autos.

Allerdings darf nicht die Inselregierung, sondern nur das spanische Verkehrsministerium die Hafenverwaltung in Palma anweisen, die Zahl der Schiffe zu beschrÀnken. Aber: Die Balearen-Regierung könne Madrid auffordern, die Bucht von Palma zur Emissionsschutzzone zu erklÀren.

++ Peer Kusmagk zieht mit Familie nach Mallorca (30.10.2021) ++

Der aus vielen TV-Formaten bekannte Schauspieler und Moderator Peer Kusmagk (46) zieht mit seiner Frau, der Profisurferin Janni Hönscheidt (31), und ihren drei Kindern nach Mallorca.

Laut "Mallorca Zeitung" hat der Entertainer genug vom Reisen und sieht auf der Lieblingsinsel der Deutschen einen optimalen Platz fĂŒr sich und seine Familie. Das sonnige Klima, die NĂ€he zu Deutschland und die unberĂŒhrte Natur seien fĂŒr das Paar GrĂŒnde, warum Mallorca fĂŒr sie zum Leben "der schönste Ort der Welt" sei.

Als weiteren Grund nennt er das einschneidende Erlebnis der Geburt seines dritten Kindes in diesem Sommer. Im Juli 2021 mussten seine Frau und der neugeborene Sohn Merlin tagelang auf der Intensivstation behandelt werden.

Dies sei Anlass gewesen, ihren lang gehegten Wunsch, ein Leben am Meer zu fĂŒhren, jetzt umzusetzen.

Seinen Lebensunterhalt bestreitet Kusmagk neben der Schauspielerei seit Kurzem auch als Online-Lifecoach.

++ Mallorca lockert Corona-Regeln (26.10.2021) ++

Die BeschrÀnkung der GÀstezahl von 75 Prozent in der Gastronomie ist auf Mallorca und den Nachbarinseln ab diesem Dienstag aufgehoben. Das teilte der Sprecher der Balearen-Regierung und Tourismusminister Iago Negueruela laut der "Mallorca Zeitung" mit. Damit können Wirte nun wieder so viele GÀste empfangen, wie ihre jeweilige Lizenz zulÀsst.

Allerdings bleibt es bei dem Rauchverbot auf den AußenbewirtungsflĂ€chen. Zudem darf im Gehen nicht geraucht werden und auch auf der Straße ist das Rauchen verboten, "wenn der Mindestabstand von zwei Metern nicht beibehalten werden kann", heißt es in der Zeitung.

++ Mallorca kĂ€mpft mit MĂŒllbergen (22.10.2021) ++

Auf den Straßen von Mallorca hĂ€uft sich der Abfall. Grund ist ein fĂŒnftĂ€giger Streik der MĂŒllabfuhren in 49 der 53 mallorquinischen Gemeinden. Dieser ist zwar seit dem vergangenen Dienstag offiziell beendet, die Reinigungsfirmen sind also inzwischen wieder im Einsatz. Dennoch lĂ€uft die Entsorgung lĂ€ngst nicht im erforderlichen Umfang.

Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, hatte ein GewerkschaftsfĂŒhrer die Mitarbeiter der zustĂ€ndigen Entsorgungsunternehmen dazu aufgerufen, den angehĂ€uften MĂŒll nicht sofort zu entfernen. Vielerorts verfaule der Abfall der Streiktage darum weiter auf der Straße und vor den MĂŒllcontainern, es wĂŒrden immer mehr Ratten gesichtet.

In der bei Touristen beliebten Gemeinde SantanyĂ­ etwa herrsche darum laut der BĂŒrgermeisterin bei den Anwohnern "Sorge und Wut". In der benachbarten Gemeinde Felanitx befĂŒrchteten einige Restaurants, aus hygienischen GrĂŒnden vorĂŒbergehen schließen zu mĂŒssen, sollte der MĂŒll weiterhin liegen bleiben.

++ Palma de Mallorca soll dichter und grĂŒner werden (18.10.2021) ++

Die Hauptstadt von Mallorca soll dichter werden. Bis 2040 soll es in Palma 40 bis 60 Wohnungen pro Hektar geben. Die bebaute FlĂ€che der Stadt soll gleichzeitig um knapp 270 Hektar vergrĂ¶ĂŸert werden. Das geht aus dem neuen Raumordnungsplan (Plan General de OrdenaciĂłn UrbanĂ­stica) hervor, den die Stadt laut Bericht der "Mallorca Zeitung" kĂŒrzlich vorgestellt hat.

Der Plan soll der immer weiter wachsenden Einwohnerzahl von Palma gerecht werden: Bis 2040 wird sich diese von derzeit rund 450.000 auf 520.000 Einwohner erhöhen, so die Prognose der Stadt.

Gleichzeitig soll Palma aber auch grĂŒner werden. 2,3 Millionen Quadratmeter neue GrĂŒnflĂ€chen sollen entstehen. So soll es kĂŒnftig insgesamt 5,2 Millionen Quadratmeter davon geben. Auch die Bereiche fĂŒr FußgĂ€nger und Radfahrer sollen vergrĂ¶ĂŸert, der Autoverkehr aber reduziert werden.

++ Trotz Disco-Öffnung: Sitzparty-Alarm in Mallorcas Klubs (08.10.2021) ++

It's Partytime again! Seit Freitag darf in Diskotheken und Klubs der Baleareninsel wieder getanzt werden. Aber fĂŒr Mallorca-Urlauber wird es trotzdem nicht so leicht, eine TanzflĂ€che zu finden. Der Grund: Laut der "Mallorca Zeitung" haben sich viele Klub- und Discobetreiber gegen eine Wiedereröffnung ihrer Partylocations entschieden. Die Inhaber Ă€chzen unter den weiterhin hohen Corona-Auflagen. Zudem sei die Saison auf der Urlaubsinsel fast vorbei. Kurzum: Es ist fĂŒr die meisten unrentabel.

Zwar öffnet die bekannte Partyhochburg "Bierkönig" an der Playa de Palma, doch auch hier will man erst einmal Vorsicht walten lassen. Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, heißt es auf der Internetseite der Diskothek, dass alle leider weiter an ihren Tischen sitzen bleiben mĂŒssen. "Die gute Nachricht: Es gibt keine Begrenzung mehr bei der Personenanzahl pro Tisch und so halten wir die Sitzplatzparty eben noch eine Weile durch."

++ Klubs und Discos öffnen wieder – fĂŒr einige zu spĂ€t in diesem Jahr (06.10.2021) ++

Nach der coronabedingten Zwangspause startet am Wochenende wieder das Nachtleben auf Mallorca und den Balearen. Allerdings wird sich das Angebot zunĂ€chst an Einheimische richten, erklĂ€rt die "Mallorca Zeitung". FĂŒr die klassischen Party-Hochburgen an der Playa de Palma und in Cala Ratjada, die von vielen deutschen Urlaubern frequentiert werden, werde es zunĂ€chst wenig VerĂ€nderung geben: Dort lĂ€uft die Saison aus, die Wiedereröffnung des Nachtlebens komme zu spĂ€t.

Bislang warteten die Betreiber und Verantwortlichen noch darauf, dass im Amtsblatt BOIB die genauen in den Nachtlokalen geltenden Hygienevorschriften und Abstandsregelungen veröffentlicht werden. Danach richtet sich, welche Lokale öffnen können. Bis dato haben einige Diskotheken und Klubs ihre Wiedereröffnung angekĂŒndigt.

Ende September hieß es zu den Auflagen fĂŒr die Öffnung, dass jeder, der tanzen will, eine Maske tragen mĂŒsse. Wer nicht tanzen, sondern am GetrĂ€nk nippen möchte, mĂŒsse sitzen. Sperrstunde sei um 5 Uhr morgens.

++ Mallorca-Flughafen trennt Geimpfte und Ungeimpfte (05.10.2021) ++

Geimpfte hier lang, Ungeimpfte da lang: Am Flughafen von Mallorca mĂŒssen sich Urlauber nun getrennt einreihen. Die neue Regelung der Balearen-Regierung stĂ¶ĂŸt allerdings auf Kritik: Ungeimpfte wĂŒrden dadurch öffentlich gebrandmarkt, schimpft die rechtspopulistische Partei Vox.

Die Balearen-Regierung hingegen verteidigt ihre neue Regelung. Dadurch werde nĂ€mlich der Einreiseprozess vereinfacht und beschleunigt. Außerdem sei die Maßnahme juristisch einwandfrei.

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++ Unwetter, Starkregen und drei Meter hohe Wellen auf Mallorca (04.10.2021) ++

Auf der Urlaubsinsel Mallorca startet die Woche ungemĂŒtlich: Starkregen, Unwetter und bis zu drei Meter hohe Wellen auf dem Meer werden erwartet. Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, hat der spanische Wetterdienst Aemet fĂŒr die Insel die Warnstufe Orange herausgegeben.

Von "nicht notwendigen Autofahrten" werde abgeraten. Auch an der KĂŒste und auf dem Meer sei wegen des hohen Wellengangs Vorsicht geboten. Besonders betroffen sei der Nordosten der Insel.

++ Mallorca öffnet TanzflÀchen wieder (27.09.2021) ++

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor eineinhalb Jahren dĂŒrfen Clubs, Discos und Nachtlokale auf Mallorca und den anderen Baleareninseln ab dem 8. Oktober wieder ihre TanzflĂ€chen öffnen. Das kĂŒndigte der regionale Tourismusminister Iago Negueruela am Montag angesichts niedriger Corona-Zahlen an.

"Die Balearen kehren praktisch zur NormalitĂ€t zurĂŒck", sagte er. So ganz normal wird es aber dann doch noch nicht zugehen, denn wer tanzen will, muss dabei eine Maske tragen. Wer nicht tanzt, sondern am GetrĂ€nk nippt, muss sitzen. Um 05.00 Uhr morgens ist Schluss.

Lokale dĂŒrfen weniger GĂ€ste einlassen

Bars und Kneipen durften zwar auch wĂ€hrend der Pandemie unter wechselnden Auflagen Kunden bedienen, die TanzflĂ€chen waren jedoch tabu. Die Justiz muss den PlĂ€nen der Politiker noch zustimmen. Diese sehen vor, dass beim Einlass per Covid-Pass nachgewiesen werden muss, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Voraussichtlich werden die Lokale auch nur 75 Prozent ihrer eigentlich zulĂ€ssigen GĂ€stezahl einlassen dĂŒrfen.

Auf die Playa de Palma dĂŒrfte die RegelĂ€nderung kaum Auswirkungen haben, da viele der dortigen Lokale wegen des nahenden Saisonendes bald schließen werden. Die Nachtclubbetreiber in Palma dĂŒrften jedoch aufatmen. Die Branche hat seit dem Ausbruch der Pandemie kaum einen Cent verdient. Wer nicht das Handtuch geworfen hat, ĂŒberlebte nur dank staatlicher Hilfen. Immer wieder gab es auch schwarze Schafe, die auf die Regeln pfiffen. So schloss die Polizei erst vergangene Woche ein CafĂ© im Palma, das zu einer illegalen Diskothek umfunktioniert worden war.

Die Corona-Lage auf Mallorca ist wie im Rest Spaniens entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort derzeit bei nur 37. Auch die Lage in den KrankenhÀusern hat sich sehr entspannt.

++ Starkregen spĂŒlt fruchtbaren Boden vor Mallorca ins Meer (24.09.2021) ++

Nachdem Starkregen und Unwetter zu schweren Überschwemmungen auf der Ferieninsel gefĂŒhrt haben, berichtet die "Mallorca Zeitung" jetzt von Bodenabtragungen. Das Wasser an Mallorcas KĂŒsten fĂ€rbt sich teilweise braun, weil große Mengen an fruchtbarem Boden ins Meer gespĂŒlt werden, heißt es in dem Bericht. Das zeigen auch Luftaufnahmen des Forstschutznetzwerks Xarxa Forestal auf Twitter:

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Die NaturschĂŒtzer warnen demnach, der Verlust dieses Bodensatzes sei eine der schwerwiegendsten Folgen der Unwetter. Besonders eindrĂŒcklich sieht man diese Folgen aktuell in den Buchten des Naturschutzgebiets MondragĂł.

++ Schwere Unwetter und Überschwemmungen auf Mallorca (21.09.2021) ++

Nach den Warnungen vom Montag kamen schließlich die Unwetter: Aktuell gilt inselweit die Warnstufe Orange auf Mallorca. Schon am frĂŒhen Morgen kam es der "Mallorca Zeitung" zufolge in Portocolom, Capdepera und Cala Ratjada zu heftigen Schauern. Am Vormittag wurden demnach in AlcĂșdia, Muro und Felanitx Straßen ĂŒberschwemmt, drei davon sind bisher gesperrt. Zudem gelte bei Warnstufe Orange: Sofern es irgendwie möglich ist, sollten Sie das Auto lieber stehen lassen.

Via Twitter informiert die Feuerwehr der Insel, dass sie am Dienstagvormittag vor allem zu EinsĂ€tzen in Port d'AlcĂșdia, Playa de Muro und Portocolom ausrĂŒckte.

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++ Unwetter-Warnung fĂŒr Mallorca (20.09.2021) ++

Auf Mallorca könnte es ab morgen ungemĂŒtlich werden. Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, gibt der spanische Wetterdienst Aemet fĂŒr Dienstag die Warnstufe Orange heraus. Das bedeutet: Personen sollten lieber zu Hause bleiben, da aufgrund des Wetters eine gewisse Gefahr ausgeht.

Laut Wetterdienst könnte sich schon am Montagabend Starkregen zeigen. Ab 0 Uhr am Dienstag gelte dann die Warnstufe Orange auf der gesamten Insel. Es werden heftige Gewitter und Schauer erwartet. "Die Regenmenge könnte ĂŒber den Tag verteilt bis zu 100 mm pro Quadratmeter betragen, wobei die Wahrscheinlichkeit der NiederschlĂ€ge mit 40 bis 70 Prozent angegeben wird", so die "Mallorca Zeitung".

In der Nacht zum Mittwoch soll das Wetter wieder besser werden. Doch auch vormittags ist die Regenwahrscheinlichkeit noch hoch. Wie die letzten Tage aber gezeigt haben, mĂŒssen sich die Prognosen des Wetterdienstes nicht immer bewahrheiten – und das Wetter kann doch besser werden.

++ Zu viele UnfÀlle: E-Roller kriegen Temposperre (15.09.2021) ++

Die Unfallgefahr durch zu schnelle E-Roller auf Mallorca steigt. Zwischen Januar und Mitte August 2021 gab es 177 UnfÀlle mit den Elektrorollern allein im Stadtgebiet von Palma de Mallorca, berichtet das "Mallorca Magazin". Dabei seien 86 Personen verletzt worden und zwei gestorben. 2019 gab es dagegen nur 94 UnfÀlle mit 63 Verletzten.

Deshalb greift die Insel jetzt durch. Bislang gab es fĂŒr E-Roller eine GeschwindigkeitsbeschrĂ€nkung von 25 km/h laut Polizei von Palma de Mallorca. Umgesetzt werde die Regel bisher aber nicht. Im Gegenteil: Teurere Modell waren bis zu 50 km/h schnell. Diese mĂŒssten nun nachtrĂ€glich auf die niedrigere Geschwindigkeit abgeriegelt werden. Seit Juni sind außerdem alle neu verkauften E-Roller auf 25 km/h abgeriegelt, schnellere dĂŒrfen nicht mehr verkauft werden.

Wer mit höherem Tempo erwischt wird, muss nun mit hohen Bußgeldern rechnen. Es sei denn, das Fahrzeug fĂ€llt unter die Kategorie "ciclomotor". Dann zĂ€hlt es als Motorroller, ist FĂŒhrerschein-pflichtig, braucht ein Nummernschild und eine Versicherung.

Auf Mallorca dĂŒrfen E-Roller ĂŒbrigens nur auf dem Radweg oder in 30er-Zonen fahren. Auf Gehwegen, in Parks und FußgĂ€ngerzonen sind die GefĂ€hrte verboten. Wer dort beim Fahren erwischt wird, kann mit einem Bußgeld von 200 Euro belegt werden. Wer alkoholisiert fĂ€hrt, muss mit noch drastischeren Strafen bis zu 1.000 Euro rechnen.

++ Feueralarm im Mallorca-Flieger ausgelöst (14.09.2021) ++

Feueralarm auf dem RĂŒckweg von Mallorca: Wie die "B.Z." berichtet, war ein rauchender Passagier der Auslöser fĂŒr den Schrecken an Bord. Er habe auf der Toilette geraucht.

Der Alarm ging kurz nach dem Start am 12. September in einem Ryanair-Flieger von Mallorca nach Köln los. Eventuell rechnete der Passagier nicht damit, dass sein Tabakerhitzer den Rauchmelder aktiviert. Ein Tabakerhitzer brennt nur auf niedriger Temperatur.

Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, landete das Flugzeug ohne weitere Vorkommnisse in Köln. Am Flughafen nahm die Polizei den Raucher in Empfang und erstellte eine Anzeige. Der Mann soll sich fĂŒr den Vorfall entschuldigt haben, so die "B.Z.".

++ So viele Deutsche wurden auf Mallorca positiv auf Covid-19 getestet (11.09.2021) ++

131 deutsche Urlauber sind zwischen Februar 2020 und Ende August 2021 von der balearischen Gesundheitsbehörde auf Mallorca wegen einer Covid-19-Erkrankung betreut worden. Das geht aus Zahlen hervor, die der "Mallorca Zeitung" vorliegen. Insgesamt waren 675 der Erkrankten Urlauber, darunter auch 91 Briten und 90 Franzosen.

Der Großteil (98,14 Prozent) der Corona-FĂ€lle auf Mallorca entfĂ€llt auf Einheimische. Bei der Berechnung der Inzidenz wĂŒrden die positiv getesteten Touristen allerdings zu den Einheimischen hinzugerechnet, erklĂ€rt die balearische Gesundheitsministerin Patricia GĂłmez der "Mallorca Zeitung". Das fĂŒhre zu einer Verzerrung, da die Einwohnerzahl nur die gemeldeten BĂŒrger berĂŒcksichtige, nicht aber die Urlauber.

++ Lockerung: NĂ€chtliche Partys auf Mallorca wieder erlaubt (06.09.2021) ++

Angesichts fallender Corona-Zahlen werden die Corona-Restriktionen auf Mallorca weiter gelockert. Ab Dienstag, 07. September dĂŒrfen wieder Personen aus verschiedenen Haushalten zu nĂ€chtlichen Partys zusammenkommen, teilte die Regionalregierung der zu Spanien gehörenden Mittelmeerinsel am Montag mit. Seit Ende Juli waren solche Treffen zunĂ€chst zwischen 1.00 Uhr und 6.00 Uhr verboten, spĂ€ter ab 2.00 Uhr.

In GaststĂ€tten dĂŒrfen im Innenbereich kĂŒnftig zudem wieder bis zu acht Personen an einem Tisch bewirtet werden, im Außenbereich bis zu zwölf Personen, wie aus dem regionalen Amtsblatt hervorgeht. Auf Ibiza mit etwas höheren Corona-Zahlen, das wie Mallorca, Formentera und Menorca zu den Balearen gehört, bleibt das Party-Verbot vorerst in Kraft.

++ Zwei Deutsche ertrinken an der OstkĂŒste von Mallorca (02.09.2021) ++

Am Strand von Cala Mandia sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Urlauberinnen aus Deutschland ertrunken. Das berichtet die "Mallorca Zeitung". Demnach waren die 23 und 25 Jahre alten Schwestern aus Nordrhein-Westfalen zusammen mit vier weiteren Frauen nachts bei starkem Wellengang baden gegangen. Eine der Schwestern konnte zunÀchst gerettet werden. Wenig spÀter starb sie dann im Krankenhaus. Hier erfahren Sie mehr.

++ Strandliegen kĂŒnftig per App reservieren (01.09.2021) ++

HandtĂŒcher auf Liegen könnten bald der Geschichte angehören: Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, soll es auf Mallorca bald möglich sein, Strandliegen im Voraus per Handy zu reservieren und zu bezahlen. Dann soll man sich sogar einen genauen Platz aussuchen können – mehrere Wochen im Voraus.

Demnach ist die neue App zunĂ€chst an allen StrĂ€nden der Gemeinde Manacor verfĂŒgbar: Cala Anguila, Cala Mendia, Porto Cristo, s’Illot, Cala Murada, s’Estany d’en Mas, es Domingos Grans, es Domingos Petits und Cala Antena.

Per Handy könne man allerdings nur das Komplettpaket reservieren: zwei Liegen mit Schirm und Schließfach fĂŒr Wertsachen fĂŒr den ganzen Tag fĂŒr 13,40 Euro. Allerdings gab es laut Mallorca Zeitung auch Streit darĂŒber, dass es zu viele Liegen und Sonnenschirme am Strand gibt.

++ Hotels verlÀngern die Saison (31.08.2021) ++

Die Urlaubssaison auf Mallorca geht in die VerlĂ€ngerung: Bis zum November sollen die Hotels geöffnet bleiben. Vor allem Urlauber aus Deutschland und Großbritannien sollen mit Rabatten von bis zu 50 Prozent auf die Insel gelockt werden, berichtet das Inselradio Mallorca. Hotelketten wie BarcelĂł, Iberostar, MeliĂ  und Riu (TUI) hĂ€tten entsprechende Angebote bereits auf ihren Webseiten.

Die Hotels wollen damit das weggefallene FrĂŒhjahrsgeschĂ€ft kompensieren.

++ Corona-Regeln werden gelockert (30.08.2021) ++

Mallorca-Urlauber dĂŒrfen sich im Zuge der besseren Corona-Lage auf einen unbeschwerteren Aufenthalt auf der spanischen Insel freuen. Die Regionalregierung der Balearen kĂŒndigte am Montag in Palma eine weitere Lockerung der pandemiebedingten EinschrĂ€nkungen an. Erst am Sonntag hatte Deutschland bereits ganz Spanien und damit auch Mallorca von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen.

Damit entfĂ€llt bei RĂŒckkehr in die Heimat die QuarantĂ€nepflicht, die es bisher fĂŒr Mallorca-Besucher gab, die weder vollstĂ€ndig geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen waren. NĂ€chtliche Versammlungen von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, sind auf Mallorca ab sofort nur noch zwischen zwei und sechs Uhr untersagt, wie Regierungssprecher Iago Negueruela mitteilte. Bisher trat diese BeschrĂ€nkung bereits um ein Uhr morgens in Kraft.

Zudem sind in den InnenrĂ€umen der mallorquinischen Restaurants, Bars und CafĂ©s wieder acht statt nur vier Personen pro Tisch erlaubt, in den Außenbereichen sind es ab sofort zwölf pro Tisch statt bislang acht. Damit gelten auf Mallorca nun dieselben EinschrĂ€nkungen wie auf Menorca und Formentera.

Auf der vierten Baleareninsel Ibiza bleiben wegen höherer Infektionszahlen vorerst strengere Corona-Regeln in Kraft. Die Lage wird seit Wochen auf allen Inseln besser. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ging auf den Balearen innerhalb eines Monats von 362 auf 133 zurĂŒck. Andere spanische Urlaubsregionen wie die Kanaren (73), Valencia (84) oder Katalonien (83) liegen unter der Marke 100.

++ BadegÀste warten stundenlang auf Strandzugang (27.08.2021) ++

Eine Idylle, so kitschig-schön wie eine Postkarte: Der CalĂł d’es Moro-Strand im SĂŒdosten Mallorcas ist eine der beliebtesten Badebuchten auf der Insel. Entsprechend gewaltig ist hier der Andrang der BadegĂ€ste. Dummerweise sind aber nur 80 Besucher gleichzeitig an dem kleinen Strandabschnitt erlaubt. Deshalb lĂ€sst die Gemeinde SantanyĂ­ den Zugang von einem Sicherheitsdienst kontrollieren, berichtet die "Mallorca Zeitung".

Nun mĂŒssen die Besucher an Land stundenlang warten, bis sie sich im Wasser abkĂŒhlen dĂŒrfen. Leerer ist der Strand dadurch allerdings nicht geworden. Denn viele GĂ€ste kommen nun einfach vom Wasser aus per Boot.

++ Junge Frau stirbt auf Mallorca am Coronavirus (24.08.2021) ++

Im Krankenhaus Son Espases auf Mallorca ist laut "Mallorca Magazin" eine junge Frau ohne Vorerkrankungen am Coronavirus gestorben. Das soll demnach am Montag der balearische Gesundheitsdienst gemeldet haben.

Die 19-JĂ€hrige war demzufolge vor einer Woche zunĂ€chst auf die Intensivstation des Son-LlĂ tzer-Hospitals bei Palma gebracht worden. Danach sei sie nach Son Espases ĂŒberstellt worden. Die Patientin war nicht geimpft, sie starb am vergangenen Samstag. Insgesamt erlagen auf den Balearen bislang 898 Menschen dem Virus.

++ Junger Tourist aus Deutschland auf Mallorca gestorben (22.08.2021) ++

Ein junger Urlauber aus Deutschland ist auf Mallorca unmittelbar nach einem Bad im Meer gestorben. Der 19-JĂ€hrige sei am Strand der Playa de Muro unweit von Port d'AlcĂșdia im Nordosten der spanischen Mittelmeerinsel einem Herzstillstand erlegen, berichteten die "Mallorca Zeitung" und andere Regionalmedien am Sonntag unter Berufung auf die Behörden. Die Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) bestĂ€tigte auf Anfrage diese Medienberichte.

Den Berichten zufolge war der junge Mann am Samstagabend mit seiner Schwester am Strand. Nach einem Bad im Meer habe er beim Verlassen des Wassers plötzlich ĂŒber Unwohlsein geklagt und angefangen, Blut zu husten und zu spucken. Kurz danach sei er zusammengesackt. Das herbeigerufene medizinische Personal habe am Strand etwa eine Stunde lang versucht, den Deutschen wiederzubeleben. Kurz vor 20 Uhr hĂ€tten die Ärzte aber nur noch seinen Tod feststellen können.

Nach Angaben der Schwester litt der junge Mann an einem angeborenen Herzfehler und war deshalb bereits einmal operiert worden. Die Guardia Civil leitete trotzdem nach eigenen Angaben eine Untersuchung ein. Ein Gerichtsmediziner solle eingeschaltet werden, hieß es. Woher genau der Tourist aus Deutschland stammte, wurde zunĂ€chst nicht bekannt gegeben.

++ DreijĂ€hrige Deutsche stĂŒrzt in Gully (19.08.2021) ++

Furchtbares Ende eines unbeschwerten Spaziergangs einer deutschen Urlauberfamilie auf Mallorca: Vor den Augen ihres Vaters und zweier Ă€lterer Geschwister ist eine DreijĂ€hrige in der Inselhauptstadt Palma in einen Gully gestĂŒrzt. Die Kleine hatte allerdings GlĂŒck im UnglĂŒck und wurde von der spanischen Polizei nur leicht verletzt aus dem etwa drei Meter tiefen Kanalschacht herausgeholt.

Mit Prellungen im Gesicht sowie an den Armen und Beinen sei sie in ein Krankenhaus gebracht worden, berichteten die Zeitung "Diario de Mallorca" und andere Regionalmedien am Donnerstag unter Berufung auf die Behörden.

Der Unfall ereignete sich den Angaben nach am Mittwoch gegen 18.30 Uhr, als die Familie in der NĂ€he der mallorquinischen Kathedrale durch die Altstadt Palmas schlenderte. Bei der Rettungsaktion stieg neben mehreren Polizisten auch der Vater in den Schacht hinab. Die Unfallursache sei ganz offensichtlich ein defekter Gullydeckel gewesen, hieß es.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Man werde vor allem den Fragen nachgehen, wieso der Deckel nicht einmal dem geringen Körpergewicht des MĂ€dchens standhielt und ob anderswo in Palma Ă€hnliche Gefahren lauern, hieß es.

++ 38,3 Grad in der Nacht: Extreme Hitze in Banyalbufar ++

Die Hitzewelle auf Mallorca klingt langsam ab. Allerdings kam es zuvor noch einmal zu einer extrem warmen Nacht: In der Nacht von Sonntag auf Montag (16. August) kletterte das Thermometer um 1 Uhr nachts in Banyalbufar auf 38,3 Grad – an keinem anderen Ort auf Mallorca war es in dieser Nacht so warm.

Grund fĂŒr die nĂ€chtliche Hitze in dem Ort an der NordwestkĂŒste sei ein Föhn-Effekt gewesen, wie die "Mallorca Zeitung" von einem Sprecher des spanischen Wetterdienstes Aemet erfuhr. Demnach hatte die Temperatur drei Stunden zuvor noch bei zehn Grad weniger gelegen. Solche Effekte gebe es hĂ€ufiger im Tal von SĂłller – allerdings nicht in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung, heißt es weiter.

++ Neue Einreisebestimmungen fĂŒr bestimmte deutsche BundeslĂ€nder (16.08.2021) ++

Ab Montag, den 16. August, mĂŒssen Spanien-Urlauber aus bestimmten deutschen BundeslĂ€ndern neue Einreiseregeln beachten. Dies betrifft Menschen aus Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein. Die spanische Regierung hatte diese BundeslĂ€nder am vergangenen Freitag zu Risikogebieten erklĂ€rt.

Konkret bedeutet das, dass bei der Einreise nach Spanien ein negativer Corona-Test vorgelegt werden muss. Meist ist dies schon vor dem Abflug am deutschen Flughafen der Fall, berichtet die "Mallorca Zeitung". Geimpfte und Genesene sind ausgenommen, wenn sie den entsprechenden Nachweis vorzeigen können. Der Test darf nicht Àlter als 48 Stunden sein, akzeptiert werden PCR- und Schnelltests. Kinder unter zwölf Jahren sind ausgenommen.

Zudem muss bei der Einreise per QR-Code nachgewiesen werden, dass das Formular von Spain Travel Health ausgefĂŒllt wurde. Dies betrifft alle deutschen Reisenden, egal aus welchem Bundesland sie kommen.

++ Warnung vor Hitzewelle auf Mallorca (12.08.21) ++

Auf der Insel Mallorca bahnt sich eine Hitzewelle an, die vermutlich erst am Montag abschwellen soll, wie die "Mallorca Zeitung" berichtet. Die Temperaturen könnten dabei schon am Freitag (13.08.) örtlich auf bis zu 40 Grad steigen.

"Wir gehen davon aus, dass Mallorca eine der stÀrksten Hitzewellen der vergangenen Jahre bevorsteht", sagte Bernat Amengual, der Sprecher des staatlichen Wetterdienstes Aemet auf Mallorca der MZ in einem Interview Anfang der Woche.

Auch das balearische und das spanische Gesundheitsministerium haben Besucher und Einheimische auf Mallorca bereits vor der Hitzewelle gewarnt und zu besonderer Vorsicht aufgerufen. Grund fĂŒr die große Hitze sind heiße Luftmassen aus Afrika, die nicht nur zu hohen Temperaturen fĂŒhren, sondern auch Saharasand mitbringen, der fĂŒr eine riesige Staubwolke sorgt.

++ In Mallorcas Urlaubsorten stapelt sich der MĂŒll (09.08.2021) ++

Mitten in der Urlaubssaison beginnt sich in etlichen Urlaubsorten auf Mallorca der MĂŒll zu stapeln. Grund ist der unbefristete Streik der MĂŒllabfuhr seit Sonntag, den 08. August, wie die "Mallorca Zeitung" berichtet. Betroffen ist die Gemeinde Capdepera mit den Urlaubsorten Cala Ratjada, Canyamel, Font de Sa Cala, Cala Mesquida und Cala Agulla.

Seit Donnerstag steht der örtliche Versorger mit dem Gewerkschaftsbund CCOO in Verhandlungen, diese waren jedoch am Sonntag erneut gescheitert. FĂŒr den 15. August gibt es Streikaufrufe auch fĂŒr weitere Gemeinden, darunter AlcĂșdia, Sa Pobla und der Landkreis Es Pla. Bis dahin soll aber weiter verhandelt werden.

++ Vorsicht vor illegaler Ferienvermietung (02.08.2021) ++

Trotz Corona gibt es derzeit vermehrt Inserate von nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ angebotenen Ferienwohnungen ĂŒber Online-Plattformen auf Mallorca. Das berichtet die "Mallorca Zeitung". Betroffen von der illegalen Ferienvermietung seien besonders die Inselhauptstadt Palma de Mallorca und Playa de Palma.

So wĂŒrden beispielsweise mehrere Einzelzimmer in einer Stadtwohnung angeboten, in der KĂŒche, Bad und Wohnzimmer allerdings gemeinsam genutzt werden mĂŒssten. "Strenge Covid-Auflagen, wie sie zum Beispiel Hotels abverlangt werden, können auf diese Weise nicht kontrolliert werden", schreibt die "MZ". Die Ansteckungsgefahr mit Covid-19 könne also erhöht werden, wenn sich verschiedene Urlaubergruppen dadurch mischten.

Insgesamt seien 23 Inspekteure der Tourismusbehörde fĂŒr die AufspĂŒrung der illegalen Vermietung zustĂ€ndig, die Bußgelder in Höhe von vier Millionen Euro zwischen 2018 und Mitte 2020 verhĂ€ngt hĂ€tten.

++ Positiv Getestete bleiben in Ferienhotels (29.07.2021) ++

Wer als Urlauber positiv auf Corona getestet wurde und die QuarantĂ€ne nicht anderswo verbringen kann, soll eines der beiden dafĂŒr bereitgestellten Hotels auf Mallorca nutzen. Das klappt aber in vielen FĂ€llen nicht: Die Behörden auf der spanischen Insel haben Probleme mit der Betreuung der vielen aktuell auftretenden Corona-FĂ€lle. Die Folge: Positiv getestete Urlauber verbringen die QuarantĂ€ne in ihrem Ferienhotel – Wand an Wand mit den ĂŒbrigen Urlaubern.

Mitarbeiter der Hotelbranche fĂŒhlen sich von den Behörden im Stich gelassen. "Wir rufen vorher an und stellen das Essen vor die TĂŒr. Wir schĂŒtzen uns mit Maske und Handschuhen", sagt eine Rezeptionistin der "Mallorca Zeitung" ĂŒber die Betreuung eines Corona-Infizierten. "Zum GlĂŒck haben die anderen GĂ€ste noch nichts von dem Fall mitbekommen."

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++ Preise fĂŒr FlĂŒge nach Mallorca brechen ein (28.07.2021) ++

Die Bundesregierung hat ganz Spanien und damit auch Mallorca wieder zum Hochinzidenzgebiet erklĂ€rt. Urlauber, die von der Baleareninsel wieder nach Hause kommen, mĂŒssen nun fĂŒr zehn Tage in QuarantĂ€ne, wenn sie nicht geimpft oder genesen sind. Auch wenn die meisten Urlauber sich daraus bisher nichts machen, sind die Preise fĂŒr FlĂŒge nach Palma de Mallorca drastisch gesunken. Das berichtet die Mallorca Zeitung.

So bietet Ryanair ab Anfang August zum Beispiel von Berlin oder Frankfurt FlĂŒge fĂŒr 14,99 Euro an (Stand: 28.07.2021, 11.00 Uhr). Auch andere Fluggesellschaften reduzierten die Preise, um trotz der Corona-Warnung mehr Passagiere an Bord zu locken: Bei Eurowings kosten FlĂŒge zum Beispiel von DĂŒsseldorf oder Hamburg nach Palma teils nur 29,99 Euro. Und auch Easyjet bietet Trips von Berlin oder MĂŒnchen fĂŒr unter 30 Euro an. Noch preiswerter sind hier die RĂŒckflĂŒge: Von Palma nach Berlin fliegt die Airline an einigen Tagen im August fĂŒr nur 17,49 Euro.

++ Mallorca ist wieder Hochinzidenzgebiet: Was bedeutet das? (23.07.2021) ++

Die Bundesregierung hat Mallorca zum Hochinzidenzgebiet erklÀrt. Sowohl das AuswÀrtige Amt als auch das Gesundheits- sowie das Innenministerium einigten sich am Freitagnachmittag darauf.

Die gute Nachricht: Der Mallorca-Urlaub ist trotzdem sicher, denn die Einstufung zum Hochinzidenzgebiet ist kein Reiseverbot. FĂŒr Urlauber, die bereits vollstĂ€ndig geimpft oder genesen sind, Ă€ndert sich praktisch nichts.

Aber: Wer nicht vollstĂ€ndig geimpft oder von Corona genesen ist, muss bei der RĂŒckkehr aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland fĂŒr zehn Tage in QuarantĂ€ne, die erst nach fĂŒnf Tagen durch einen negativen Test verkĂŒrzt werden kann.

Dies trifft besonders jĂŒngere Urlauber, von denen viele noch nicht geimpft sind. Aber auch vollstĂ€ndig geimpfte Eltern könnten in Schwierigkeiten geraten, wenn ihre Kinder nach der RĂŒckkehr aus dem Mallorca-Urlaub fĂŒr mindestens fĂŒnf Tage in QuarantĂ€ne mĂŒssen statt in die Schule oder den Kindergarten gehen zu dĂŒrfen.

++ Mallorca als Hochinzidenzgebiet: Das wÀren die Folgen (23.07.2021) ++

Berichte, wonach die Bundesregierung den Corona-Hotspot Spanien womöglich als Hochinzidenzgebiet einstufen will, lassen auf Mallorca als liebster Ferieninsel der Deutschen die Alarmglocken schrillen. Die Bundesregierung will an diesem Freitag (23.7.) eine Entscheidung fÀllen.

Dennoch lassen die Berichte, wonach die Bundesregierung den Corona-Hotspot Spanien womöglich als Hochinzidenzgebiet einstufen will, lassen auf Mallorca als liebster Ferieninsel der Deutschen die Alarmglocken schrillen. Die Bundesregierung will an diesem Freitag (23.7.) eine Entscheidung fÀllen.

"Diese Entscheidung wird vor allem Mallorca und den Rest der Inseln (Balearen) treffen", schrieb die Zeitung "Última Hora" am Freitag. "Das wĂ€re ein weiterer Schlag fĂŒr den Tourismus", fĂŒrchtet auch die Zeitung "Diario de Mallorca". Die Funke Mediengruppe hatte am Donnerstag berichtet, dass die Bundesregierung Spanien und die Niederlande an diesem Freitag zum Corona-Hochinzidenzgebiet erklĂ€ren wolle.

Sieben-Tagen-Inzidenz liegt bei 333

Seit Ende Juni sind die Corona-Zahlen praktisch ĂŒberall in Spanien rapide in die Höhe geschossen. Das Land hat mit die schlechtesten Werte in ganz Europa. Binnen eines Monats wurden rund 475.000 Neuinfektionen gezĂ€hlt, die Sieben-Tagen-Inzidenz stieg von 42 im Juni auf jetzt 333, weit ĂŒber der Marke von 200, ab der Deutschland ein Land zum Hochinzidenzgebiet erklĂ€ren kann. Auf Mallorca lag der Wert zuletzt sogar bei 365.

++ 42 Grad auf Mallorca erwartet (22.07.2021) ++

Am Wochenende könnte es auf Mallorca richtig heiß werden: Der spanische Wetterdienst Aemet erwartet fĂŒr Samstag in Inca im Inselinneren 42 Grad, berichtet die "Mallorca Zeitung". Dann drohe Warnstufe Rot. Am Donnerstag gilt ab 12 Uhr in der Inselmitte und im Norden bereits die Warnstufe Orange, an den KĂŒsten Warnstufe Gelb.

Der SĂŒden bleibt auch am Samstag voraussichtlich etwas kĂŒhler, fĂŒr Palma de Mallorca rechnet Aemet dann mit 35 Grad.

++ Hohe Strafen fĂŒr illegale Partys auf Mallorca (21.07.2021) ++

Wer sich aktuell an nicht genehmigten Partys und Trinkgelagen beteiligt, riskiert auf Mallorca hohe Strafen. Bereits die Teilnahme kann mindestens 1.000 Euro kosten, wie die "Mallorca Zeitung" berichtet. Wenn man eigentlich in QuarantĂ€ne sein mĂŒsste, werden sogar maximal 2.000 Euro fĂ€llig und wer positiv getestet wird und trotzdem feiert, muss mindestens 5.000 Euro zahlen. Wer eine illegale Party organisiert, zahlt 100.000 Euro.

Der neue Bußgeldkatalog soll demnach Urlauber und auch Einheimische davon abhalten, illegal Partys zu feiern und die Virusausbreitung so zu fördern.

++ Nachverfolgung von Corona-Kontakten auf Mallorca wird schwieriger (21.07.2021) ++

Angesichts stark steigender Corona-Zahlen wird die Nachverfolgung enger Kontakte von Infizierten auf Mallorca einem Medienbericht zufolge zunehmend schwieriger. Zurzeit gebe es auf den Balearen, zu denen neben Mallorca auch Menorca, Ibiza und Formentera gehören, insgesamt 7.460 mit dem Virus Infizierte, schrieb die Zeitung "Diario de Mallorca" am Dienstag. Statistisch kĂ€men auf jeden Infizierten fĂŒnf enge Kontakte – also insgesamt 37.300 Menschen, die sich fĂŒr zehn Tage isolieren mĂŒssten.

FĂŒr die Nachverfolgung so vieler Kontakte und die Kontrolle, ob sich die Menschen auch an die Vorgaben hielten, hĂ€tten die Behörden nicht ausreichend Personal, hieß es. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen kletterte auf den Balearen nach Angaben vom Dienstag auf 322.

Obwohl es sich bei den meisten Betroffenen um junge Menschen handelt, die oft mildere Krankheitssymptome aufweisen, nahm der Druck auf die KrankenhÀuser der Inseln langsam wieder zu. Die Zahl der Corona-Patienten stieg von 23 vor vier Wochen auf jetzt 181, davon 33 auf Intensivstationen. Insgesamt waren damit mehr als zwölf Prozent aller Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt. Die Todesrate blieb vergleichsweise niedrig. Nach offiziellen Angaben wurden zwei FÀlle binnen sieben Tagen registriert.

++ Neue Knallhart-Regeln auf Mallorca beschlossen (20.07.2021) ++

Mit harten Maßnahmen will Mallorca die sprunghaft ansteigenden Corona-Inzidenzwerte in den Griff bekommen. Die Balearen-Regierung gab die neuen Bestimmungen am Montagabend bekannt. Voraussichtlich ab Samstag sind Versammlungen zwischen Personen unterschiedlicher Haushalte zwischen 1 Uhr und 6 Uhr verboten – auch in InnenrĂ€umen.

Die Sperrstunde in Bars und Restaurants beginnt nun um 1 Uhr statt um 2 Uhr. StrĂ€nde dĂŒrfen zwischen 22 und 6 Uhr nicht betreten werden. Dadurch sollen Partys und Trinkgelage verhindert werden.

++ Gastronomen auf Mallorca fordern nÀchtliche Ausgangssperre (15.07.2021) ++

Gastronomievertreter auf Mallorca haben eine nĂ€chtliche Ausgangssperre fĂŒr das beliebte Reiseziel und seine Nachbarinseln gefordert. Diese soll laut der Gastro-Sektion des balearischen Unternehmerverbandes "CAEB RestauraciĂłn" zwischen zwei Uhr und sechs Uhr morgens gelten. Das berichtet das "Mallorca Magazin".

Wie der PrĂ€sident der Arbeitgebervereinigung, Alfonso Robledo, erklĂ€rte, sei diese Maßnahme eine Lösung, um vor allem gegen nĂ€chtliche Trinkgelage und LĂ€rmbelĂ€stigung vorzugehen – ohne der Gastronomiebranche zu schaden. In vielen Vierteln Palmas etwa hĂ€tten sich Anwohner in den vergangenen Wochen vermehrt wegen nĂ€chtlicher Ruhestörung beschwert.

Ob und wann diese Maßnahme umgesetzt werden könnte, bleibt offen.

++ Asiatische Hornisse kehrt nach Mallorca zurĂŒck (07.07.2021) ++

Bis zu 3,2 Zentimeter lang und eine echte Bedrohung: Die Asiatische Hornisse ist erneut auf Mallorca entdeckt worden. Noch vor Kurzem galt sie dort als ausgestorben. Nun wurde sie auf dem Gebiet der Gemeinde MarratxĂ­ gesehen, berichtet die "Mallorca Zeitung". Behörden suchen die Gegend nach Nestern und weiteren Tieren ab. GefĂ€hrlich fĂŒr die Natur ist die Hornisse, weil sie unter anderem Honigbienen frisst. Lesen Sie hier, was Experten ĂŒber die Asiatische Hornisse sagen.

++ Kreuzfahrtschiffe legen wieder an (06.07.2021) ++

Die Schiffsaison auf Mallorca ist wieder eingelÀutet. Im Juli sollen 15 internationale Kreuzfahrtschiffe den Hafen ansteuern. Das berichtet die "Mallorca Zeitung".

Am Dienstag machte die "Costa Smeralda" am Anleger Porto Pi den Anfang. Laut dem "Mallorca Magazin" sei diese schon in den frĂŒhen Morgenstunden eingetroffen und werde bis circa 18.30 Uhr dort bleiben. Aufgrund der Pandemie seien noch weniger Passagiere an Bord als ĂŒblich.


Bereits im Juni legte "Mein Schiff 2" nach einer langen Corona-Pause im Hafen Mallorcas an. Das Schiff war allerdings vorerst nur zwischen spanischen HĂ€fen unterwegs, so die "Mallorca Zeitung". Nun fahre auch "Mein Schiff 2" wieder internationale Ziele an.

Wie viele Kreuzfahrtschiffe fĂŒr August geplant sind, stehe noch nicht fest. 23 seien bislang bestĂ€tigt.

++ Corona-FĂ€lle auf Mallorca nehmen zu (05.07.2021) ++

Mehr infizierte junge Leute, viel weniger Tote, auf diese Formel lĂ€sst sich die Corona-Entwicklung in Spanien derzeit bringen. Seit April sind die Corona-Zahlen stetig gesunken, jetzt steigen sie wieder deutlich. Auch auf den Balearen kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz wieder auf 94 – Tendenz steigend.

Wie die "WAZ" berichtet, nennt die Hotelbranche die explodierenden Zahlen "eine Katastrophe". Die Angst steige, dass bald auch Mallorca vom Robert Koch-Institut (RKI) als Virusvariantengebiet eingestuft wird.

Delta-Variante auf dem Vormarsch

Die meisten FĂ€lle gehen bisher noch auf die zuerst in Großbritannien festgestellte Alpha-Variante des Coronavirus zurĂŒck. Aber auch die als ansteckender geltende Delta-Variante ist auf dem Vormarsch.

Laut "WAZ" sind nach Angaben von Javier Arranz, Corona-Sprecher der Regierung, 28 Prozent aller Ansteckungen auf Mallorca auf die Delta-Variante zurĂŒckzufĂŒhren. Dieser Wert könne enorm steigen. Experten gehen davon aus, dass die Variante bis zum Sommer in ganz Europa vorherrschend sein wird.

Die Balearen-Regierung zeigte sich am Freitag, den 2. Juli, trotz steigender Inzidenz-Zahlen noch optimistisch. Das berichtet die "Mallorca Zeitung". Die balearische MinisterprĂ€sidentin Francina Armengol erklĂ€rte dazu: "Die Lust zum Reisen ist groß. Wir hoffen auf eine Saison, die weit bis in den Herbst hinein anhĂ€lt."

++ Mallorca ruft medizinischen Notstand wegen Tierseuche aus (02.07.2021) ++

Das Landwirtschaftsministerium der Balearen hat am Donnerstag den medizinischen Notstand ausgerufen, nachdem sich auf Mallorca mindestens 19 Tiere mit der Blauzungenkrankheit infiziert hatten. Das berichtet die "Mallorca Zeitung". Vier Tiere seien bereits gestorben, zahlreiche Testergebnisse stĂŒnden noch aus.

Die Krankheit befĂ€llt Schafe, KĂŒhe und Ziegen und fĂŒhrt unter anderem zu einer blauroten VerfĂ€rbung im Maulbereich und Atembeschwerden. Da das ursĂ€chliche Virus von MĂŒcken ĂŒbertragen wird, rechnen die Behörden mit einer Ausbreitung der Seuche in den kommenden Monaten. Menschen sind jedoch nicht gefĂ€hrdet, auch dann nicht, wenn sie Fleisch oder Milchprodukte von einem infizierten Tier gegessen haben.

Die Behörden arbeiteten an einem Notfallplan, berichtet die "Mallorca Zeitung" weiter. Lebende Schafe und KĂŒhe dĂŒrften derzeit die Insel nicht verlassen. 230.000 Tiere sollen schnellstmöglich gegen die Krankheit geimpft werden. Notschlachtungen seien derzeit nicht notwendig.

++ Nach Massenansteckung: Mallorca will keine Rabauken (29.06.2021) ++

Mallorca hat nach der Ansteckung von rund tausend spanischen SchĂŒlern mit dem Coronavirus bei Abiturfahrten eine klare Warnung an alle Besucher gerichtet. Wer sich danebenbenehmen und damit die Gesundheit und die Wirtschaft auf den Inseln gefĂ€hrden wolle, solle lieber gleich zu Hause bleiben, sagte Regionalregierungschefin Francina Armengol.

"Wer unsere Inseln besucht, muss sich ebenso verantwortungsvoll verhalten, wie das die Einheimischen tun", wird sie von der "Mallorca Zeitung" zitiert. Junge Leute hatten sich mutmaßlich auf einer FĂ€hre sowie bei Partys in Hotelzimmern und an StrĂ€nden sowie einem Konzert in der Stierkampfarena von Palma angesteckt, schrieb die Zeitung "El PaĂ­s".

VerschĂ€rfte Einreiseregeln fĂŒr Gruppenreisen

Zuvor hatte die Inselgruppe der Balearen, zu der neben Mallorca auch Ibiza, Menorca und Formentera gehören, bereits die Einreiseregeln fĂŒr grĂ¶ĂŸere Gruppenreisen verschĂ€rft. Die Teilnehmer organisierter Gruppenreisen ab 20 Teilnehmern mĂŒssen kĂŒnftig einen negativen PCR-Test vorlegen oder einen vollstĂ€ndigen Impfschutz nachweisen.

Zudem sollen Clubs und andere Veranstaltungsorte strenger kontrolliert und fliegende HÀndler, die Partys im Freien nach der Sperrstunde ab 2 Uhr mit Alkohol versorgen, bekÀmpft werden.

++ Spanien hebt Maskenpflicht im Freien auf (26.06.2021) ++

Nach mehr als einem Jahr endete um Mitternacht in Spanien die Pflicht, auch im Freien eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Sieben-Tagen-Inzidenz betrÀgt in Spanien derzeit gut 46 und mehr als die HÀlfte der rund 47 Millionen Einwohner hat zumindest eine Impfung gegen Covid-19 erhalten.

Dabei haben sollte man eine Maske jedoch immer noch, denn in öffentlich zugĂ€nglichen InnenrĂ€umen und bei einem Abstand zu Fremden von weniger als 1,5 Metern mĂŒssen weiterhin Mund und Nase bedeckt werden.

++ Spanien nimmt ganz Deutschland von der Risiko-Liste (25.06.2021) ++

Eine gute Nachricht fĂŒr alle deutschen Spanien-Urlauber: Das Gesundheitsministerium in Madrid hat am Freitag (25. Juni) Deutschland komplett von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen. Das berichtet die "Mallorca Zeitung". Die neue aktualisierte Liste tritt ab Montag (28. Juni) in Kraft.

Deutsche Urlauber – egal aus welchem Bundesland – brauchen dann bei der Einreise auf Mallorca weder einen negativen Corona-Test noch ein Impf- oder Genesenen-Zertifikat. Zuletzt hatte Spanien das Saarland und Baden-WĂŒrttemberg noch zu den Risikogebieten gezĂ€hlt.

++ Schließung von Bierstraße und Schinkenstraße möglich (23.06.2021) ++

Die Regierung der Balearen erwĂ€gt, die bekannten Partystraßen an der Playa de Palma, Mallorca, zu schließen. Betroffen hiervon sind vor allem Bars, Lokale und Restaurants auf der Bierstraße (Carrer Miquel Pellisa) sowie auf der Schinkenstraße (Carrer Pare Bartomeu SalvĂ ). Das berichten die einheimischen Zeitungen "Mallorca Zeitung" und "Diario de Mallorca". Grund ist, dass es immer wieder zu VerstĂ¶ĂŸen gegen die dort geltenden Corona-Auflagen und -BeschrĂ€nkungen kam. Besonders gegen das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit sowie die Pflicht zum Tragen einer Maske werde hĂ€ufig verstoßen, heißt es.

Bereits im Juli 2020 mussten alle Lokale auf der Bierstraße und der Schinkenstraße wegen sich hĂ€ufender VerstĂ¶ĂŸe gegen die Corona-Restriktionen schließen.

++ Erstes Kreuzfahrtschiff seit 15 Monaten legt an (17.06.2021) ++

Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist wieder ein Kreuzfahrtschiff in Palma auf Mallorca vor Anker gegangen. Das "Mein Schiff 2" der deutschen Reederei Tui Cruises kam am frĂŒhen Donnerstagmorgen in Mallorca an. FĂŒr die meisten der hauptsĂ€chlich deutschen Passagiere war die beliebte Urlauberinsel Endpunkt ihrer Kreuzfahrt. Die Fahrt fĂŒhrte ĂŒber MĂĄlaga nach Palma.

Bis Ende August sollen mehr als 20 Kreuzfahrtschiffe den Hafen von Palma ansteuern. Wie Flugreisende mĂŒssen auch Kreuzfahrtpassagiere bei der Ankunft in Palma einen negativen Corona-Test, ein Impfzertifikat oder den Nachweis einer ĂŒberstandenen Corona-Erkrankung vorlegen. Die Corona-Lage auf Mallorca ist trotz weitgehender Lockerungen der Auflagen ruhig. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 19.

++ LĂ€nger feiern: Sperrstunde wird nach hinten verlegt (16.06.2021) ++

Die Sperrstunde fĂŒr Gastronomiebetriebe und Nachtlokale wird ab Samstagabend auf Mallorca und den anderen Balearen Ibiza, Menorca und Formentera von bisher Mitternacht auf zwei Uhr morgens verlegt. Die neuen Regeln wolle man am Freitag offiziell beschließen, sagte der Sprecher der Regionalregierung, Iago Negueruela, am Dienstagabend vor Journalisten in Palma.

Zudem werden ab Samstag andere EinschrĂ€nkungen gelockert: In den Außenbereichen von Restaurants, Bars und CafĂ©s dĂŒrfen statt wie bisher zehn kĂŒnftig zwölf Personen an einem Tisch Platz nehmen. FĂŒr die Innenbereiche gilt weiterhin die Regelung, dass maximal 50 Prozent der PlĂ€tze besetzt werden und maximal sechs Personen an einem Tisch sitzen dĂŒrfen. Wirte dĂŒrfen ihre GĂ€ste auch wieder am Tresen bedienen. Dort sind allerdings neben anderen Auflagen vorerst nur Gruppen von höchstens zwei Personen gestattet.

++ PCR-Test fĂŒr Reisende entfĂ€llt, Kreuzfahrtsaison startet (07.06.2021) ++

Wie die Mallorca Zeitung berichtet, entfĂ€llt ab heute die Pflicht, bei Einreise nach Mallorca einen negativen PCR-Test vorzuweisen. VollstĂ€ndig Geimpfte und Genesene benötigen kĂŒnftig gar keinen Test mehr, bei allen anderen genĂŒgt ein Antigenschnelltest.

ZusĂ€tzlich könnte die Kreuzfahrtsaison auf den Balearen wieder starten: Ab 7. Juni dĂŒrfen die großen Dampfer wieder an verschiedenen spanischen HĂ€fen anlegen.

++ Urlauber und Einheimische feiern Ende der Ausgangssperre am Ballermann (04.06.2021) ++

Urlauber und Einheimische haben in der Nacht zum Freitag das von der Justiz angeordnete vorzeitige Ende der nĂ€chtlichen Ausgangssperre feuchtfröhlich gefeiert. Wie auf Aufnahmen des TV-Senders IB3 zu sehen ist, kam es an der Playa de Palma zu Trinkgelagen und grĂ¶ĂŸeren Menschenansammlungen.

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Eigentlich sollte die nĂ€chtliche Ausgangssperre auf der Baleareninsel erst in der Nacht zu Sonntag enden. Doch Spaniens Oberster Gerichtshof hatte die Sperrstunde sowie die BeschrĂ€nkung der Personenzahl bei privaten Treffen am Donnerstag fĂŒr gesetzwidrig erklĂ€rt. Beide BeschrĂ€nkungen zur BekĂ€mpfung der Corona-Pandemie waren sofort außer Kraft gesetzt.

Hunderte Menschen versammelten sich am Balneario 6, dem berĂŒchtigten Ballermann, aber auch in der britischen Urlauberhochburg Magaluf zu großen Partys mit viel Alkohol. Wie die Fernsehbilder zeigen, wurden weder Mindestabstand noch die weiterhin geltende Maskenpflicht groß eingehalten. Die Polizei traf kurz nach Mitternacht ein, schritt aber kaum ein. Die meisten Feiernden ließen sich von dem Blaulicht der Streifenwagen ohnehin nicht stören.

++ Termin steht fest: Mallorca darf Nachtleben öffnen (03.6.2021) ++

Ende Juni will Spanien sein Nachtleben wiederbeleben. Das Gesundheitsministerium hat den autonomen Regionen des Landes dazu bereits konkrete Vorgaben ĂŒbermittelt.

Demnach dĂŒrfen Clubs und Discos bis maximal drei Uhr morgens öffnen. Innen dĂŒrfen sie aber nur höchstens 50 Prozent ihrer KapazitĂ€ten nutzen. Tische dĂŒrfen mit maximal sechs Personen besetzt sein. Auch innen darf gegessen werden.

Allerdings ist noch unklar, wie diese Vorgaben auf Mallorca umgesetzt werden, berichtet die "Mallorca Zeitung". Die Regierung der Balearen wolle die Richtlinien aus Madrid zunĂ€chst grĂŒndlich prĂŒfen.

++ Mallorca öffnet Innengastronomie auch abends (02.6.2021) ++

Neben anderen Lockerungen der Corona-Regeln werden die Gastronomen auf der spanischen Urlaubsinsel und der anderen Balearen Ibiza, Menorca und Formentera von Sonntag an wieder auch abends ihre InnenrĂ€ume öffnen dĂŒrfen, wie die Regionalregierung mitteilt.

Die Sperrstunde fĂŒr Gastronomie und Einzelhandel wird zudem von 23 auf 24 Uhr verlegt. Außerdem sind bei Sport-, Musik- und anderen Veranstaltungen im Freien kĂŒnftig bis zu 2.000 Besucher zugelassen.

Strenge Maskenpflicht gilt weiterhin

Einige strenge Auflagen gelten aber weiterhin wie etwa die Maskenpflicht auch im Freien. In den Innenbereichen von CafĂ©s, Bars und Restaurants dĂŒrfen höchstens 50 Prozent der PlĂ€tze belegt werden, an einem Tisch dĂŒrfen maximal vier Personen sitzen. Draußen können zwar alle Tische aufgestellt werden, an jedem dĂŒrfen aber nur maximal acht GĂ€ste Platz nehmen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid haben sich zuletzt auf den Balearen 17 Menschen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert. Diese Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit die niedrigste in Spanien.

++ NĂ€chtliche Ausgangssperre auf Mallorca endet (31.5.2021) ++

Nach mehr als sieben Monaten wird die nÀchtliche Ausgangssperre auf Mallorca angesichts weiter fallender Corona-Zahlen aufgehoben. Sie gelte nur noch bis Sonntag, beschloss die Regierung der bei deutschen Urlaubern beliebten Balearen, zu denen Mallorca gehört.

Bisher mussten Touristen und Einheimische zwischen Mitternacht und 6 Uhr im Hotel oder zu Hause sein. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit auf Mallorca nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Madrid bei 17,4. Knapp 40 Prozent der Balearen-Bevölkerung hat schon mindestens eine Corona-Impfung erhalten, knapp 18 Prozent sind vollstÀndig geimpft.

Erleichterungen gibt es auch bei privaten Treffen. So dĂŒrfen nun im Freien Gruppen von bis zu 15 Personen zusammenkommen, in Innenbereichen von bis zu 10 Personen, die auch aus verschiedenen Haushalten kommen dĂŒrfen. Die Maskenpflicht auch im Freien bleibt aber erhalten. Ausnahmen gibt es beim Essen und Trinken, Rauchen, Sport sowie am Strand.

Ebenfalls bestehen bleiben die Einreisebedingungen. Bis zum 7. Juni mĂŒssen alle Passagiere aus Deutschland einen negativen PCR-Test vorweisen, danach entfĂ€llt die Testpflicht fĂŒr vollstĂ€ndig Geimpfte. Die neuen Regeln gelten vorerst bis zum 20. Juni.

++ Innengastronomie darf wieder öffnen (23.5.2021) ++

Auf Mallorca ist ein weiteres StĂŒck NormalitĂ€t zurĂŒckgekehrt: Seit Sonntag dĂŒrfen die Gastronomen der spanischen Urlaubsinsel und der anderen Balearen aufgrund der entspannten Corona-Lage erstmals seit MĂ€rz auch im Innenbereich wieder GĂ€ste bewirten, bis zum 5. Juni allerdings nur bis 18 Uhr. Die Außenbereiche dĂŒrfen auf den Balearen bis 23 Uhr offen bleiben.

Es gelten allerdings weiterhin strenge Auflagen: Die Gastronomiebetriebe, die ĂŒber Terrassen verfĂŒgen, dĂŒrfen in ihren Innenbereichen zunĂ€chst nur maximal 30 Prozent der ĂŒblichen GĂ€stezahl bewirten. FĂŒr Lokale ohne Außenbereich gilt eine Maximalauslastung von 50 Prozent, solange es nicht mehr als 150 GĂ€ste sind. An jedem Tisch dĂŒrfen höchstens vier Personen sitzen.

Außerdem gilt auf allen Inseln der Region eine nĂ€chtliche Ausgehsperre. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens darf man nur mit triftigem Grund aus dem Haus. Zu beachten ist auch die strenge Maskenpflicht, die auch im Freien herrscht. Am Strand und beim Baden darf man die Maske aber ablegen.

++ Balearen heben Testpflicht fĂŒr Geimpfte auf (20.5.2021) ++

Mallorca und die anderen Balearen-Inseln heben die Testpflicht fĂŒr Inlandstouristen auf, die gegen das Coronavirus geimpft sind. Gelten soll das ab Sonntag fĂŒr vollstĂ€ndig geimpfte Einreisende aus dem Inland, wie die regionale MinisterprĂ€sidentin Francina Armengol mitteilte. "Die Balearen sind die sicherste Tourismus-Destination des Mittelmeeres", versicherte Armengol.

Von der Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Tests werden dann auch jene Besucher befreit, die aus spanischen Regionen anreisen, in denen die sogenannte 14-Tage-Inzidenz unter 60 liegt. Das sind jedoch noch sehr wenige, darunter Valencia. FĂŒr Einreisen aus dem Ausland bleibt die Testpflicht derweil bestehen.

++ Bierkönig auf Mallorca öffnet wieder (18.5.2021) ++

An der Playa de Palma ist der Bierkönig bei Urlaubern Kult. Nach einer Zwangspause durch die Corona-Pandemie darf das Lokal ab 20. Mai wieder GÀste empfangen. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung auf der Bierkönig-Homepage hervor.

Demnach mĂŒssen sich Besucher vorher unter www.bierkoenig.com/anmeldung registrieren und werden nur mit einem QR-Code reingelassen. Das erleichtert die Nachverfolgung, sollte sich ein Gast mit Corona infiziert haben. Maximal vier Personen dĂŒrfen an einem Tisch sitzen.

++ Auf Mallorca ist erst ein FĂŒnftel der Hotels geöffnet (15.5.2021) ++

Die Touristen kommen zurĂŒck nach Mallorca: Auf der Baleareninsel haben aktuell 188 der 830 im Hoteliersverbands FEHM vereinigten Hotels geöffnet. Das berichtet die "Mallorca Zeitung" unter Berufung auf Zahlen des Verbands. Rund 23 Prozent der FEHM-Mitglieder haben demnach den Betrieb aufgenommen. Damit stehen 19 Prozent der Hotelbetten auf Mallorca wieder zur VerfĂŒgung.

Die anteilig meisten Hotels haben in Palma (Cala Major eingeschlossen) und SĂłller geöffnet. Mehr als jede zweite Unterkunft (53 Prozent) beherbergt dort wieder Touristen. In Portal Nous sind 49,5 Prozent offen, in Illetes 40,8 Prozent. FĂŒr die Pfingstferien in Deutschland sind weitere Hotelöffnungen auf Mallorca zu erwarten.

++ Balearen-Regierungschefin: Kein Partysommer auf Mallorca (14.5.2021) ++

Die Regierungschefin der Balearen, Francina Armengol, hat einem Partysommer auf Mallorca eine vorlĂ€ufige Absage erteilt. "Erst mit einer höheren Impfrate können wir das Nachtleben wieder öffnen", sagte Armengol den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Durch zu schnelle Öffnungsschritte wĂŒrden wir die großen Opfer, die unsere Bevölkerung bei der BekĂ€mpfung der Pandemie erbracht hat, gefĂ€hrden."

PrioritĂ€t habe jetzt der verantwortungsvolle Tourismus, sagte die Regierungschefin. "Wir wĂŒnschen uns viele Familien, Sport-, Kultur- und Gastronomietouristen." Schwierig sei es hingegen mit Partyurlaub. "Das Nachtleben folgt spĂ€ter, wahrscheinlich nicht mehr in diesem Sommer", stellte Armengol klar.

Die Regierungschefin versprach grundsĂ€tzlich eine sichere Sommersaison 2021. "Unsere BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben in den vergangenen Monaten große Opfer gebracht, um ein niedriges Infektionsgeschehen zu erreichen", sagte sie den Funke Medien. Seit sieben Tagen liege die Inzidenz unter 25. "Damit können wir die Sicherheit fĂŒr die Touristen und die einheimische Bevölkerung garantieren."

Dabei profitieren die Behörden laut Armengol auch von den Erfahrungen mit der Öffnung fĂŒr deutsche Touristen seit Ostern, die "sehr positiv" gewesen seien. Eine Prognose, wie viele Touristen in diesem Jahr die vier Baleareninseln besuchen werden, wagte die Regierungschefin nicht. Zumindest gehe sie davon aus, dass die Sommersaison sehr viel besser sein werde als im vergangenen Jahr.

Die Corona-Pandemie bezeichnete Armengol auch als "Chance, in der Krise etwas Positives zu gestalten". "FĂŒr die Balearen ist die Pandemie eine Chance, den Exzesstourismus hinter uns zu lassen", sagte die Regierungschefin.

++ Mallorca will Innengastronomie öffnen (13.5.2021) ++

Auf Mallorca sind weitere Corona-Lockerungen fĂŒr Restaurants und CafĂ©s vorgesehen. Ab dem 23. Mai soll in einigen FĂ€llen die Öffnung der Innengastronomie wieder erlaubt werden. Allerdings will die Inselregierung laut "Mallorca Zeitung" dies nur fĂŒr jene Restaurants und CafĂ©s erlauben, die keine Möglichkeit haben, Außentische aufzustellen.

So wird es in Palma de Mallorca demnĂ€chst entweder Lokale geben, deren Außenbereiche geöffnet sind, oder Lokale, in denen GĂ€ste im Innenbereich bewirtet werden dĂŒrfen. Eine Kombination beider Arten soll vorerst verboten bleiben.

++ Insel-Regierung: "Mallorca-Urlaub ist absolut sicher" (11.5.2021) ++

Die Regierung der Balearen wirbt um deutsche Touristen. "Der Mallorca-Urlaub ist absolut sicher", sagt MinisterprĂ€sidentin Francina Armengol der "Bild"-Zeitung einem Vorabbericht zufolge. Die derzeitige Sieben-Tage Inzidenz liege unter 25 pro 100.000 Einwohner. Voraussetzung fĂŒr einen Urlaub sei ein Nachweis ĂŒber einen negativen PCR-Test bei der Einreise, im öffentlichen Raum gelte weitgehend Maskenpflicht.

++ Mallorca lockert Corona-Regeln (11.05.2021) ++

Am 9. und 10. Mai wurden auf der beliebten Urlaubsinsel die Corona-Regeln gelockert. Das berichtet die "Mallorca Zeitung".

Demnach bleibt die nĂ€chtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr bestehen. DafĂŒr dĂŒrfen Gastronomen den Außenbereich wieder von 6 bis 22.30 Uhr fĂŒr GĂ€ste durchgĂ€ngig öffnen. Im Freien dĂŒrfen maximal vier Leute an einem Tisch sitzen. Auch grĂ¶ĂŸere Gruppen dĂŒrfen Platz nehmen – vorausgesetzt sie stammen aus einem Haushalt. Die Innengastronomie bleibt vorerst geschlossen – ausgenommen die Innenbereiche der Hotels.

Regeln bei privaten Treffen und Ferienwohnungen

Dem Bericht zufolge gelten auch bei Treffen mit weiteren Personen strenge Regeln. Im Freien und in privaten InnenrĂ€umen sind höchstens sechs Personen erlaubt. In InnenrĂ€umen dĂŒrfen sich nur zwei Haushalte treffen. Bei VerstĂ¶ĂŸen drohen hohe Bußgelder.

Die Regel greift auch fĂŒr die Ferienvermietung. Wie das "Mallorca Magazin" berichtet, dĂŒrfen maximal sechs Personen aus zwei Haushalten in einer Ferienwohnung oder Finca zusammenleben. ZusĂ€tzlich gilt eine strenge Maskenpflicht auf der Insel.

Mallorca als Urlaubsziel

Die Baleareninsel Mallorca ist eine der grĂ¶ĂŸten Mittelmeerinseln und beliebtes Urlaubsziel. Wie die "Mallorca Zeitung" berichtet, wurden laut der Frontur-Statistik im Jahr 2019 83,5 Millionen Urlauber auf der Insel registriert. WĂ€hrend der Corona-Krise in 2020 waren es hingegen nur noch 19 Millionen Reisende.

Abseits der Pandemie kommen die meisten Touristen in den Sommermonaten nach Mallorca. Den grĂ¶ĂŸten Anteil der Urlauber machen Deutsche und Briten aus. Neben Partytouristen, die es oft in die Hochburgen S'Arenal in der Hauptstadt Palma oder Magaluf zieht, kommen auch Ruhesuchende und Aktivurlauber.

Um dem Treiben in den Partyorten Einhalt zu gebieten, gelten auf der Insel seit einiger Zeit Benimmregeln. So werden die schlimmsten AuswĂŒchse mit Geldstrafen geahndet. Allerdings zweifeln auch Anwohner am Erfolg der Maßnahmen.

Klima Mallorca

Wetter: Selbst im Winter fĂ€llt das Thermometer auf der Insel selten unter 5 Grad Celsius, im Juli und August steigt die Temperatur auf ĂŒber 30 Grad. Der kĂŒhlste Monat ist der Januar mit einer Durchschnittstemperatur von knapp 10 Grad. Am wĂ€rmsten wird es im August. Das aktuelle Mallorca-Wetter finden Sie hier.

Wassertemperaturen: Im Sommer wĂ€rmt sich das Mittelmeer vor Mallorca stark auf, Temperaturen bis 27 Grad Celsius werden im August erreicht. Im Winter dagegen kĂŒhlt das Wasser auf bis zu 14 Grad ab.

Infobox Mallorca

Anreise: Die meisten Mallorca-Urlauber kommen mit dem Flugzeug in die Inselhauptstadt Palma de Mallorca und verteilen sich von dort ĂŒber die Insel. Sowohl etablierte Fluglinien als auch Billigflieger bieten eine Vielzahl an Verbindungen von allen grĂ¶ĂŸeren deutschen FlughĂ€fen. Dank der Menge an Angeboten gibt es die FlĂŒge oft zu niedrigen Preisen, ein Vergleich lohnt sich. Als Einreisedokument genĂŒgt ein gĂŒltiger Personalausweis.

WĂ€hrend der Corona-Pandemie sollten Urlauber zudem das Infektionsgeschehen im Blick haben. Einreisende mĂŒssen derzeit als weiteres Dokument ein negatives Testergebnis mit sich fĂŒhren.

Reisezeit: Badeurlauber kommen vor allem in den heißen Sommermonaten Mitte Juni bis Anfang September. Im FrĂŒhjahr und Herbst bietet sich die Insel fĂŒr Aktivurlauber an. Im Winter gibt es hĂ€ufig gĂŒnstige Angebote fĂŒr Langzeiturlauber wie Senioren. Allerdings mĂŒssen Besucher außerhalb der Hauptsaison mit EinschrĂ€nkungen bei der Infrastruktur rechnen.

Mietwagen: Die flĂ€chenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸte Baleareninsel erkunden Urlauber gerne per Mietwagen. Vor allem in der Hauptsaison empfiehlt sich eine rechtzeitige Buchung. Hier kann es hin und wieder zu EngpĂ€ssen kommen. Die "Mallorca-Police" genannte Zusatzversicherung ist auf der Insel nicht zwingend nötig, seit Spanien die vorgeschriebene Deckungssumme fĂŒr Kfz-Haftplichtversicherungen deutlich aufstockte.

Internet: Offizielles Tourismusportal www.infomallorca.net

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