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Nach Entlassung des Notenbankchefs: Türkische Lira weiter auf Talfahrt

Nach Entlassung des Notenbankchefs  

Türkische Lira geht wieder auf Talfahrt

12.07.2019, 18:17 Uhr | rtr

 (Quelle: imago images)
Türkei: Lira-Krise lässt Machtbasis von Präsident Erdogan bröckeln

Die Türkei befindet sich in einer Wirtschaftskrise, 14 Prozent der Menschen sind arbeitslos. Das lässt die Machtbasis von Präsident Erdogan bröckeln. (Quelle: t-online.de)

Türkei: Die Lira-Krise lässt die Machtbasis von Präsident Erdogan bröckeln. (Quelle: t-online.de)


Erst Unsicherheiten um die Zentralbank, nun ein Streit um Raketen: Die türkische Lira steht zunehmend unter Druck.

Aus Furcht vor neuen US-Sanktionen gegen die Türkei ziehen sich Anleger aus dem Land zurück. Der Leitindex der Istanbuler Börse fiel am 12. Juli 2019 um bis zu 2,6 Prozent. Der Ausverkauf türkischer Staatsanleihen hievte die Rendite der zehnjährigen Titel auf 16,78 von 16,54 Prozent. Die Währung des Landes geriet ebenfalls unter Druck. Dollar und Euro verteuerten sich im Gegenzug um jeweils knapp zwei Prozent auf 5,7764 und 6,4972 Dollar.

Russische Raketen für die Türkei

Die Nervosität der Anleger spiegelt sich auch am Markt für Credit Default Swaps (CDS) wider. Die Absicherung eines zehn Millionen Dollar schweren Pakets türkischer Anleihen gegen Zahlungsausfall verteuerte sich um 22.000 auf 419.000 Dollar, teilt der Datenanbieter Markit mit.

Die Türkei liegt wegen des Kaufs russischer Flugabwehrraketen mit dem Nato-Partner USA über Kreuz. Die ersten Teile des Systems vom Typ S-400 trafen bereits ein. Die Regierung in Washington befürchtet, dass Russland Zugang zu geheimen Daten des US-Kampfjets F-35 erhalten könnte, wenn dieser von dem S-400-Radar erfasst wird.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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