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Heizölpreis aktuell: Stabile Seitwärtsbewegung der Ölpreise hält an

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 (Quelle: Mobene)

Heizölpreise aktuell

Stabile Seitwärtsbewegung der Ölpreise hält an

Heizöl-Marktbericht aktuell: Stabile Seitwärtsbewegung der Ölpreise hält an Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 23. April 2018 +++

Vor dem Wochenende waren alle Blicke auf die saudi-arabische Hafenstadt Dschidda gerichtet. Hier kam am Freitag das Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) zusammen, das die Produktionskürzungen der OPEC überwacht und die Einhaltungsquoten der beteiligten ölproduzierenden Staaten erfasst. Das Treffen selbst endete im Einklang mit den Erwartungen der Marktteilnehmer. Die gewählte Strategie der OPEC stützt die Ölpreise, kommt allerdings nicht bei allen gut an. US-Präsident Donald Trump äußerte sich umgehend kritisch. Nachdem die Rohölpreise ihre Dreieinhalbjahreshochs aus der Vorwoche zunächst ausbauen konnten, tendieren sie zu Wochenbeginn seitwärts. Ihre hohen Niveaus verlassen sie am Montagmorgen nicht.

OPEC von Förderlimits überzeugt
Bis Ende des Jahres wird die OPEC die Ende 2016 verabschiedeten Förderlimits voraussichtlich aufrecht erhalten. Hierauf lassen die Statements der JMMC-Mitglieder schließen. Obwohl die weltweiten Ölbestände inzwischen deutlich gesunken seien, gebe es keinen Grund für ein vorzeitiges und abruptes Ende der Kürzungsmaßnahmen. Saudi-Arabiens Energieminister Khalid Al-Falih betonte, die Reise sei noch lange nicht zu Ende. Mit seinem russischen Kollegen Alexander Nowak war er sich darüber einig, dass die Kooperation zwischen der OPEC und den am Abkommen beteiligten externen Ölproduzenten über dieses Jahr hinaus aufrecht erhalten werden müsse. Was während des OPEC-Ministertreffens im Juni auf der Agenda steht, scheint hingegen noch nicht festzustehen. Während Al-Falih einen weiteren Anstieg der Ölpreise bis mindestens Jahresende durchaus befürwortet, möchte Russlands Nowak im Sommer über eine Lockerung der Förderlimits diskutieren. Einig ist man sich lediglich darüber, dass die Produktionskürzungen nicht unendlich lang fortgesetzt werden können.

Kritik an Preisrallye aus den USA
In der vergangenen Woche haben die Rohölpreise die höchsten Niveaus seit Ende 2014 erreicht. Diese Dreieinhalbjahreshochs konnten sie zum einen aufgrund der jüngst saisonuntypisch gesunkenen US-Ölvorräte erreicht. Zum anderen sind die eindeutig wirksamen Kürzungsmaßnahmen der OPEC seit langem grundsätzlich preisstützender Impuls. US-Präsident scheinen die hohen Ölpreise jedoch ein Dorn im Auge zu sein. Unmittelbar nach der freitäglichen OPEC-Besprechung hob er auf Twitter seinen Unmut hervor. Trump zufolge hat die OPEC die derzeitigen Ölpreise konstruiert. Er betonte, die künstlich hohen Ölpreise seien nicht gut und würden nicht akzeptiert. Abzuwarten bleibt, ob die Äußerung Trumps eine preisbelastende Reaktion nach sich ziehen wird. Am Morgen bewegen sich die Rohölpreise zunächst seitwärts. WTI wird bei 68,28 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 73,71 US-Dollar kostet. Die Heizölpreise sind hierzulande über das Wochenende hinweg leicht zurückgegangen und unter die 66-Euro-Marke gerutscht. Dennoch befinden sie sich im Bereich ihrer Jahres- und Mehrjahreshochs. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter des Brennstoffes heute 65,81 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 20. April 2018 +++

Die Blicke der Marktteilnehmer an den Terminbörsen gelten heute Saudi-Arabien. In der Hafenstadt Dschidda findet ein Treffen der OPEC statt, bei dem über die Quotentreue der an den Förderlimits beteiligten Staaten sowie die künftige Förderstrategie beraten wird. Zusammenkommen werden ausgewählte Vertreter, die das sogenannte Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) bilden. Das JMMC überwacht die Einhaltung der Produktionskürzungen und gibt regelmäßig Empfehlungen für das weitere Vorgehen hinsichtlich Produktions- und Preispolitik ab. Diese Einschätzungen und Vorschläge finden während späterer Treffen der zuständigen Ölminister Berücksichtigung bei Entscheidungen. Daher sind von der heutigen Sitzung des JMMC Statements zu erwarten, die erste Hinweise auf die Agenda des nächsten OPEC-Ministertreffens im Juni geben werden.

Preissteigerungen im Jahresverlauf möglich
In der vergangenen Woche haben die Rohölpreise Dreieinhalbjahresrekorde aufgestellt, die sie jüngst weiter ausbauten. Aktuell befinden sich WTI und Brent auf dem höchsten Preisniveau seit Ende 2014. Allerdings zeichnet sich ab, dass diese Notierungen noch nicht den Vorstellungen aller Akteure genügen. Saudi-Arabien strebt übereinstimmenden Medienberichten zufolge einen Rohölpreis von 80 US-Dollar an. Dieser würde den Börsengang der staatlichen Ölfördergesellschaft Saudi Aramco äußerst profitabel machen. Auch Russland dürfte angesichts der Sanktionsbelastung für die heimische Wirtschaft mit einem solchen Preisanstieg im Energiesektor liebäugeln. Analyst David Lennox vom Finanzdienstleister Fat Prophets hält die Zielmarke für durchaus realistisch. Lennox argumentiert ebenfalls, es bestünde noch Spielraum nach oben. Er sieht WTI im Dezember bei 70 bis 80 US-Dollar, während er einen Brentpreis von 74 bis 84 US-Dollar prognostiziert.

OPEC-Ziel bald erreicht
Die International Energy Agency (IEA) geht davon aus, dass die am OPEC-Abkommen beteiligten Staaten ihr Ende 2016 ausgerufenes Ziel im Mai erreicht haben werden. Im nächsten Monat werden die weltweiten Ölbestände laut IEA also unterhalb des Fünfjahresdurchschnittes liegen. Wenngleich diese Einschätzung die Wirksamkeit der Förderlimits bestätigt, sorgt sie am Markt momentan für Verunsicherung. Schließlich ist unklar, ob die OPEC ihre Produktionskürzungen nach Erreichen des Bestandsziels aufrecht erhalten wird. Angesichts der hohen Ölpreise könnten einige ölproduzierende Staaten die Steigerung ihrer Förderung attraktiver finden. Dies würde einer Verlängerung der Kooperationsvereinbarung im Weg stehen. Gedankenspiele wie dieses über die Zukunft der OPEC-Förderlimits verhindern am Morgen einen weiteren Aufwärtstrend der Rohölpreise. WTI und Brent bewegen sich daher seitwärts nahe ihrer gestrigen Schlusskurse. Die US-amerikanische Rohölsorte kostet 68,16 US-Dollar, während die Nordseesorte bei 73,72 US-Dollar pro Barrel liegt. Damit rücken die Referenzsorten zunächst nicht von ihren Dreijahresrekorden ab. Die Heizölpreise sind indes auf das Niveau ihres Mehrjahreshochs zurückgekehrt. Nachdem sie zur Wochenmitte kurzzeitig sanken, befinden sie sich heute durchschnittlich nur drei Cent unterhalb ihres vor einer Woche aufgestellten Langzeitrekords. Im Vergleich zum Vortag haben die Heizölpreise hierzulande 60 Cent zugelegt, sodass 100 Liter des Brennstoffes in Deutschland aktuell durchschnittlich 66,17 Eurokosten.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 19. April 2018 +++

Geopolitische Risiken stehen derzeit im Fokus der Marktteilnehmer. Nachdem eine Eskalation zwischen den USA und Russland im Rahmen des Syrien-Konflikts zunächst abgewendet ist, gelten nun alle Blicke dem Iran. Dem Staat am Persischen Golf drohte US-Präsident Donald Trump mit der Wiedereinführung von Sanktionen, sollte man das Atomabkommen nicht überarbeiten wollen. Bis zum 12. Mai hat der Iran Trump zufolge Zeit für Nachbesserungen am Nuklearvertrag. Vor allem am Ölmarkt warten Händler und Analysten gespannt auf die näher rückende Deadline. Eine Aufkündigung des Atomabkommens, wenngleich nur von Seiten der USA, könnte die iranische Ölförderung sowie -exporte bedeutend einschränken. Dieser Risikofaktor stützt die Rohölpreise bereits jetzt. Ihren jüngsten Aufwärtstrend haben WTI und Brent hingegen den aktuellen US-Ölbeständen zu verdanken. Nachdem am Dienstag bereits das American Petroleum Institute (API) den Rückgang der Vorräte in allen Kategorien meldete, zog das US-amerikanische Department of Energy (DOE) gestern mit einer Bestätigung nach.

US-Ölvorräte halten sich unter Fünfjahresschnitt
Die fünfte Woche infolge befinden sich die US-Ölbestände inzwischen unterhalb des von der OPEC angestrebten Fünfjahresdurchschnitts. Laut DOE ist der Rohölvorrat zuletzt um weitere 1,1 Millionen Barrel zurückgegangen, was insbesondere auf die Verkleinerung des Lagerbestands in Cushing zurückzuführen sei. Begünstigt habe die Entwicklung die nach Beendigung saisontypischer Wartungsarbeiten hohe Raffinerieauslastung. Zudem ist die Förderaktivität der USA laut DOE langsamer gewachsen als in den Vorwochen. Täglich seien nur 15.000 Barrel mehr gefördert worden. Dennoch hat die US-Ölförderung mit insgesamt 10,54 Barrel pro Tag ein neues Allzeithoch erreicht.
In den Produktkategorien übertrifft das DOE nicht nur die vorangegangen Erwartungen von Analysten, sondern auch die Einschätzung des API. Um 3,1 Millionen Barrel habe der Bestand an Destillaten abgenommen, während der Benzinvorrat um drei Millionen Barrel gesunken sei. Die Nachfrage nach beiden Mineralölprodukten ist dem DOE zufolge gewachsen und befindet sich deutlich über dem Vorjahresniveau. Beide Bestandsreports dieser Woche sind insgesamt bullish zu interpretieren, was sich in steigenden Rohölpreisen niederschlägt. WTI wird am Morgen bei 68,78 US-Dollar gehandelt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet indes 73,89 US-Dollar. Die Referenzöle haben somit neue Dreieinhalbjahresrekorde aufgestellt. Nachdem sich die Heizölpreise an den vergangenen zwei Tagen kontinuierlich von ihrem Jahreshoch aus der Vorwoche entfernten, tendieren sie heute wieder aufwärts. Im Vergleich zum Vortag haben sie hierzulande durchschnittlich um ungefähr 40 Cent zugelegt. Aktuell kosten 100 Liter Heizöl im Deutschlanddurchschnitt 65,49 Euro. Am morgigen letzten Handelstag der Woche richten Marktteilnehmer ihre Blicke nach Saudi-Arabien. In der Hafenstadt Dschidda werden Vertreter der OPEC und externer am Abkommen über die Produktionskürzungen beteiligter Staaten zusammenkommen und die Quotentreue aller begutachten. Erste Hinweise auf die künftige Förderstrategie der Organisation sind zu erwarten.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 18. April 2018 +++

In der Vorwoche haben WTI und Brent die höchsten Preisniveaus seit Ende 2014 erreicht. Die US-amerikanische Rohölsorte bewegte sich zwischenzeitlich oberhalb von 67 US-Dollar, während die Nordseesorte bei mehr als 72 US-Dollar gehandelt wurde. Zu Wochenbeginn gaben die Rohölpreise angesichts der ausbleibenden Eskalation im Syrien-Konflikt nach. Als gestern Meldungen über eine potenzielle Verlängerung der OPEC-Produktionskürzungen aufkamen, besserte sich die Stimmung am Markt und die Ölpreise machten Boden gut. Kuwaits Ölminister Bakheet Al-Rashidi hatte kurz zuvor in einem Interview gesagt, die am Abkommen beteiligten Staaten würden bei ihrem nächsten Treffen im Juni auch eine Aufrechterhaltung der Förderlimits bis ins Jahr 2019 hinein diskutieren. Bislang war vermutet worden, dass die OPEC und Russland ihre Produktion bis maximal Ende des Jahres zurückfahren und spätestens mit Beginn des neuen Jahres eine Ausstiegsstrategie anwenden würden. Zu der Aussicht auf ein langfristiges Abkommen gesellte sich gestern Abend ein weiterer bullisher Impuls. Das American Petroleum Institute (API) hat in der vergangenen Woche einen Rückgang der US-Ölvorräte in allen Kategorien verzeichnet.

API-Report übertrifft Markterwartungen
Die US-Bestände an Rohöl, Destillaten und Benzin sind zuletzt deutlicher gesunken als erwartet. In allen Kategorien war von Analysten bereits im Vorfeld mit Abbauten gerechnet worden. Dass die Prognosen offenbar übertroffen wurden, gibt den Ölpreisen am Morgen Aufwind. Laut API ist der Rohölvorrat um eine Million Barrel zurückgegangen. Gerechnet worden war mit einem Rückgang um maximal 200.000 Barrel. Der Bestand an Destillaten ist dem API zufolge um 900.000 Barrel gesunken, während der Benzinvorrat um 2,5 Millionen Barrel verkleinert worden sei. Die Reduzierung des Kraftstoffbestands deutet auf den Beginn der sommerlichen Fahrsaison hin, sodass Marktteilnehmer von nun an diese Produktkategorie als Impulsgeber nutzen werden. Der Bericht des API fällt somit insgesamt bullish aus. Sollte das US-amerikanische Department of Energy die Trends am Nachmittag bestätigen, könnten die Rohölpreise weiter anziehen. Denn dann befinden sich die US-Ölvorräte offiziell die fünfte Woche infolge unterhalb des von der OPEC als Ziel ausgerufenen Fünfjahresschnitts.

Anhebung der Preisprognosen
Die niederländische Großbank ING hat ihre Prognosen für die Entwicklung der Rohölpreise nach oben korrigiert. Damit reagiere man auf die jüngsten bullishen Trends am Markt und die grundsätzliche Zunahme geopolitischer Risiken. Den Analysten der Großbank zufolge wird Brent im Jahresdurchschnitt bei 66,50 US-Dollar gehandelt werden. Zuvor hatte man den Durchschnittspreis der Nordseesorte noch bei 60,25 US-Dollar gesehen. Ein Barrel WTI werde in diesem Jahr indes durchschnittlich 62,50 US-Dollar kosten. Auch hier lag die Großbank in vorherigen Preisprognosen mit 57,75 US-Dollar deutlich darunter. Um zehn Prozent haben die Analysten ihre Preiserwartungen damit angehoben. Bei der ING rechnet man erst im nächsten Jahr mit niedrigeren Preisniveaus, die angesichts der stetig steigenden internationalen Ölförderung unvermeidbar seien. Die Rohölpreise reagieren mit einer morgendlichen Aufwärtsbewegung auf die bullishe Stimmung. WTI wird derzeit bei 67,14 US-Dollar gehandelt, während ein Barrel Brent 72,18 US-Dollar kostet. Beide Referenzsorten haben also bereits fast 50 Cent auf ihre Eröffnungskurse gewonnen. Die Heizölpreise setzen ihren dieswöchigen Abwärtstrend indes auch heute fort. Sind sie zum Dienstag um durchschnittlich 60 Cent gesunken, haben sie zum heutigen Mittwoch um weitere 50 Cent nachgegeben. Da die Heizölpreise hierzulande in der Vorwoche gemeinsam mit den Rohölpreisen deutlich zulegten und Mehrjahresrekorde knackten, bleiben sie trotz des aktuellen Rückgangs im Bereich ihres Jahreshochs. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter des Brennstoffes 65,06 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 17. April 2018 +++

Die neue Handelswoche begann an den Rohstoffbörsen gestern mit bearisher Stimmung. Grund war der zumindest vorläufige Wegfall eines zuletzt einflussreichen Risikofaktors. Nachdem die westlichen Staaten die syrische Regierung für einen mutmaßlichen Giftgasanschlag in der Region Ost-Ghouta verantwortlich gemacht hatten, war mit einer Verschärfung der Spannungen im Nahen Osten zu rechnen. Dies hätte sich mittel- bis langfristig zum einen auf die dortige Förderaktivität auswirken können. Zum anderen wäre eine Eskalation des Konfliktes zwischen den USA und Syriens Verbündetem Russland mit zunächst nicht absehbaren Folgen für die internationale Staatengemeinschaft verbunden gewesen. Dass Russland trotz des angekündigten und am Wochenende erfolgten Militärschlags von USA, Großbritannien und Frankreich Gesprächs- und Verhandlungsbereitschaft zeigt, weckt derzeit Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Syrien-Konflikts. Entsprechend gilt die Thematik nicht mehr als preisbestimmender Risikofaktor. Die Rohölpreise haben infolgedessen gestern um mehr als einen US-Dollar nachgegeben. Hierzu hat auch das enorme Wachstumspotenzial der US-Ölindustrie beigetragen.

USA: Bohraktivität auf Rekordhoch
Dass die USA ihre Bohraktivität zuletzt stetig gesteigert haben, ließen bereits die jüngsten Einschätzungen von Baker Hughes vermuten. Die Ölservicegesellschaft meldete, die Zahl aktiver US-Ölbohranlagen sei in der vergangenen Woche um sieben auf insgesamt 815 gestiegen. Somit habe die Zahl einen Dreijahresrekord gebrochen. Gestern bestätigte die Statistik-Abteilung des US-amerikanischen Department of Energy, die Energy Information Administration (EIA), das Wachstum der US-Bohraktivität. Der EIA zufolge befindet sich die Zahl der angebohrten, aber noch nicht vollständig erschlossenen Ölquellen auf einem Rekordniveau. In Schieferölgebieten habe es im März mit 7.692 Quellen 94 mehr gegeben als im Vormonat. Damit wurden laut EIA im März jeden Tag drei Ölquellen mehr angebohrt als erschlossen. Sollten Förderkapazitäten verfügbar sein und die Rohölpreise ein ausreichendes Niveau erreichen, ist mit einem Anstieg der Schieferölförderung in den USA zu rechnen. Das Förderpotenzial ist groß, wie die Meldungen von Baker Hughes und EIA verdeutlichen.

OPEC: Verlängerung der Produktionskürzungen bis 2019?
Die OPEC zieht offenbar eine Ausweitung der Förderlimits bis ins Jahr 2019 hinein in Erwägung. So deutete es Kuwaits Ölminister Bakheet Al-Rashidi in einem Interview an. Al-Rashidi zufolge wird die Verlängerung des Abkommens im Rahmen des OPEC-Treffens im Juni diskutiert. Die Kooperationsvereinbarung wurde Ende 2016 von den OPEC-Mitgliedsstaaten und Russland unterzeichnet. Nach aktuellem Stand werden die Kürzungen bis Ende des Jahres aufrechterhalten. Die Aussicht auf eine Verlängerung der Kürzungsmaßnahmen weckt am Morgen Optimismus unter den Marktteilnehmern. Verstärkt wird die bullishe Stimmung von dem erwarteten Rückgang des US-Rohölvorrats, der sich schon seit vier Wochen unterhalb des Fünfjahresdurchschnitts hält. Die Rohölpreise tendieren entsprechend aufwärts. WTI hat bereits mehr als 20 Cent auf seinen heutigen Eröffnungskurs gewonnen und liegt bei 66,59 US-Dollar. Brent hat ebenfalls zugelegt und wird derzeit bei 71,71 US-Dollar gehandelt. Gestern sind die Heizölpreise nahe ihrer Jahreshochs aus der Vorwoche in die neue Handelswoche gestartet. Hierzulande lagen sie bei durchschnittlich mehr als 66 Euro. Im Vergleich zum Vortag sind die Heizölpreise zwar um 60 Cent gesunken. Noch immer bewegen sie sich jedoch im Bereich ihrer Jahreshochs. Aktuell kosten 100 Liter des Brennstoffes im Deutschlanddurchschnitt 65,53 Euro.

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