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Diese Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es

reuters, t-online, Holger Hansen

Aktualisiert am 29.05.2017Lesedauer: 4 Min.
Vorsorgen fĂŒr das Alter: Alternativen zur Betriebsrente
Die Riester-Rente ist bei der Altersvorsorge eine Alternative zur Betriebsrente. Sie eignet sich vor allem bei geringeren EinkĂŒnften und fĂŒr Familien mit mehreren Kindern (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn-bilder)
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Reicht das Geld im Alter? Diese Frage sollten sich alle Verbraucher stellen. Denn die gesetzliche Rente wird bei vielen nicht fĂŒr den vollen Lebensunterhalt genĂŒgen. Wer keine Betriebsrente will, hat noch andere Möglichkeiten vorzusorgen.

Neben der gesetzlichen Rente oder der Betriebsrente haben sowohl Angestellte als auch selbststĂ€ndig TĂ€tige eine FĂŒlle von Möglichkeiten, eine private Altersvorsorge zu treffen. Manche der Modelle werden dabei sogar als sogenannte Riester- oder RĂŒrup-Renten von staatlicher Seite gefördert und erscheinen aus diesem Grund besonders attraktiv. Es lohnt sich jedoch, stets auf die individuellen AnsprĂŒche und Vorstellungen zu achten.

Private Altersvorsorge: FrĂŒh beginnen!

GrundsĂ€tzlich gilt bei der privaten Altersvorsorge: je lĂ€nger, desto besser. Wer frĂŒh anfĂ€ngt, kann auf lange Sicht mehr Vermögen bilden, erklĂ€rt die Stiftung Warentest. Bei einer Sparrate von 100 Euro monatlich bildet sich bei einer Rendite von einem Prozent nach zehn Jahren ein Vermögen von etwa 12.600 Euro. Bei einem Anlagezeitraum von 30 Jahren sind es schon rund 42.000 Euro. Welche Möglichkeiten es neben der Betriebsrente noch gibt.

Diese Möglichkeiten fĂŒr eine private Altersvorsorge existieren

Die Möglichkeiten, eine private Altersvorsorge zu treffen, sind vielfĂ€ltig. Genau genommen können auch der Kauf einer Immobilie oder das Anlegen einer Kunstsammlung und viele andere Formen hinzugezĂ€hlt werden. Im engeren Sinne existieren jedoch eine Reihe von Produkten, die speziell fĂŒr die private Altersvorsorge ins Leben gerufen wurden und von staatlicher Seite gefördert werden.

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Private Rentenversicherung

Eine private Rentenversicherung bietet Sicherheit, denn sie garantiert im Alter ein lebenslanges Zusatzeinkommen. Damit lĂ€sst sich gut planen. Mit Rentenpolicen können sich zum Beispiel SelbststĂ€ndige eine Basisabsicherung fĂŒrs Alter aufbauen.

Der Nachteil: Die Rendite ist meist gering. Der Garantiezins liegt bei NeuvertrÀgen inzwischen bei nur noch 0,9 Prozent. Auch die Kosten können hier zu Buche schlagen. Und die Laufzeit ist in der Regel lang. VertrÀge sollten besser eingehalten werden, denn ein vorzeitiger Ausstieg bringt oft Verluste.

Rentenversicherung mit Riester-Förderung

Bei Abschluss von Riester-VertrĂ€gen bekommen Sparer eine Zulage vom Staat in Höhe von 154 Euro. Weitere Zulagen erhalten Eltern – fĂŒr jedes Kind bis zu 300 Euro. DafĂŒr mĂŒssen sie jedes Jahr vier Prozent ihres Einkommens in den Vertrag einzahlen, mindestens aber 60 Euro. FĂŒr Familien mit geringeren Einkommen und vielen Kindern können sich Riester-VertrĂ€ge lohnen.

Im Angebot hier: klassische Rentenpolicen, Fondspolicen, BanksparplĂ€ne oder Wohn-Riester. Konkret bedeutet dies, dass ein Teil der Versicherungssumme in Fonds angelegt wird und auf diese Weise ein Mehrwert entsteht, der Ihrer Rente zugutekommen kann. Der Nachteil: Nicht jedes Riester-Produkt eignet sich fĂŒr jeden Sparer. Versicherungen sind oft renditeschwach und unflexibel, Fondsversicherungen mitunter teuer. Sparer mĂŒssen hier also genau hinschauen, was sie wollen.

Neben einem garantierten Zinssatz in Höhe der gesetzlich vorgeschriebenen 2,25 Prozent werden Rentenversicherungen mit Riester-Förderung Anteile aus Gewinnen gutgeschrieben. Die Mindestdauer fĂŒr die Riester-Rentenversicherung liegt bei zehn Jahren, es entstehen hierfĂŒr jedoch auch Kosten, die beispielsweise bei einem Sparplan entfallen.

Auch hier erhalten Sie die Riester-Förderung, und neben einem Plan fĂŒr das Ansparen hĂ€ndigt Ihnen die gewĂ€hlte Bank stets auch einen Auszahlungsplan aus. Zuletzt finden sich sogenannte Riester-Fonds auf dem Kapitalmarkt. Sie gewĂ€hren eine private Altersvorsorge mit der Chance, von den Entwicklungen der internationalen Aktien- und RentenmĂ€rkte zu profitieren. Es gibt dabei jedoch stets auch Risiken.

Investieren in Fonds

Wer Rendite will, muss in Aktien investieren. Das ist zumindest ein oft genannter Ratschlag derzeit. Unter dem Strich hat sich der Dax 30 seit Ende 1987, als er mit 1000 Indexpunkten startete, bis heute mehr als verzwölffacht. Wer damals umgerechnet 10.000 Euro einsetzte, könnte heute ĂŒber gut 120.000 Euro verfĂŒgen.

Wer sich nicht aktiv mit dem Geschehen an den Börsen beschĂ€ftigen will, kann Fonds kaufen. Hier kĂŒmmern sich entweder Fondsmanager um die Anlage oder der Fonds bildet einen Index wie den Dax ab. Der Nachteil: Anleger mĂŒssen Schwankungen aushalten können. Denn die Börsenkurse entwickeln sich nicht linear.

Danach richtet sich die Höhe Ihrer Rente

Die Höhe Ihrer Rente richtet sich bei Abschluss einer privaten Rentenversicherung oder eines Sparplans nach der Summe der eingezahlten BeitrĂ€ge. Diese werden verzinst und zudem durch verschiedene Zugewinnanteile erhöht. Sofern Ihre private Altersvorsorge förderberechtigt ist, erhalten Sie zudem einen Zuschuss durch den Staat. (Altersvorsorge fĂŒr Frauen: Hier lauern Rentenfallen!)

Tarifrente

Gewerkschaften und Arbeitgeber können in TarifvertrĂ€gen Betriebsrenten vereinbaren, fĂŒr die Arbeitgeber keinerlei Garantie mehr ĂŒbernehmen. Dieses "Garantieverbot" befreit sie von der Pflicht, in ihren Bilanzen Vorsorge fĂŒr die Auszahlung der spĂ€teren Betriebsrenten zu treffen.

Dies soll dazu fĂŒhren, dass auch kleinere Unternehmen eine betriebliche Altersvorsorge anbieten. Arbeitgeber beschrĂ€nken sich auf die "Beitragszusage", dass sie also BeitrĂ€ge zu einer Betriebsrente ordnungsgemĂ€ĂŸ etwa an ein Versorgungswerk zahlen. Betriebe ohne TarifvertrĂ€ge sollen sich Versorgungswerken anschließen können, die fĂŒr Arbeitgeber und Gewerkschaften die SparbeitrĂ€ge anlegen.

Förderbeitrag fĂŒr Geringverdiener

FĂŒr Geringverdiener bis 2200 Euro im Monat erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss von 30 Prozent, wenn sie 240 bis 480 Euro pro Jahr zusĂ€tzlich zum Lohn in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen. Den Förderbetrag von 72 bis 144 Euro können sie von der Lohnsteuer einbehalten.

Zuschusspflicht der Arbeitgeber

Arbeitgeber werden generell zu einem Zuschuss verpflichtet, wenn ihre BeschĂ€ftigten einen Teil ihres Lohns sozialabgabenfrei in einen Beitrag fĂŒr eine Betriebsrente umwandeln. Der Zuschuss betrĂ€gt 15 Prozent des Sparbeitrags der Arbeitnehmer, soweit der Arbeitgeber durch die Entgeltumwandlung SozialbeitrĂ€ge spart. FĂŒr NeuvertrĂ€ge gilt dies ab 2019, fĂŒr bestehende VertrĂ€ge ab 2022.

Opting-Out

ZukĂŒnftig können ganze Belegschaften automatisch in eine betriebliche Altersvorsorge einbezogen werden. Nur auf eigenen Wunsch kann der einzelne Arbeitnehmer dies ablehnen.

Förderrahmen steigt

Arbeitnehmer können mehr Lohn steuerfrei in VorsorgebeitrĂ€ge umwandeln. Der Höchstbetrag steigt von vier auf acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung (West) von derzeit 76.200 Euro jĂ€hrlich. Der Höchstbetrag lĂ€ge also bei etwas ĂŒber 6000 Euro.

Freibetrag Grundsicherung

In der Grundsicherung im Alter, die Hartz IV fĂŒr ErwerbsfĂ€hige entspricht, wird ein Freibetrag fĂŒr Einkommen aus Betriebs- und Riesterrenten eingefĂŒhrt. Mindestens 100 Euro werden nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet – höchstens bleibt aber ein Betrag in Höhe der HĂ€lfte des Hartz-IV-Regelsatzes (derzeit 204,50 Euro) verschont.

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